Donnerstag, 23. Mai 2013
 
Titelbild 5 / 2009
TRADERS´ Ausgabe 5 / 2009
AbleTrend 7 – Eine Gelddruckmaschine?
Systemtrading war schon immer eine tolle Idee. Auch wenn es schon immer mit harter Arbeit und einer noch härteren Selbstdisziplin verbunden war. Die ersten Systemtrader in der Anfangszeit der Technischen Analyse hatten weder Software noch Internet, die ihnen bei der Arbeit hätten helfen können. Sie zeichneten Charts auf Papier und rechneten Gleitende Durchschnitte und andere Indikatoren per Hand aus. End-of-Day-Daten, im wahrsten Sinne des Wortes, konnten sie ihrer Tageszeitung entnehmen. Mit der Einführung des Computers bekamen sie die Möglichkeit, Charts am Bildschirm zu analysieren und Indikatoren durch Software berechnen zu lassen. Als später dann die Internetrevolution Einzug hielt, wurde es möglich, bequem mit gigantischen Mengen an Marktdaten versorgt zu werden. In physischer Hinsicht machte dies die Arbeit eines Systemtraders in der Tat um Längen einfacher, aber er war immer noch den psychischen Herausforderungen wie Selbstbeherrschung, Objektivität und Coolness ausgesetzt. Außerdem benötigte man nach wie vor viel Fachwissen und Erfahrung. Nachdem der technische Fortschritt nie endet, freuen wir uns, Ihnen an dieser Stelle ein Werkzeug präsentieren zu dürfen, das all dies zusammenführt: AbleTrend 7.
ayondo.com – Die neue Plattform für Handelssignale
Mitte April startete das neue Trading-Portal ayondo.com. Es ermöglicht erstmals den Aufbau eines öffentlichen Track Records sowie den anschließenden Verkauf eigener Trading-Signale an Anleger. Da sich das Nachhandeln von Signalen bislang als nahezu unmöglich dargestellt hatte, implementierten die Macher von ayondo eine automatische Ausführung auf Broker-Konten. Interessant ist dabei die Wahl des Geschäftsmodells, denn bezahlt wird nur für Signale mit einem realisierten Gewinn. Wir haben mit den Gründern von ayondo.com gesprochen und die Seite für Sie getestet.
Das Erkennen des Markttyps als Schlüssel zum Erfolg
Mit dem Kauf von Trading-Büchern lernt man die Ansichten und Systeme der jeweiligen Autoren kennen. Meist werden in den Büchern Systeme und Techniken beschrieben, die in sich schlüssig klingen und zeitweise auch Erfolg bringen. Ihre Autoren sind nicht selten selbst erfolgreich und lassen andere Trader an ihren Ideen teilhaben. Besonders wertvoll sind meist Bücher solcher Trader, die seit Jahrzehnten in den Märkten tätig sind und genau wissen, was sie tun. Trader wie zum Beispiel Larry Williams, Joe Ross oder auch Linda Bradford Raschke haben erfolgreich Bücher geschrieben und sind seit langer Zeit selbst im Markt aktiv. Die tatsächliche Höhe des Trading-Erfolgs ist dabei nebensächlich, da sie über Jahre hinweg in diesem schweren Handelsgewerbe überlebt haben. Das allein spricht für sie. Die Beständigkeit des Einzelnen zeigt, dass sie erfolgreich sind.
Der Handelstag-der-Woche-Indikator
Sind die Märkte wirklich ein Münzwurfspiel? Dass der Börsenhandel einer gewissen Zufallskomponente unterliegt, kann in der Tat nicht bestritten werden. Dennoch ist es möglich, im vermeintlichen Chaos Ordnung zu schaffen, Erfahrungswerte oder Statistik der Historie in die eigenen Handelsentscheidungen miteinfließen zu lassen. Die Auswahl von Instrumenten reicht von technischen Indikatoren über Bewertungskennziffern bis hin zu Mondkonstellationen. Und jedes von ihnen hat, zumindest bei richtiger Anwendung, auch seine Daseinberechtigung. In diesem Artikel soll ein Indikator vorgestellt werden, der Ihnen einen weiteren kleinen Vorteil für kurzfristiges Trading verschaffen kann: Der Handelstag-der-Woche-Indikator (HDW-Indikator), mit dem wir die Handelsaktivität der einzelnen Wochentage untersuchen.
Die Fibonacci-Time-Projection-Technik
In unserer neuen Serie zu dynamischen Zyklen wollen wir heute mit der Fibonacci-Time-Projection-Technik, im Folgenden FTP genannt, beginnen. Mit dieser zumindest in Deutschland relativ unbekannten Technik versucht man, potenzielle Wendepunkte im Markt im Voraus zu ermitteln. Die FTP bietet dem Spekulanten ein exzellentes Hilfsmittel zum Timing seines Tradings, hat allerdings den Nachteil, dass sie sich nur schwer automatisieren lässt. Damit wird die Aussage bestätigt, dass die Analyse der Märkte mehr als Kunst denn als Handwerk zu verstehen ist, ihre Bestätigung.
ETFs sind die Gewinner der Krise
In Zeiten heftiger Marktturbulenzen suchen Anleger nach Finanzinstrumenten, die eine Streuung des Risikos und dadurch mehr Sicherheit bieten. Die Lösung für viele: ETFs (Exchange Traded Funds), die von diesem Trend besonders stark profitieren. Obwohl 2008 viele Börsen weltweit unter Druck gerieten, stieg das in ETFs verwaltete Vermögen weiter an. Das Volumen in Europa wuchs um 11,2 Prozent auf über 142 Milliarden Dollar. Damit erzielten ETFs erstmals höhere Umsätze als aktiv gemanagte Fonds. Und ein Ende des ETF-Booms ist nach Meinung von Experten noch lange nicht in Sicht. Aber warum sind ETFs gerade jetzt so beliebt? Aufgrund der Krise kam es zu einem Umdenken der Marktteilnehmer. So stehen Sicherheit, Verständnis, Liquidität und Transparenz mittlerweile an erster Stelle. Und genau diese Faktoren werden von ETFs vollständig erfüllt – inklusive attraktiver Renditen. Mit einem ETF kaufen Sie etwas, das Ihnen genau das liefert, was Sie erwarten. Und das ist ein entscheidender Unterschied zu den vielen intransparenten und komplexen Produkten, die der Markt sonst noch hergibt. Wir zeigen Ihnen, was ein ETF ist, wie er funktioniert und welche Produkte zurzeit besonders gefragt und gewinnbringend sind.
Grundüberlegungen und Vorgehensweise – Teil 1
Der folgende Artikel bildet den Auftakt zu einer Beitragsreihe über die Untersuchungsergebnisse von starken Intraday- Kursbewegungen in Einzel- und Indexaktien. Neben der Vermittlung grundsätzlicher Vorgehensweisen im Daytrading wie der Bestimmung dynamischer Aktien-Pools für den Handelstag besteht das vorrangige Ziel dieser Serie darin, aufzuzeigen, wie aus Untersuchungen und daraus ermittelten Ergebnissen Regeln für den Handel in Einzel- wie auch marktbreiten Indexaktien (so genannten Exchange Traded Funds, kurz ETFs) abgeleitet werden können. Welche Setups lassen auf ein ganz besonderes Profitpotenzial beim Einstieg schließen? Wann sollte generell auf einen Einstieg verzichtet und unter welchen Bedingungen ausgestiegen werden? Die Vorgehensweise ist dabei bis auf kleinere, Daytrading-spezifische Ausnahmen universell auf jeden Zeithorizont anwendbar. Aus diesem Grund sollte vorliegender Artikel nicht nur für den reinen Daytrader, sondern für jeden ambitionierten, systematisch orientierten Trader von Interesse sein.
Gut vorbereitet ist halb gewonnen!
Seit über zehn Jahren bin ich an der Börse aktiv und muss mir rückblickend eingestehen, dass meine ersten Jahre alles andere als sinnvoll geplant waren. Und das, obwohl ich es von meinem Beruf wie auch von meiner sportlichen Laufbahn her hätte besser wissen und einsetzen müssen. Erst nach einigen verlustreichen Jahren stellte ich mir die Frage, warum mein Trading keine vernünftige Planung enthielt, hatte ich diese doch in meinem sonstigen Leben bisher so erfolgreich eingesetzt. Ich fing an, nach den Gründen dafür zu suchen und musste schnell feststellen, dass man es sich als Trader oft ziemlich einfach macht. Weshalb aber ist das so?
Mit Gap Trading zum ganz großen Erfolg
Scott Andrews ist erst seit fünf Jahren Vollzeit-Trader. Vorher war er Flieger bei der Army, Verkäufer von Laborprodukten und Chemikalien und Unternehmer. Über sein Unternehmen SciQuest kam er 1999 mit der Börsenwelt in Berührung und entdeckte seine Leidenschaft für das kurzfristige Trading. Nach anfänglichen Problemen mit seinem Money Management und seinen Stopps und einem daraus resultierenden Rückschlag entwickelte Andrews schließlich seinen eigenen, sehr erfolgreichen Handelsansatz: die Gap-Trading-Strategie. Diese basiert auf den Gap-Eröffnungen im Verhältnis zu zehn verschiedenen „Zonen“, mit denen Andrews Gap Setups analysieren und die von Natur aus nahe gelegenen Unterstützungen und Widerstände, kurzfristige Trends, die Gap- Größe und die Trader-Psychologie ermitteln kann. Wie sein Gap Trading genau funktioniert, wie sein Risiko-Management aussieht und wie er die Hindernisse zu Beginn seiner Trading-Karriere überwinden konnte, erklärt Scott Andrews in unserem Interview.
Roy Kellys innovative TrendPro-Indikatoren
Roy Kelly zählt zu den erfolgreichsten amerikanischen Händlern, Dozenten und Buchautoren im Bereich der Börse. Dies war jedoch nicht immer so. Als er Anfang der 1970er Jahre mit dem Börsenhandel begann, verlor er innerhalb weniger Wochen sein Startkapital von 30 000 Dollar. Doch statt aufgrund dieser sehr kostspieligen Erfahrung zu resignieren, setzte er alle Energie und Willenskraft ein, um ein erfolgreicher Händler zu werden. Er besuchte Schulungen und begann, sich intensiv mit der Börse und dem Börsenhandel zu beschäftigen. Er lernte die immense Bedeutung eines guten Risiko-Managements und einer konsequent durchgeführten Handelsstrategie kennen und wurde in den kommenden Jahren immer erfolgreicher. Anfang der 1980er Jahre begann er schließlich mit der Entwicklung eigener Indikatoren und Handelsstrategien. Im Jahre 1997 wurde ein von ihm entwickeltes automatisiertes System auf den S&P 500 von Futures Truth mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die von ihm vor mehr als 30 Jahren gegründete Firma Arc Inc. (hwww.trendpro.com) ist heute einer der bekanntesten Anbieter von Indikatoren für die Technische Analyse in den USA. Neben den Software-Paketen bietet TrendPro auch zahlreiche Seminare an, in denen die Teilnehmer eine Einführung in den Börsenhandel erhalten und ihnen die Strategien von Roy Kelly vermittelt werden. Im folgenden Artikel geht es vor allem um seine verschiedenen Indikatoren.

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