Mittwoch, 19. Juni 2013
 
Titelbild 7 / 2011
TRADERS´ Ausgabe 7 / 2011
Blasen und Crashs sind fraktaler Natur
Dr. Tobias Preis ist Gründer und Managing Director der Artemis Capital Asset Management GmbH. Gleichzeitig erforscht der gelernte Physiker Finanzmärkte und komplexe Systeme an der Boston University und der ETH Zürich. Wir haben mit ihm über den Zusammenhang zwischen Physik und Finanzmarkt, über Blasen und Crashs sowie über das High Frequency Trading gesprochen. Freuen Sie sich auf ein spannendes Interview.
Brechen Sie die Regeln
Jeder Börsenfan kennt eine Menge von ihnen und viele glauben, sie sind das Geheimnis für Erfolg an den Märkten. Die Rede ist von Trading-Regeln. Klassiker wie „Greife nie in ein fallendes Messer“, „The trend is your friend“ oder „Kaufe das Gerücht, verkaufe die Fakten“ füllen ganze Bücherregale und werden Seminarteilnehmern immer wieder aufs Neue eingetrichtert. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass diese weder richtig noch falsch sein können, ansonsten wären Trader und Investoren in der Lage, mit ihnen ein Vermögen zu machen – und das ist in der Realität eher nicht der Fall.
Die Börse ist ein riesiges Puzzle
Robert Rethfeld (48) betreibt die Internetseite Wellenreiter-Invest, eine Online-Publikation für wirtschaftliche, finanzielle und gesellschaftliche Entwicklungen. Kernprodukt ist ein handelstäglich erscheinender, abonnementbasierter Börsenbrief. Rethfeld tritt regelmäßig als Interviewpartner in der n-tv-Telebörse auf und veröffentlicht wöchentliche Kolumnen bei n-tv.de und anderen Börsendiensten. Zudem ist er Mitglied der Vereinigung Technischer Analysten (VTAD). Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium verschlug es Robert Rethfeld zunächst in die Luftverkehrs- und Touristik-Branche. Seinem Engagement als Assistent der Geschäftsführung des Internationalen Luftverkehrs-Verbandes (IATA) folgte eine fünfjährige Referententätigkeit bei einem Reisebüro-Verband. 1995 wechselte Rethfeld zur Deutschen Lufthansa, wo er eines der ersten Airline-Portale für den Flugscheinverkauf über das Internet mit auf den Weg brachte. 1998 gründete er ein Beratungsunternehmen für den Aufbau von Internetportalen. Seit dem Jahr 2003 arbeitet er zusammen mit Geschäftspartner Alexander Hirsekorn an seinem Projekt Wellenreiter-Invest.
Effektives Swing Trading im Forex-Markt
Das größte Erfolgsgeheimnis eines profitablen Traders ist: billig einstiegen und teuer verkaufen. Das umgekehrte Verhalten, nämlich der Kauf eines Wertpapiers im Bereich der „Angebotszone“ und der Verkauf in einer „Nachfragezone“, erklärt, weshalb sich Trading-Anfänger häufig die Finger verbrennen. Dabei leuchtet es doch jedem ein, dass der Kauf eines beliebigen Wertpapiers für 800 Dollar nicht gerade sinnvoll ist, wenn man das gleiche Wertpapier auch für 400 Dollar erwerben kann. Sinnvoll ist es jedoch, Gegenbewegungen in einem intakten Trend zum Einstieg zu nutzen, zum Beispiel Rücksetzer im Aufwärtstrend (sogenannte „Dips“) oder Zwischenerholungen in einem Abwärtstrend (Rallyes). Dieses Vorgehen verhindert den weit verbreiteten Verhaltensfehler, verkrampft Hoch- und Tiefpunkte eines Marktes erwischen zu wollen, der früher oder später ohnehin im finanziellen Ruin endet. Dieser Artikel soll aufzeigen, wie man billig einsteigt und teuer verkauft – und das jeweils innerhalb des vorherrschenden Trends. Daneben werden Vorschläge zur passenden Positionsgröße mitgeliefert, um die selbstgesteckten Trading-Ziele auch wirklich erreichen zu können.
Entwicklung einer Swing-Trading-Strategie auf Basis von Preis-, Volumen- und Volatilitätsanalysen
Jeder Aktien-Trader steht während eines Bullenmarktes mit niedriger Volatilität täglich vor der Frage, wie sich schwache Kursrücksetzer in starken Aktien handeln lassen. Das Ziel dieser Artikelserie besteht darin, Einstiegsregeln für eine genau auf diese Marktsituation abgestimmte Swing-Trading-Strategie herzuleiten, die mathematisch zu einem so großen Vorteil führen, dass dieser nach der Implementierung von Ausstiegstechniken und dem Einsatz im Portfolio- Bereich zu aussichtsreichen Simulationsergebnissen führt. Die Regeln sollen – so eine Anforderung an die zu entwickelnde Strategie – ausschließlich auf der Analyse des reinen Kurs-, Volumen und Volatilitätsverhaltens basieren. Daher können interessierte Trader und Entwickler, obwohl im Rahmen dieser Serie auf den US-Aktienmarkt zurückgegriffen und die Untersuchungsergebnisse ausschließlich für diesen Markt gezeigt werden, mit kleineren Modifikationen die hier gewonnenen Erkenntnisse sowie die Vorgehensweise und die vorgestellten Ideen universell auf jeden Markt und jedes Zeitfenster anwenden.
Fibonacci – weit mehr als nur Zahlentheorie – Teil 7
Im siebten Teil dieser Serie rund um die Fibonacci-Welt widmen wir uns einer bereits in den vergangenen Artikeln angedeuteten Formation, die in direktem Zusammenhang mit den Fibonacci-Relationen steht: der sogenannten „AB=CD-Formation“. Sie bildet die Grundlage für viele weitere Formationen, wie zum Beispiel für die Gartley-222- und die Butterfly-Formation, mit denen wir uns im nächsten Teil beschäftigen werden.
FLOORistic
Jack Broz ist seit 1996 Mitglied der Chicago Board of Trade (CBoT), die seit vier Jahren zur CME Group gehört. Während seiner Karriere hat er den unaufhaltsamen Trend vom Pit Trading hin zum elektronischen Handel hautnah miterlebt. Bis heute handelt Jack Broz auf dem Parkett. Sein Trading Desk befindet sich jedoch in ausreichender Höhe über den hektischen Maklerständen, den sogenannten „Pits“. Zudem betreibt er einen Online Trading Room, in dem er detailliert zeigt, wie er Charts auswertet, Orderbücher liest und bei der Umsetzung seiner Trades vorgeht. Durch die Nähe zum Parkett kann er auf Unterstützungs-, Widerstands- oder andere interessante Kurslevels hinweisen, die er zusammen mit seinen Kollegen vor Ort an der CBoT identifiziert hat. Für Kommentare, Fragen und Feedback steht Jack Broz unter tttdow@yahoo.com zur Verfügung. Für am Trading mit CME-Produkten interessierte Leser stellt er seinen täglichen Newsletter und den Zugang zu seinem Trading Room auf Anfrage für sechs Wochen für 150 Dollar zur Verfügung.
Orderfluss und Tape Reading
Bereits in der vergangenen TRADERS´ Ausgabe (06/2011) wurde in einem Strategie-Artikel auf das für kurzfristige Trader so elementare Thema Tape Reading eingegangen. Tape Reading ist die Analyse des aktuellen Orderbuchs und die Interpretation des dazugehörigen Chartverhaltens unter Einbeziehung der zuvor ausgeführten Orders und Umsätze (Times & Sales). Dieser Artikel soll auf dem vorhergehenden Beitrag aufbauen und weitere Hilfestellungen beim Erlernen der Interpretation des Orderflusses liefern. Da die Grundlagen bereits behandelt wurden, werden wir nun anhand konkreter Beispiele erläutern, warum der Analyse des Orderflusses besondere Beachtung geschenkt werden sollte.
Point & Figure-Charts – Teil 2
Im ersten Teil dieser Serie (TRADERS´ 06/2011) haben Sie die Grundlagen sowie die Konstruktion von Point & Figure-Charts kennengelernt. In Teil 2 geht es nun um Formationen. Das menschliche Gehirn hat im Laufe der Evolution die Fähigkeit erworben, Muster zu erkennen. Diese Muster, zu denen auch die Chartformationen gehören, bilden die Basis für Entscheidungen. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, sich mit den Formationen auf Point & Figure-Charts eingehender zu beschäftigen, zumal sie sich teilweise signifikant von den Formationen anderer Chartarten unterscheiden.
So setzen Sie Optionsstrategien richtig um
Es gibt viele Gründe dafür, Optionen beziehungsweise Derivate im Allgemeinen zu handeln. Manchmal ist es nur das Konto, das für den Handel mit Aktien zu klein ist. Manchmal ist es aber auch der Wunsch, in einer kürzeren Zeit einen höheren Gewinn zu erzielen. Oder der Trader möchte nicht direkt in ein Unternehmen investieren. Der Derivatemarkt ist groß und Optionen bilden nur einen kleinen Teil dieses Marktes. Sie haben aber den entscheidenden Vorteil, dass sie einem geregelten Markt unterliegen. Somit gibt es Ansprechpartner, an die man sich bei Problemen im Optionshandel wenden kann. Der folgende Artikel wird zeigen, in welchem Marktumfeld Trader einfache Volatilitäts-Optionsstrategien umsetzen können.
Systementwicklung in der Praxis – Teil 2
In diesem Beitrag sollen Sie ein Gespür dafür bekommen, wie Sie eine gute Strategie und – noch viel wichtiger – eine schlechte Strategie erkennen. Dafür werden einige Konzepte der Signaltheorie erklärt. Zusätzlich sollen Anhaltspunkte gegeben werden, woran man sehen kann, ob eine Strategie ein Signal oder das Rauschen eines Marktes handelt.
Systemtest Trendfolge mit ETFs auf Euro-Leitindizes
Was ist besser: in einen Aktienfonds oder in einen ETF (natürlich auf den gleichen Basis-Markt) zu investieren? Für einen Trader ist die Antwort klar: Da er seine Positionen möglichst schnell rotieren und sich nicht von Mindesthaltefristen fesseln lassen möchte, wählt er ETFs. Mit ihnen kann er seine Drawdowns klein halten und erhält zudem die Möglichkeit, einen Hebel einzusetzen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen eine Strategie, mit der Sie automatische Handelssignale für das ETF-Trading erzeugen können.
Track ‘n Trade EoD 5.0
Für Trader, die einen mittelfristigen Ansatz verfolgen, gibt es zahlreiche Software-Produkte zur Analyse von Tagescharts an den Rohstoffmärkten. Eins davon ist Track ‘n Trade, das eine Menge innovativer Funktionen bietet. Die Software lässt nicht nur eine Analyse der aktuellen Kontrakte zu, sondern beinhaltet auch eine historische Datenbank aller Rohstoff-Futures, COT-Daten und Settlement-Kurse von Futures-Optionen. Hieraus ergeben sich einige Analyseansätze, die sowohl für Futures- als auch für Optionshändler interessant sein dürften.
www.netdania.com
Es gibt zahlreiche Webseiten für Trader und Investoren, die Technische Analysewerkzeuge und aktuelle Nachrichten zur Verfügung stellen – allerdings häufig zu einem hohen Preis. Einige dieser Plattformen liefern zudem lediglich verzögerte Daten, die zum Beispiel für einen Momentum-Trader praktisch wertlos sind. Auf www.netdania.com hingegen hat der professionelle Trader Zugang zu einer webbasierten Java-Plattform mit Echtzeit-Daten. So kann auch der Momentum-Trader mithilfe der neuesten Nachrichten und hochentwickelter Technische Analyse-Tools seine Trades blitzschnell auswählen. Wir haben NetDania für Sie getestet.
„The Good, the Bad, and the Ugly“
Nach dem letzten Artikel über Diversifikation (TRADERS´ 02/2011) unter Verwendung eines „Portfolio Randomizer“ werden wir in diesem Artikel das Phänomen des „Rückschaufehlers“ bei der Portfolio-Auswahl nochmals aufgreifen und näher beleuchten. Damit wollen wir deutlich machen, wie die Portfolio-Auswahl (und eine mögliche Verzerrung) die Performance des Portfolios erheblich beeinflussen kann.

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