Freitag, 24. Mai 2013
 
Titelbild 6 / 2011
TRADERS´ Ausgabe 6 / 2011
Binäre Optionen
Im Bereich derivativer Finanzinstrumente mit Zielgruppe Retail-Kunden hat sich einiges getan. Insbesondere im OTC (Over the Counter)-Bereich gibt es mittlerweile eine Reihe innovativer Produkte. Zu den jüngeren Entwicklungen zählt die Entstehung eines breiten Angebots an Binären Optionen. Im nachfolgenden Artikel soll ein Überblick über diese Produkte gegeben und um einige Anwendungsbeispiele ergänzt werden.
Das versteckte Potenzial des Volumens
Kennen Sie den Negative Volume Indicator (NVI)? So ziemlich jeder, der sich intensiver mit der Technischen Analyse beschäftigt, hat schon einmal davon gehört. Aber kennen Sie auch jemanden, der diesen Indikator benutzt? Vermutlich nicht. Die Begründung liegt im fehlenden Wissen für die Praxisanwendung. Dieser Artikel zeigt, wie Trader den NVI zur Entwicklung einer profitablen Handelsstrategie einsetzen können.
Die Zukunft der Systementwicklung – Teil 1
Computer werden von Tag zu Tag schneller und die Menge an Daten, die sie verarbeiten können, steigt nahezu exponentiell an. Damit wird die Forschungsarbeit eines technischen Traders im Allgemeinen und eines Systementwicklers im Besonderen immer anspruchsvoller und rechenintensiver. Einige Entwickler von Technische Analyse-Software greifen dies auf und bieten ihren Kunden neue und verbesserte Möglichkeiten zur Entwicklung von Strategien an. Im vorliegenden Artikel werden wir untersuchen, wie man parallele multiple Datenströme wie etwa ähnliche Märkte, Indizes und Zinssätze bearbeiten kann. Der Programmier-Code wird abschließend ebenfalls veröffentlicht.
Ein einfaches, aber effektives Trendfolge-System
In der Literatur werden immer wieder Trading-Systeme veröffentlicht, die mehr oder weniger gut performen. Da gibt es zum Beispiel Ausbruchssysteme, antizyklische Systeme, trendfolgende Systeme oder auch Mischformen. Trendfolgende Systeme haben den Vorteil, dass in Trendphasen eine Menge Geld verdient werden kann, während sie in Seitwärtsphasen eher zu Verlusten führen. Deshalb bietet es sich an, diese Systeme nur auf Werte anzuwenden, die sich gerade in einer Trendphase befinden. Es gibt heutzutage gute Software-Programme, die aus Tausenden von Einzelwerten diejenigen herausfiltern, die unseren Ansprüchen entsprechen. Im diskretionären Handel können Sie diese dann noch einer manuellen Inspektion unterziehen, um die Ihrer Ansicht nach besten Werte zu ermitteln. Im Systemhandel müssen Sie sich auf die Qualität Ihres Systems verlassen können. Dies kann durch ein ausgiebiges Backtesten sichergestellt werden.
Elliott-Wave ist kein Hokuspokus
Thomas Kahdemann (45) war von 1987 bis 1995 Wertpapierberater in einer deutschen Privatkundenbank und später Vermögensverwalter und Derivate-Spezialist. 1995 vervollständigte er in Chicago bei der REFCO INC seine Derivate-Ausbildung an der Chicagoer Börse (CBOT sowie CME) und war anschließend als Eigenhändler (Renten, Aktien, Derivate) für eine Großbank in der Schweiz tätig. Von 1997 bis 2007 betreute er vermögende Privatkunden, um dann im Jahr 2007 Gesellschafter und Geschäftsführer der KBG-Beratungsgesellschaft sowie der KBG asset management GmbH zu werden. Zusammen mit seinen Kollegen Sven Benniß und Jürgen Gindner managt er den vermögensverwaltenden KBG-Athene Portfolio UI Fonds (WKN: A0YJF7). Ein wesentlicher Bestandteil im Fondsmanagement des Unternehmens stellt die Technische Analyse dar. Während seiner Zeit in den USA konnte Thomas Kahdemann seine Kenntnisse rund um Elliott-Wave, Gann, Fibonacci, und Marktpsychologie ausbauen und setzt diese heute aktiv im Tagesgeschehen ein. Marko Gränitz hat Thomas Kahdemann für einen Tag in seinem Trading-Büro besucht und ihn exklusiv für TRADERS´ interviewt. Freuen Sie sich auf ein spannendes Interview.
Investox Version 6
Investox ist eine Börsen-Software aus Deutschland mit umfangreichen Funktionen: von der Chart-Analyse über die Entwicklung und Analyse von automatischen Handelsstrategien bis hin zur Orderumsetzung beim Broker. Werkzeuge zur Datenverwaltung und zum Scannen und Filtern runden das Software-Paket ab. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die neuen Funktionen der gerade erschienenen Version 6.
Jandaya: Ihr persönlicher Echtzeit-Nachrichten-Ticker
Wenn Quartalszahlen oder Unternehmensmeldungen veröffentlicht, Zinsentscheidungen oder wirtschaftspolitische Beschlüsse gefällt werden, bleiben umgehende Reaktionen der Märkte selten aus. Je schneller Anleger von solchen Nachrichten erfahren, desto flexibler können sie bei ihren Investitionen darauf reagieren. Jandaya, der Nachrichtenservice des Finanzportals BoerseGo.de (www.boerse-go.de/jandaya), will Börsianern genau diese Flexibilität ermöglichen. Täglich von 07:30 bis 24:00 Uhr wird hier in Echtzeit über alles berichtet, was die weltweiten Börsen bewegt. Die Möglichkeit, sich einen individuellen Nachrichten-Ticker zu erstellen, tägliche Live-Sendungen aus einem eigenen TV-Studio und diverse Marktdaten-Analyse-Tools machen Jandaya zu einem umfangreichen Informationsservice für Anleger, die nichts verpassen möchten.
Mit systematischer Aktienauswahl zur Outperformance
Im zweiten Teil dieser Artikelserie wird die ursprüngliche Momentum-Strategie abgewandelt und durch einfache Zusatzregeln verbessert. Es wird geprüft, wie die zusätzlichen Regeln auf die im letzten Artikel definierte Gewinner- und Verlierer-Portfolios wirken und welche Vorteile eine dritte Strategievariante bringt. Dabei liegt der Fokus darauf, einen pflegeleichten Ansatz mit nur zwei fixen Umschichtungsterminen pro Jahr zu erhalten und dennoch eine Strategie abzuleiten, die dem DAX sowohl in Sachen Rendite als auch beim Risiko auf lange Sicht deutlich überlegen ist.
Point & Figure-Charts – Teil 1
Die Point & Figure-Charttechnik hat ihre Ursprünge im späten 19. Jahrhundert. Zwischenzeitlich ist sie jedoch bei vielen Tradern zu Unrecht in Vergessenheit geraten. „Neue“ Chartarten wie Candlestick- oder Renko-Charts sind „in“. Die mit diesem Artikel beginnende Serie soll Ihnen zeigen, dass Point & Figure auch heute noch Vorteile mit sich bringt und so beispielsweise die Basis für ein trendfolgendes Handelssystem darstellen kann. Der erste Teil beschäftigt sich mit den Grundlagen und der Konstruktion der Charts.
Pyramidisieren
Wer schon einmal vor den Pyramiden im alten Ägypten gestanden hat, wird sich gut an die Erhabenheit erinnern, die diese Bauwerke ausstrahlen. Solide im Fundament, mit jeder Stufe ein Stück dem Himmel entgegenstrebend. Das Grundprinzip dieser Bauweise lässt sich auch für Ihren Alltag als Trader nutzen. Ziel ist die Maximierung des Gewinns bei geringstem Risiko innerhalb eines erfolgreichen Trades, um sozusagen dem Himmel des Tradens ein Stück näher zu kommen.
So retten Sie sich vor dem Worst-Case-Szenario
CFDs (Contracts for Difference) kennt wahrscheinlich mittlerweile jeder Trader. Sie gehören zu den derivativen Anlageinstrumenten und haben einige Vorteile, wie beispielsweise die Möglichkeit, den betreffenden Basiswert (= Underlying) leerverkaufen zu können. Der Trader bekommt somit die Chance, sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Gewinne zu erzielen. Ein zweiter großer Vorteil der CFDs ist ihr Hebeleffekt. Durch einen deutlich geringeren Kapitalbedarf im Vergleich zu einem „konventionellen Investment“ kann eine sehr hohe Hebelwirkung aufgebaut werden. Beim Handel mit CFDs muss der Trader lediglich eine Sicherheitsleistung (= Margin) beim Broker hinterlegen. Sehr liquide Aktien (zum Beispiel DAX-Werte) können bei den meisten CFD-Brokern bereits ab fünf Prozent Margin gehandelt werden. CFDs sind im Vergleich zu Optionen oder Optionsscheinen an keine Laufzeit gebunden. Sie verfallen nicht und besitzen daher auch keinen Zeitwertverlust. Der Trader zahlt entweder für den Kauf und Verkauf von CFDs eine kleine Provision oder der Broker verdient an einem vergrößerten Spread.
Tape Reading
Tape Reading ist ein wichtiger Teil des kurzfristigen Tradings. Unabhängig von den gewählten Zeitebenen werden die Marktteilnehmer und das aufgetretene Handelsvolumen analysiert. Dazu beobachtet der Trader den Preis, die Times & Sales-Liste sowie den Inside Market (Orderflow). Im Gegenzug zur reinen Technischen Analyse, die als „verzögerter“ Indikator fungiert (lagging Indicator), sind Sie mit dem Tape Reading der Technischen Analyse einen Schritt voraus und können noch vor dem Chart-Print Kursbewegungen erkennen (leading Indicator). Dieser Artikel soll Anregungen geben, wie Sie ergänzend zur Technischen Analyse ihre Ein- und Ausstiege intraday verbessern können.
Trading mit Neuronalen Netzen
Jeder, der sich schon einmal ernsthaft mit der Entwicklung von Handelssystemen beschäftigt hat, weiß, wie mühsam und zeitraubend die Suche nach effizienten und treffsicheren Regeln zur Prognose von Aktien-, Futures- oder Devisenkursen ist. Oft gleicht es der Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhafen, wenn man versucht, in Preis- und Indikatorencharts relevante und stabile Muster zu finden. Wäre es nicht verlockend, diese Aufgabe einem Computerprogramm zu übergeben? Kollege Computer ist ja bekanntermaßen unübertroffen, wenn es um langatmige Zahlen- und Datenspielereien geht. Er wird nie müde und arbeitet in einem gleichmäßigen Tempo und mit gleichbleibender Motivation. Die entsprechende Software vorausgesetzt ist er sogar in der Lage, ein intelligentes Verhalten zu zeigen. Zumindest ist er auf klar definierte Problemstellungen beschränkt, wie zum Beispiel auf die Suche nach versteckten Zusammenhängen und Informationen in den Preisdaten von aktienkursen. Mithilfe sogenannter „Neuronaler Netze“ kann ein handelsüblicher PC den Trader mit einer gleichbleibenden und stabilen Prognosequalität versorgen.
Zehn Mythen über Exchange Traded Funds
Die Abkürzung ETF steht bekanntlich für Exchange Traded Fund (Indexfonds, auch Indexaktien genannt). Einige Anbieter verwenden die Abkürzung auch im Marketing zur Erklärung der Produkteigenschaften: „einfach, transparent und flexibel“. Trotz der einfachen Struktur von Indexfonds gibt es bei einer Investition in diese Produkte einiges zu beachten. Daher werden wir im Folgenden die zehn größten Mythen über ETFs einmal genauer unter die Lupe nehmen. Wahr oder falsch? Wir haben Experten gefragt.

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