Mittwoch, 22. Mai 2013
 
Titelbild 11 / 2009
TRADERS´ Ausgabe 11 / 2009
Daytrading ist nicht gewerbesteuerpflichtig
Wer kennt ihn nicht? – Den Wunsch des Finanzamts, möglichst alles und jeden gründlich zu besteuern. Besonders stark ist er im Hinblick auf die Besteuerung des Daytradings. In der Vergangenheit haben einige Finanzämter tatsächlich versucht, Daytrader als Gewerbetreibende einzustufen. Mit der Folge, dass diese dann kräftig Gewerbesteuer zahlen sollten. Der BFH (Bundesfinanzhof) hat diesem Treiben jedoch nachhaltig einen Riegel vorgeschoben.
Delta-neutrale Strategien
Beinahe alle klassischen Trading-Strategien beinhalten in irgendeiner Form die Wette, wohin der Markt morgen gehen könnte. Hier können Kursmuster, Indikatoren oder auch die aktuelle Nachrichtenlage geeignete Werkzeuge sein. Allerdings – welche Überlegung auch immer Sie anstellen: Geld verdienen Sie nur dann, wenn Sie zumindest kurzfristig die kommende Richtung des Marktes erraten. Der folgende Artikel zeigt Ihnen, wie Sie unabhängig davon traden können.
Der Captimizer
Die Software Captimizer ist zum einen ein automatischer Vermögensberater, der seinem Anwender konkrete Anlagevorschläge unterbreitet und dabei genau angibt, was, wann und natürlich auch wie viel ge- und verkauft werden soll. Zum anderen Seite bietet der Captimizer das Instrumentarium, um komplette Anlagestrategien zu erstellen und zu testen.
Der Stochastik-Indikator - Teil 1
Mit der weiten Verbreitung von Software-Paketen zur Technischen Analyse hielt auch das Konzept des Stochastik-Indikators Einzug in den Werkzeugkasten technischer Analysten. Heute gilt der Stochastik als einer der bekanntesten und am häufigsten verwendeten Oszillatoren, der in nahezu jedem am Markt etablierten Chart-Analyse-Programm zu finden ist. Entwickelt wurde der Indikator von Dr. George C. Lane, der seine Ideen erstmals 1984 veröffentlichte und seitdem ständig weiterentwickelte. Seine vielfältigen Betrachtungen zum Stochastik erlauben mehrere Interpretationsmöglichkeiten, die wir Ihnen in unserer zweiteiligen Serie näher bringen möchten. Während sich Teil 1 mit der Herleitung, Berechnung und Bedeutung des Stochastik auseinandersetzt, wird Teil 2 seine verschiedenen Formationen vorstellen und seinen Stärken und Schwächen auf den Grund gehen.
Erfolgreich handeln mit Candlesticks - Teil 1
Erfolgreich an den Börsen zu handeln ist einfach. Hierfür bedarf es allerdings zweier grundlegender Voraussetzungen: Zum einen sollte der Börsianer die Sprache des Marktes, das heißt letztlich die Massenpsychologie der am Markt handelnden Teilnehmer, verstehen und interpretieren können, um die Folgen bekannter Kursmuster und damit Verhaltensmuster der Masse der Börsianer abzuschätzen. Dafür besonders geeignet sind Candlesticks in Verbindung mit der klassischen Trend- und Formationsanalyse. Der weitaus relevantere Anteil am Erfolg spielt sich jedoch zwischen den Ohren des Börsianers selbst ab. Disziplin ist als Bezeichnung für die zweite grundlegende Erfolgsvoraussetzung ein mittlerweile fast „abgenutzter“ Begriff, um vielfältige mentale Aspekte des Erfolges an der Börse zu beschreiben. Disziplin in der Umsetzung von Signalen, dem Setzen von Stopps und der Einhaltung von Money- Management-Regeln et cetera ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil des langfristigen Börsenerfolgs. Zur „Selbstdisziplinierung“ und um für sich brauchbare Regeln und eine in sich geschlossene, widerspruchsfreie Methodik zu entwickeln, ist wiederum der Baukasten der Technischen Analyse mit all ihren unterschiedlichen Methoden ausgesprochen sinnvoll – und damit auch die japanische Kerzen- Chart-Technik, die Candlesticks. Diese werden in den folgenden Ausgaben von TRADERS´ genauer vorgestellt
Gleitende Durchschnitte - mehr als nur Trendfolger - Teil 4
Die Serie über die Facetten, die bei der Anwendung von Gleitenden Durchschnitten beobachtet werden können, schließt mit dem Schwerpunkt- Thema der reinen Verwendung als separate Indikation. Veranschaulicht wird diese Anwendung durch den sehr bekannten und zugleich häufig angewandten MACD (Moving Average Convergence Divergence) samt der Forest- beziehungsweise Histogramm-Funktion, den weniger bekannten KAMA (Kaufman´s Adaptive Moving Average), den kaum bekannten und durchaus etwas eingestaubten TRIX (Triple Exponential) sowie den RMA (Relative Moving Average).
GroupPower.com - Setzen Sie auf die richtige Seite im Markt
Professionelle Investoren und Aktien-Trader wissen schon lange, dass einer der Schlüssel zur erfolgreichen Aktienauswahl die richtige Positionierung in der Industriegruppe oder im Marktsektor ist. GroupPower, die Plattform des bekannten und erfolgreichen Analysten John Bollinger, zielt darauf ab, ihren Kunden bei der richtigen Positionierung zu helfen, indem sie leistungsstarke Markt- Timing Tools sowie genaue Analysen von aktuell 237 Industriegruppen zur Verfügung stellt. GroupPower zeigt Ihnen, welche Gruppen und damit auch welche Aktien steigen beziehungsweise fallen werden. Auf diese Weise können Sie unabhängig vom Marktumfeld erfolgreich traden. Ob GroupPower hält, was es verspricht, haben wir für Sie getestet.
Scalper sind die Musiker unter den Tradern
In meinem letzten Artikel „Eine Scalping-Strategie für den EUR/USD“ (TRADERS´ Oktober 2009) habe ich versucht darzustellen, was Scalping ist, weshalb es sehr profitabel sein kann und welche Gründe für das Scalp Trading sprechen. In diesem Artikel werde ich mich nun eingehend mit den Voraussetzungen beschäftigen, die nötig sind, um diese Strategie an der Börse einsetzen zu können.
TRADERS´Interview - Larry Levy - Keep it Simple, Stupid!
Larry Levy ist ein fleißiger Trader und Geschäftsmann: Seine Trading-Karriere startete er 1986 mit dem Aktienhandel. Nur zwei Jahre später gründete er den ersten globalen Options-Broker für private Anleger und richtete ein paar Jahre darauf den ersten unabhängigen Download-Service für End-of-Day-Daten von Rohstoffen in England ein. Davon abgesehen trug er neben seinem eigenen Trading auch noch dazu bei, den populären DBC Signal-Datenfeed (heute eSignal) in Europa zu etablieren. Seit Beginn seiner Karriere hat Levy so zahlreiche Trader getroffen und sich mit ihnen über das Trading ausgetauscht: Peter Steidlmayer, Bob Prechter, Richard Diamond und viele mehr. Im Jahr 2003 entschloss er sich schließlich, die TraderSpeak.com-Serie, die genau diese Interviews mit erfolgreichen Tradern beinhaltet, zu veröffentlichen. Dies veränderte sein Trading grundlegend. Heute betreibt Levy seinen eigenen Trading Chatroom KISS-TRADER.COM, in dem er seine Trades für andere ausruft. TRADERS´ traf Larry Levy zum Interview und sprach mit ihm über seinen Weg zum erfolgreichen Trader, über seine Strategien und Gewohnheiten. Am Ende stellten wir fest: Larry Levy ist ein Mann, der sein Trading seit 22 Jahren aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betreibt und stets überprüft.
Trading mit Equivolume-Charts
Traden Sie Swings mit Equivolume-Charts und erhöhen Sie Ihr Verständnis für den Einfluss des Handelsvolumens. Jeder Chart-Typ hat seine Vor- und Nachteile. Es sind die optischen Unterschiede bei der Darstellung des Kurses, die einen Chart für eine bestimmte Aufgabe nützlich oder unnützlich machen. Wenn Sie sich einen Überblick über Angebot und Nachfrage verschaffen möchten, könnte ein Equivolume-Chart genau die richtige Antwort sein. Kaum ein anderer Chart-Typ zeigt Kurswellen so deutlich wie der Equivolume-Chart.
Umkehrmuster trifft Bollinger-Band
Bewegung – Konsolidierung – Bewegung. Leider agieren die Märkte nicht immer in einfach zu durchschauenden, klar abgrenzbaren Mustern. Es gibt zahlreiche Ansätze innerhalb der Technischen Analyse, die die Kriterien solcher Muster klar zu bemessen wissen und mit denen gutes Geld verdient werden kann. Konsolidierungen, die sich oft in Form von Flaggen oder Wimpeln zeigen, können eingesetzt werden, um ein relativ aussagekräftiges Bild zukünftiger Preisbewegungen abzuleiten. In vielen Chart-Mustern besteht das Handelssignal darin, ein paar Trendlinien in den Chart einzuzeichnen und dann den Ausbruch zu handeln. Der folgende Ansatz bedient sich ebenfalls einer Konsolidierung, wobei die Einstiegskriterien mit technischen Indikatoren bemessen werden und der Ausstieg einer fixen Haltedauer unterliegt.
Vom Paper- zum erfolgreichen Live Trader
Trader, die langfristig erfolgreich sein wollen, haben eine breite Auswahl von Optimierungsmaßnahmen. Wenn Sie realistische Erwartungen haben, schon länger im Markt sind und bereits Erfahrungen gesammelt haben, wissen Sie, dass es im Trading einen überaus wichtigen Faktor gibt, wenn es darum geht, erfolgreich und finanziell unabhängig zu sein: Ihre Disziplin. Und was brauchen Sie, um immer disziplinierter zu werden? Gehirnverschaltungen, die richtig auf externe, nicht beeinflussbare Umwelteinflüsse, vulgo den Markt, reagieren.

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