Collective2
Automatische Handelssysteme werden immer beliebter. Doch die Entwicklung einer eigenen automatischen Trading-Strategie kann ziemlich kompliziert sein, vor allem wenn man sie an das Live-Konto eines Brokers koppeln möchte. Collective2 versucht, genau dieses Problem zu lösen. Die „Automatisierungs-Plattform“ ist ein All-inclusive-Paket, das es dem User ermöglicht, verschiedene Handelssysteme zu bewerten und dann eines oder mehrere davon in einem Broker-Konto seiner Wahl zu automatisieren. Collective2 könnte man als eine Kombination aus einem eBay-Marktplatz (weil viele Leute ihre
Systeme auf der Plattform Collective2 anbieten), einem Bloomberg-Terminal (weil die Webseite ausführliche Statistiken und objektive Analysen bietet) und einer automatischen Broker-Schnittstelle bezeichnen (weil man mit jedem System, das man auf Collective2 ausgewählt hat, bei einer wachsenden Zahl kompatibler Broker handeln kann). Wir haben das Multitalent für Sie gestestet.
Der Vandermart-Tracker
Der Optionshandel wird als die Königsklasse im Terminhandel bezeichnet. Der gravierendste Unterschied zum Agieren mit linearen Finanzinstrumenten, sprich Aktien oder Futures, besteht darin, Systeme mit einem Chance/Risiko-Profil kreieren zu können, die nur mit Optionen realisierbar sind. Eine tragende Säule für die erfolgreiche Simulation von Optionssystemen sowie für die Auslotung von deren Grenzen bilden die EDV-gestützten Hilfsmittel. Der Stratege muss in der Lage sein, Systeme so zu modellieren, dass sämtliche Einflussfaktoren erfasst und bestmöglich in die Zukunft projiziert werden können. Jede Minderung der Streuung der Projektion erlaubt eine weitere Optimierung der Systemkonstellation und somit eine Schärfung des Chance/Risiko-Profils. Das neueste Produkt aus der Software-Schmiede von Vandermart-Solutions sprengt die bisherigen Grenzen in diesem Metier. In folgendem
Artikel stellen wir Ihnen die professionellen Analyse-Tools des Vandermart-Trackers genauer vor.
Die wichtigsten Chartarten auf einen Blick
Nachdem wir im letzten Artikel über Charttechnik (TRADERS´ 04/2011) einen ersten Schritt in das Thema Technische Analyse gemacht haben, möchten wir mit dem vorliegenden Beitrag die verschiedenen Chartarten vorstellen. Denn Chart ist nicht gleich Chart – jede Darstellungsform hat unterschiedliche Eigenschaften und eignet sich nicht für jeden Zweck. Schauen wir uns also die wichtigsten Charttypen etwas genauer an.
FLOORistic
Ben Lichtenstein arbeitet auf dem Trading Floor des Chicago Board of Trade (CBoT) und betreibt von dort aus den Squawk Box-Service
Traders Audio (www.tradersaudio.com). Einen seiner bekanntesten Mitschnitte – den vom denkwürdigen Tag des Flash Crashs am 6.
Mai 2010 – können Sie sich kostenfrei auf Youtube ansehen: http://www.youtube.com/user/adamglatt.
Forex Trading mit normalisierten Indikatoren
Indikatoren sind Ableitungen von Kursen und bestätigen eine Kursbewegung – oder auch nicht. Dabei ist die Generierung von Signalen meist auf
bestimmte Zonen im Indikator begrenzt und somit relativ starr. Mit normalisierten Indikatoren hingegen wird die Signalgebung von Indikatoren
dynamisch an deren Schwankungsbreite angepasst.
Lernen Sie von Stefan Raabs PokerStars.de-Nacht
Warum „tilten“ Pokerspieler genau wie Trader? Wie kommt es, dass Menschen, die Investitionsentscheidungen treffen, ihre Leistung (also das, wozu sie fähig sind) nicht abrufen können, wenn es darauf ankommt? Was können Trader von (scheinbar belanglosen) TV-Shows wie Stefan Raabs TV Total PokerStars.de-Nacht für sich und ihr eigenes Trading mitnehmen? Gibt es überhaupt Parallelen zwischen Pokern und Traden, von denen Trader lernen können? Fragen über Fragen – wir geben die Antworten.
Mit systematischer Aktienauswahl zur Outperformance
Im dritten Teil dieser Artikelserie wird eine Investmentstrategie für das Anlageuniversum der DAX-Aktien vorgestellt, die Elemente von Auswahlstrategien anwendet, ohne dabei auf regelmäßige Auswahltermine zurückzugreifen. Dabei steht wieder die ursprüngliche Momentum-Strategie mit den Parametern nach Robert Levy im Mittelpunkt der Betrachtung.
Point & Figure-Charts – Teil 3
Im letzten Artikel (TRADERS´ 07/2011) haben Sie die verschiedenen Formationen kennengelernt, die auf Point & Figure-Charts auftreten können und die durch ihre hohe Eintrittswahrscheinlichkeit bestechen. In
diesem Teil zeigen wir, wie auf Basis dieser Formationen Kursziele ermittelt werden. Abschließend gehen wir mit dem Bullish Percentage Index der Frage nach, wie die „Gesundheit“ der Kursentwicklung am Aktienmarkt eingeschätzt wird.
So nutzen Sie Kursrücksetzer profitabel aus
Ohne Strategie ist alles nichts – diesen Spruch wird jeder ernsthafte Trader bestätigen. Wenig verwunderlich also, dass sich früher oder später jeder an einer eigenen Trading-Strategie versucht. Kaum zu Papier gebracht, steht mit dem Internet ein Medium zur Verfügung, das die selbstentwickelte Strategie binnen Sekunden der ganzen Welt zugänglich macht. Folglich schwirren unzählige Strategien – ob profitabel oder nicht, sei einmal dahingestellt – im weltweiten Netz herum. Nur wenige von ihnen stellen sich bei der praktischen Anwendung als nutzbare Handelsansätze heraus und finden ihren Weg in
die Händlersäle. Der folgende Beitrag soll eine in der Tat vielversprechende Strategie aufzeigen, die für Day- und Swing Trader gleichermaßen geeignet ist. Im Mittelpunkt der sogenannten „CMO-Dip-Return-Strategie“ steht der Handel von Kursrücksetzern innerhalb eines intakten Trends.
So setzen Sie Optionsstrategien richtig um
Wenn ein Trader eine gefestigte Meinung über den weiteren Kursverlauf einer Aktie hat, lohnt es sich häufig, eine Optionsstrategie einzusetzen. Das ist vor allem dann gewinnbringend, wenn der Handel im Vorfeld schon Gewinne erzielt hat und mit dem weiteren Kursgewinn eine Situation auftritt, in der der Trader diesen noch einmal steigern kann. Im zweiten Teil über Optionen beschäftigen wir uns daher erneut mit relativ einfachen Strategien für steigende und für fallende Kurse. Dieses Mal legen wir unser Hauptaugenmerk jedoch auf die Begrenzung des Risikos.
So steuern Sie Ihre Positionsgröße
Je höher die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Trade in die favorisierte Richtung läuft, desto mehr Kontrakte sollte der Trader kaufen – soweit die Theorie. Aber wie kann er das in der Praxis umsetzen? Ganz einfach: Indem er alle Handelssignale seines Portfolios täglich einem Ranking unterzieht und durch einen Filter laufen lässt. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, muss das System jedoch alle Märkte gleichzeitig im Auge behalten. Für ein breit gefächertes
Futures-Portfolio bietet es sich zum Beispiel an, die jüngste Trendstärke zu messen und in einem Ranking zusammenzustellen.
So traden Sie das Momentum nach ruhigen Marktphasen
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und gute Trader fallen nicht vom Himmel – beide Aussagen treffen auf unseren Interviewpartner John Carter wie die Faust aufs Auge. So war John Carters Vater als Börsenmakler bei Morgan Stanley tätig und er selbst brauchte ein paar Jahre, bis er ein erfolgreicher Trader wurde. Zum Traden kam er schon während der Highschool, als er eines Tages mithörte, dass sein Vater und einige
seiner Freunde am nächsten Tag Call-Optionen auf Intel kaufen wollten. Obwohl er keinen blassen Schimmer hatte, wovon sie redeten, hörte sich die Sache für ihn irgendwie interessant an. Also kaufte er zehn Calls zu einem Kurs von 75 Cent und veräußerte diese ein paar Tage später zum doppelten Preis. Daraufhin hatte er Blut geleckt und begann zu traden. Nach der Schule nahm er ein Studium an der University of Cambridge in England auf und machte seinen Abschluss in Geschichte und Volkswirtschaft an der University of Texas in Austin. Das Broker-Geschäft faszinierte Carter dabei nie besonders, viel lieber beschäftigte er sich mit dem Testen verschiedener Handelsstrategien. Dank harter Arbeit gelang es ihm schließlich, mit dem Trading Geld zu verdienen. Wie viele seiner Kollegen lernte John Carter seine Lektionen auf die harte Tour, bis er schließlich ein funktionierendes Handelssystem fand. Im Jahr 1998 hängte er seinen Job an den Nagel und begann mit dem Vollzeit-Trading. Nach einigen Jahren war er mit dem einsamen Daytrading in seinem Büro jedoch unzufrieden, sodass er damit anfing, mit anderen Tradern Kontakt aufzunehmen, Informationen auszutauschen und diese dann online zu veröffentlichen. Damit war der Weg für TradeTheMarkets.com geebnet. Heute ist John
Carter immer noch aktiv. Er arbeitet als CTA bei Razor Trading, und im Jahr 2006 veröffentlichte er ein Buch namens „Mastering the Trade“.
Trading in verschiedenen Zeitfenstern
Im Zuge ihrer Handelstätigkeit konzentrieren sich Trader für die Chartanalyse oftmals nur auf einen Zeitrahmen. Für die einen mag dieser Intraday der 5-Minuten-Chart sein, für die anderen End-of-Day der Tageschart. Andere Zeitrahmen finden bei der Analyse keine weitere Beachtung. Eigentlich schade, denn gerade im Zusammenspiel der verschiedenen Betrachtungszeiträume liegen viele Chancen zur Verbesserung der eigenen Performance. Was es
hierbei zu beachten gilt, sagt Ihnen der folgende Artikel.
Welche Zyklen bringt der Herbst?
Eine der wohl grundlegendsten Fragen im Zusammenhang mit Saisonalität und Zyklentheorie lautet, welchen Nutzen die Analyse historischer und damit längst abgeschlossener Preisbewegungen bieten soll. Sehen wir uns zum Beispiel das Jahr 2010 an. Da gab es zum einen ein Bärenlager, das Europa, die USA, den Euro, die Bankenwelt oder alle zusammen ungebremst auf den unausweichlichen wirtschaftlichen Abgrund zurollen sah. Die Bullen hingegen blickten auf Unternehmen, die sich eine goldene Nase verdienten, auf Zentralbanken, die nach dem Motto „Geld spielt keine Rolle“ handelten und auf Konjunkturdaten sowie Absatzzahlen aus China, die einmal mehr prozentual dreistellig zulegen konnten. Einerseits gab es also eine düstere, andererseits eine rosige Projektion.
Natürlich ist diese Darstellung überspitzt und nicht verhältnismäßig. Sie zeigt aber auch, dass es immer Argumente für die Gegenseite gibt und die Zukunft aus dieser Sicht – unabhängig davon, für welches Lager man argumentieren würde – von vielen noch ungeklärten Variablen abhängig ist und damit nur ziemlich subjektiv eingeschätzt werden kann. Saisonalität hingegen basiert auf der These, dass sich Preismuster aus der Vergangenheit mit einer hohen
Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft wiederfinden werden. Das würde die Angelegenheit natürlich wesentlich transparenter machen, aber gleichzeitig bedeuten, dass sich Börsenkurse in Grundzügen gemäß einer „self-fulfilling prophecy“ entwickeln. Kann das richtig sein?