Der TRADEmanager
Vor rund zwei Jahren haben wir an dieser Stelle für Sie den Money Manager getestet. Mittlerweile heißt er TRADEmanager und hat nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein komplett neues Programm. Grund genug für uns, das außergewöhnliche Trading-Journal jetzt noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Wir hatten die Möglichkeit, den neu gestalteten TRADEmanager schon vor der Veröffentlichung des neuen Updates als Beta-Software zu testen. Seine umfangreichen Features wurden nochmals verfeinert, sodass der Trader seine Trades ab sofort exakt planen und dabei ein professionelles Money-Management einsetzen kann. Zu jeder Zeit wird deutlich, dass der TRADEmanager von einem Profi-Trader entwickelt wurde: Ob nun Tagescheck, Wirtschaftsnachrichten, Simulationen, Paper Trading oder gar ein Tool zur mentalen Unterstützung – die Software lässt kaum Wünsche offen. Ihre größte Stärke ist dabei die umfangreiche Datenerfassung und die dadurch erzielten exzellenten Analysemöglichkeiten.
Die Wahl zum „Broker des Jahres“
Vordere Reihe von links: David Ernsting (Broker-Test.de), Stefan Müller (fl atex), Ralf Müller (fl atex), Matthias Hach (ViTrade), Michael Bußhaus (OnVista), Daniel Schneider (comdirect), Malte Rubruck (comdirect), Mike Michal (Börse Stuttgart). Hintere Reihe von links: Carsten Lücking (Interactive Brokers), Kai Friedrich (Cortal Consors), Dirk Althoff (Cortal Consors), Jürgen Eikenbusch (DAB bank), Thomas Busch (Forexone), Stefan Becker (Saxo Bank).
E*TRADE heißt jetzt ViTrade
Am 08.03.2010 startete die auf Heavy Trader spezialisierte flatex-Tochter ViTrade (www.vitrade.de) und übernahm zeitgleich die Betreuung der zu diesem Segment zählenden E*TRADE-Deutschland-Kunden. Der Übergang von E*TRADE zu ViTrade gestaltete sich reibungslos, da die Kundendepots ebenso wie die des Kulmbacher Online-Brokers bei der biw Bank AG liegen. Für die Betreuung der gut 11 500 ehemaligen E*TRADE-Kunden gründete die flatex AG gemeinsam mit der auf Banken-IT spezialisierten XCOM AG die neue Tochter ViTrade. Der exklusive Online-Broker ViTrade konzentriert sich auf die anspruchsvollsten und mit Abstand handelsaktivsten Trader im Bereich Brokerage, die sogenannten „Heavy Trader“. Alle anderen engagiert handelnden Kunden werden in Zukunft von der flatex AG betreut.
Entdecken Sie die Trends in Seitwärtsphasen
Die Märkte befinden sich zu etwa 70 Prozent in Phasen, die keine Trends sind. Darüber sind trendfolgende Trader natürlich nicht besonders glücklich. Oder liegt es wie fast alles im Auge des Betrachters und es liegen auch in Konsolidierungen, Schiebezonen und Stauzonen Trends vor? Dieser Frage werden wir im folgendem Artikel auf den Grund gehen und einfache sowie profitable Strategien aufzeigen, die trendlose Phasen sinnvoll nutzen.
Handeln nach Joe Ross
Die nachfolgende Strategie wurde von Joe Ross in vielen Büchern beschrieben. Sie ist insgesamt recht spezifisch, kommt dabei aber weitgehend ohne Indikatoren aus. Wir beschreiben das genaue Setup und zeigen Ihnen Beispiele zur Anwendung auf.
Mit Excel VBA eff ektiver arbeiten
Der Vorteil einer Programmierung mit VBA (Visual Basic for Applications) liegt darin, dass Sie künftig bestimmte Arbeitsabläufe delegieren können – und zwar an den schnellsten, zuverlässigsten und ausdauerndsten aller denkbaren Mitarbeiter: Ihren Computer. In unserem Exkurs für Excel VBA werden Ihnen anhand einer konkreten Anwendung die wichtigsten Befehle demonstriert und verständlich erklärt. Damit erhalten Sie das Rüstzeug, um im Anschluss eigene Entwicklungen tätigen zu können. Grundlegende Excel-Kenntnisse sind für das Verständnis aller Einzelheiten von Vorteil.
Moderne Handelssysteme
Computer werden zunehmend leistungsfähiger, Rechenzeit und -power günstiger und die Bedienung von Soft- und Hardware immer einfacher. So verwundert es nicht, dass immer mehr Trader dazu übergehen, für sich selbst oder für die Vermögensverwaltung Handelssysteme zu entwickeln. Dahinter verbergen sich häufig gute Ideen, wie wir in unseren täglichen Schulungen immer wieder sehen. Aber wir sehen auch die Fehler, die gemacht werden. Oftmals ist zwar die Idee zum System sehr gut, doch die Umsetzung lässt das Projekt scheitern. Darüber hinaus haben die Entwickler in vielen Fällen nicht genug Wissen, um eventuelle Fehler im System zu finden. Deshalb werden wir in diesem Artikel genau dieses Thema aufgreifen und ein Handelssystem entwickeln. Dabei gehen wir weder hochgradig mathematisch noch ausgesprochen kompliziert vor, sondern wenden den gesunden Menschenverstand an und entwickeln unser System nach möglichst einfachen Grundprinzipien auf Tagesbasis. Das hier entwickelte System kann als Grundlage für eigene Ideen verwendet werden. Allerdings erhebt es nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und gibt keinerlei Erfolgsgarantie.
SFDs: Einfach, geradlinig, transparent – Teil 1
Das Wertpapierhandelshaus Lang&Schwarz hat Ende 2006 ein neues, innovatives Handelsinstrument auf den Markt gebracht: den SFD (Straight Forward Dealing). Dabei handelt es sich um ein chancenorientiertes Aktienderivat mit einfacher Struktur und geradliniger Performance, das mit entsprechend hoher Transparenz aufwarten kann und damit eine interessante Anlageklasse für den Trader darstellt. Anlässlich der jüngsten Neuerungen beim SFD-Handel erscheint in dieser und der nächsten TRADERS´ Ausgabe ein zweiteiliger Artikel, der sich intensiv mit dem Produkt SFD auseinandersetzt, um Ihnen aufzuzeigen, welche Chancen dieses Nischenprodukt tatsächlich bietet. Während Teil 1 eine Einführung in die Thematik SFDs darstellt und erklärt, wie SFDs funktionieren und welche Ähnlichkeiten beziehungsweise Unterschiede sie zu CFDs aufweisen, taucht der zweite Teil tiefer in die Materie ein und gibt unter anderem konkrete Trading-Beispiele mit SFDs.
Teil 1: Im Spannungsfeld zwischen Angst und Gier
Während die Ausführung eines Trades heutzutage relativ einfach zu bewältigen ist, ist das konsequente Management umso schwieriger. Denn sobald der Trader eine Position im Markt eröffnet hat, muss er sich seinen eigenen Emotionen stellen. Im Auf und Ab der Kurse wird er hin- und hergerissen zwischen der Angst vor Verlust und der Gier nach Gewinn. Dabei besteht die Gefahr, dass er die Kontrolle über den Trade verliert. Wie das aussehen kann, welche Folgen ein solches Verhalten hat und welche Möglichkeiten es gibt, die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu bringen, soll im ersten Teil dieser Artikelserie erörtert werden.
Teil 4: Herleitung von Daytrading-Strategien aus den Untersuchungen starker Kursbewegungen
Jeder Daytrader im Einzelaktienbereich steht täglich vor der Frage, wie sich potenziell starke Kursbewegungen von mehreren Prozent frühzeitig erkennen lassen. Das Ziel dieser Artikelserie besteht darin, über das Studium starker Intraday-Kursbewegungen Einstiegsregeln abzuleiten, die eine Identifikation derartiger Kursbewegungen ermöglichen. Darüber hinaus wird versucht, ambitionierten Tradern Ideen und Anregungen dafür zu geben, wie die Vorgehensweise für die Herleitung eigener Strategien auf Grundlage selbstständig geführter Untersuchungen im Trading-Bereich ganz allgemein aussehen könnte. Das hier vorgestellte Verfahren lässt sich auch auf andere Zeitfenster, wie beispielsweise den Swing-Trading-Bereich, anwenden.
Teil 6: Erfolgreich handeln mit Candlesticks
In der Candlestick-Methodik gibt es eine Fülle verschiedener Formationen, die in diverse Klassen eingeteilt werden können. Trendwende- und Trendbestätigungsformationen, Candlestick-Muster mit ein, zwei, drei oder mehr Kerzen und nicht zu vergessen die Grundkerzen, wie zum Beispiel lange oder kurze Kerzen, Doji, Dochte und Lunten. Der ambitionierte Candlestick-Trader kennt nach dem Studium der verschiedenen Candlesticks über 80 unterschiedliche Formationen, aber das ist noch lange keine Garantie für den Erfolg bei deren Anwendung. Denn die in den Lehrbüchern beschriebenen Formationen finden sich in dieser idealtypischen Ausprägung eher selten im Kursverlauf und eignen sich nicht immer für das tägliche Trading-Geschäft. Auch starre Definitionen der einzelnen Muster können zu einem deutlichen Informationsverlust führen, denn auch oder gerade nicht idealtypische Candlesticks zeigen die Stimmung im Markt und somit auch eventuell bevorstehende Trendumschwünge oder Ausbruchschancen an.
TRADERS´ Interview - Simon Betschinger - „Big Moves Make Big Money“
Simon Betschinger gründete 1998 mit „TradeCentre“ einen der ersten Online-Börsenbriefe, studierte Volkswirtschaftslehre in Konstanz und ist heute Geschäftsführer der TraderFox GmbH. Dieses innovative Unternehmen für Börsensoftware ermöglicht es dem Trader unter anderem, Strategien berühmter Trader wie Nicolas Darvas oder Jeff Cooper nachzuhandeln. Betschinger selbst handelt als professioneller Trader die weltweiten Aktienmärkte, aktuelle Themen und Einschätzungen zur Börse bloggt er auf MasterTraders.de. Ein Vorbild für Betschinger ist Jesse Livermoore, ein erfolgreicher Händler Anfang des 20. Jahrhunderts. Dieser entwickelte das Konzept der Pivotal Points, um markante Wendepunkte an den Märkten zu erkennen. Betschinger hält es für wenig angebracht, Charttechnische und Fundamentale Analyse strikt voneinander zu trennen; vielmehr verdichtet er alle zur Verfügung stehenden Informationen zu einem einheitlichen Gesamtbild. Die Reaktion der Märkte auf neue Nachrichten hilft ihm dabei, Schlüsse für das tägliche Handeln zu ziehen. Doch wie überzeugend ist Betschingers Trading-Ansatz? Heiko Weste traf den 29-Jährigen in seinem Trading-Office bei Stuttgart, um dieser Frage nachzugehen.