Donnerstag, 23. Mai 2013
 
Titelbild 7 / 2009
TRADERS´ Ausgabe 7 / 2009
Alter Stoff im neuen Gewand
Der MACD (Moving Average Convergence Divergence) wurde Ende der 70er Jahre von dem Amerikaner Gerald Appel entwickelt. Da in den vergangenen 30 Jahren sowohl die Leistungen von Rechnern als auch die von Software-Programmen eine geradezu atemberaubende Entwicklung genommen haben, kann man diesen Indikator schon heute mit Fug und Recht als einen Uralt- Indikator der ersten Stunden bezeichnen. Mehr über diesen „Oldie“ der Technischen Analyse erfahren Sie hier.
Blue Wave Trading
Im Jahr 1998 war Randy M. Sorrow als Finanzberater und Broker in Florida tätig. Zu dieser Zeit begann das Internet immer mehr an Bedeutung zu gewinnen und ermöglichte es auch Privatpersonen, kurzfristiger an den Börsen zu handeln. So begann auch Randy Sorrow sich für diese Form des Handels zu interessieren und nahm für 5000 Dollar an einem Online-Trading-Seminar teil, von dem er glaubte, dass es ihm alles Wichtige über diese Form des Tradings vermitteln würde. Der dort vermittelte Handelsansatz erwies sich jedoch in der Praxis als weniger tauglich und Randy Sorrow verlor innerhalb kurzer Zeit fast 50 000 Dollar. Durch diesen alles andere als optimalen Start, der ihn fast sein gesamtes Kapital gekostet hatte, ließ sich Randy Sorrow aber nicht entmutigen, sondern beschäftige sich nun intensiver mit den Märkten. Er begann, systematische Handelsansätze mit festen Handelsregeln zu entwickeln und verdiente ab dem Jahr 2000 mit dem Trading sein Geld. In einem Trading-Wettbewerb mit realem Geld belegte er im selben Jahr unter 2500 Teilnehmern den sechsten Platz. Sorrow wechselte daraufhin seinen Wohnsitz und zog auf die Insel Mauii. Dort widmete er sich von nun an bis zu 15 Stunden täglich dem intensiven Studium der Märkte und entwickelt die ersten Indikatoren und Handelssysteme für die TradeStation. Sein erstes bekanntes Handelssystem – das BWT Bar Timer System – führte zur Gründung der Firma Blue Wave Trading. Bekanntheit erlangte Randy Sorrow jedoch erst 2004, als ein von ihm entwickeltes und selbst gehandeltes Handelssystem – das BWT Zones System – sich als eines der profitabelsten Handelssysteme der damaligen Zeit erwies und auf dem dritten Platz der bei FuturesTruth gelisteten Handelssysteme stand. Auf Grund des großen Erfolges dieses Systems drängte Sorrows damaliger Broker ihn dazu, dieses System auf Leasing-Basis auch anderen Marktteilnehmern zur Verfügung zu stellen.
Dailymarkets.com – ein aktueller Blick auf die globalen Märkte
Die meisten Trader beginnen ihren Handelstag damit, dass sie im Internet nach den neuesten Schlagzeilen, aktuellen Prognosen und Wirtschaftsterminen Ausschau halten. Auf diese Weise erfahren sie, was sie für den heutigen Tag erwarten und wie sie sich gewinnbringend positionieren können. Die von Grace Cheng gegründete Trading Webseite www.dailymarkets.com bietet genau einen solchen Service. Hier präsentieren zahlreiche Trader, Blogger, Ökonomen und Investoren täglich ihre unterschiedlichen Beiträge, die stets aktualisiert und von anderen Besuchern der Seite bewertet werden. Wir haben Dailymarkets.com für Sie getestet.
Der True Strength-Index
Momentum-basierte Indikatoren laufen dem Markt voraus, Moving Average-basierte Indikatoren laufen ihm hinterher. Beide Arten von Werkzeugen haben ihre Vor- und Nachteile. Im folgenden Artikel wird ein Prozess erläutert, der beide Indikatoren miteinander kombiniert und gleichzeitig einen Indikatoren-Ansatz darstellt, mit dem man kurzfristige Bewegungen einfangen kann, während man sich im Einklang mit dem Trend befindet.
Gleitende Durchschnitte – mehr als nur Trendfolger – Teil 1
Der am bekanntesten sowie am häufigsten verwendete Indikator der Technischen Analyse ist wohl der im gängigen Jargon als „Gleitender Durchschnitt“ bekannte Indikator. Er ist jedoch meist nur die Grundlage für weitere Ableitungen und diverse Verwendungen im Bereich des klassischen Investmentbankings sowie des Tradings. Doch meist steht eine Frage im Raum: Kann man diesen Indikator tatsächlich gewinnbringend einsetzen beziehungsweise verbergen sich hinter dem Gleitenden Durchschnitt und seinen diversen Ableitungen eventuell mehr als nur reine Trendfolge-Indikationen? Genau diese Frage soll anhand dieser zweiteiligen Serie über eben diesen Indikator und seine zahlreichen Facetten beantwortet werden.
Handelssignale filtern und verbessern
Wo beginnt Bewegung, wie verläuft sie und wo ist ihr Ende? Über viele Wochen und Monate hin können Kurse ohne große Rücksetzer in die eingeschlagene Bewegungsrichtung laufen. Besonders für kurzfristig agierende Trader ist es wichtig, den aktuellen Markt klar zu bewerten und Trends sowie mögliche Trendwenden frühzeitig zu erkennen. Denn eine Strategie arbeitet nur dann gut, wenn sie zum Marktumfeld passt und richtig getimt ist.
Ihr persönlicher Trading-Master-Plan
Wenn ein Neueinsteiger das hart umkämpfte Gebiet des Tradings betritt, sollte er sich bewusst sein, dass er sich damit in das schönste, aber bissigste und härteste Geschäft der Welt begibt. Darüber hinaus sollte er beachten, dass das wirtschaftliche Überleben von Tradern von ihrem eigenen Urteilsvermögen abhängt. Umso besser es ist, desto leichter überlebt man. Vielleicht wird es durch folgende Metapher anschaulicher: „Trader haben so lange und Skalpell-scharfe Zähne, dass sie das ‚Glasparkett‘ an jeder Börse zerkratzen können.“ Dabei drängt sich unweigerlich die Frage auf, ob es irgendetwas gibt, was ein Neuling oder schlecht ausgebildeter Trader tun kann, um einen Platz an der Sonne zu ergattern. Die Antwort lautet: „Behandle Trading wie ein ganz normales Tagesgeschäft! Das heißt, plane es, wende das richtige technische und fundamentale Research außerhalb der Öffnungszeiten der Märkte an, bereite dich sorgfältig auf die Eröffnung vor, benutze die optimalste Handelsstrategie, die eng mit deinem Risiko- und Money Management zusammenhängt, und am wichtigsten: Behandle dich selbst wie einen Juwel. Hole dir die beste Ausbildung und achte auf deine Gesundheit inklusive ihres psychologischen Aspekts.“
TRADERS´ Interview - Suri Duddella - So handeln Sie Chart-Muster wie die Profis!
Suri Duddellas große Leidenschaften sind Mathematik, Logik, Computer und Geld. So überrascht es nicht, dass der studierte Ingenieur und Informatiker vor zwölf Jahren das Trading für sich entdeckte. Vor allem die Technische Analyse und die Marktpsychologie haben es ihm angetan. Nachdem er alle großen Trading-Seminare besucht und viele Bücher gelesen hatte, begann er, seine eigenen mathematischen Modelle und Analysen zu entwickeln – mit großem Erfolg. Von 1998 bis 2005 betrieb Duddella sein eigenes Finanzunternehmen mit den Schwerpunkten Research und Analyse, das vom Forbes-Magazin gleich zweimal mit dem Titel „Best of the Web“ ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus präsentiert Duddella seine Forschungsarbeiten regelmäßig in angesehen Finanzmagazinen wie Forbes oder Stocks&Commodities und betreibt seine eigene Webseite www.surinotes.com, auf der er täglich seine Trades und Setups bereitstellt. Im Jahr 2008 erschien zudem sein Buch „Trade Chartmuster wie die Profis“, in dem Duddella 65 verschiedene Chart-Muster samt ihrer Anwendungsweise anschaulich und leicht verständlich erklärt. Hier offenbart sich sein einzigartiger Handelsansatz: Pattern Trading in Futures und Aktien. Wie dieser funktioniert, warum Marktpsychologie und Money Management so wichtig für ihn sind und warum er Aktienpositionen nie vor 15:00 Uhr New Yorker Zeit eingeht, erfahren Sie im folgenden Interview.
Trading mit der linearen Regression
Die lineare Regression begegnet uns nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Technischen Analyse. Dabei handelt es sich um eine Gerade, die den optimalen, geringsten Abstand zum definierten Kursumfang bildet. Die Regressionslinie kann in drei verschiedene Kanalberechnungen unterteilt werden: den Hoch-Tief-Channel, den Standardabweichungs-Channel und den Standardfehler-Channel. Mit diesen drei Tools kann der Trader einerseits seine Ein- und Ausstiegspunkte festlegen und andererseits Handelsempfehlungen für den nächsten Tag ableiten. In diesem Artikel werden allerdings nur Handelsansätze vorgestellt, die sich auf den Einstieg beziehen. Doch da nach dieser Lektüre Ihr chart-technisches Verständnis sicher gereift ist, können Sie mit denselben Regeln selbstständig auch Ihren Ausstieg planen.
Vorhang auf für ETCs
Nachdem wir in TRADERS´ Mai 2009 die Exchange Traded Funds (ETFs) genauer unter die Lupe genommen haben, möchten wir Ihnen in dieser Ausgabe nun ihre nahen Verwandten, die Exchange Traded Commodities (ETCs), vorstellen. Diese noch recht junge, innovative Anlageklasse erleichtert Investoren den Handel mit Rohstoffen. Das Besondere an ETCs: Sie ermöglichen direkte Investments in Rohstoffe – also nicht über den Umweg eines Index oder einer Rohstoffaktie – und das zu den erprobten Bedingungen des Handels mit Indexfonds. Nach einigen Startschwierigkeiten wurden ETCs vor allem in den letzten Monaten im Zuge der Finanzkrise immer gefragter und ihr Volumen zog infolgedessen merklich an. Die Gründe dafür: ETCs sind transparent, leicht verständlich, kostengünstig und liquide
Welcher Trading-Typ sind Sie?
Die meisten Online Trader, vor allem die guten, handeln nicht einfach nach Lust und Laune. Sie erhalten ihre Ideen, wann sie kaufen und verkaufen, auch nicht telepathisch. Stattdessen haben sie ein System. Doch es gibt nur wenige Trader, die wirklich ein effektives System benutzen. In diesem Artikel versuchen wir, Ihnen zu erklären, wann ein System wirksam ist und wie auch Sie ein solches entwickeln können.
„Die meisten Kunden setzen in der aktuellen Krise auf CFDs“
Laut Christian Schneider von WH Selfinvest setzen die meisten Kunden in der aktuellen Krise auf CFDs. Im Interview mit TRADERS´ spricht er über die Gründe dafür, über die Entwicklung im Futures Trading sowie über die Pläne von WH Selfinvest.

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