Freitag, 24. Mai 2013
 
Titelbild 11 / 2008
TRADERS´ Ausgabe 11 / 2008
Die Volatilität im Optionshandel
Für die Preisbildung von Optionen kommen mehrere Faktoren zusammen. Von diesen ist die Volatilität der für Marktteilnehmer am schwersten nachvollziehbare Bestandteil. Auf dem Handelsparkett der Börsen verstehen viele Händler perfekt, welche Rolle die Volatilität im Optionshandel spielt. Die Profitabilität mancher Trader hängt allein von ihrer Fähigkeit zur Interpretation dieses Konzeptes ab und es kann auch für Ihren Erfolg eine wichtige Rolle spielen, wenn Sie Optionen Gewinn bringend handeln wollen. In diesem Artikel stellen wir einige Beispiele aus der Praxis vor, die Ihnen zeigen sollen, wie wir Volatilität identifizieren und für unser eigenes Trading nutzen.
Die Wolfe Wave – Mit Ästhetik zum Gewinn
Chart-Patterns können bereits aus einzelnen Candlesticks bestehen. Sie zu handeln, ist eine lohnenswerte Strategie, da sie unabhängig von Indikatoren oder dem fundamentalen Umfeld rein optisch auf einem Chart erscheinen. Dauerhaft aus ihnen Kapital zu schlagen, ist allerdings schwierig, da sie sich nicht selten als Misserfolg erweisen. Ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sowie eine solide Trefferquote sind daher beim Pattern-Trading notwendig. Ein Pattern, das diese beiden Kriterien vereint und zudem noch sehr genau definiert werden kann, ist die so genannte Wolfe Wave. Auch wenn ihr Auftreten nicht gerade häufig ist, verspricht sie doch immer wieder hervorragende Trades.
Dynamic Trader Software v.5
Seit Mitte der 80er Jahre entwickelte Robert Miner – basierend auf den Grundlagen von Robert Elliott und William D. Gann – einen einzigartigen Handelsansatz entwickelt, mit dem er die Kursentwicklung von Aktien, Indizes und Terminkontrakten unter Zuhilfenahme proprietärer Preis- und Zeitanalysen mit hoher Wahrscheinlichkeit prognostizieren konnte. Als Autor zahlreicher Fachartikel über die Technische Analyse genießt er nicht nur einen ausgezeichneten Ruf als Theoretiker, sondern hat mit dem Gewinn des Wettbewerbs „World Cup Championship of Futures Trading“ zudem gezeigt, dass er auch mit echtem Geld zu handeln versteht. Für die ausgezeichnete Qualität seiner Analysen wurde er 1997 mit dem Titel „1997 Market Guru of the Year“ ausgezeichnet.
Fibonacci-Retracements
Dieser Artikel erklärt die Verwendung von Fibonacci als Frühindikator und kombiniert ihn mit anderen technischen Analysewerkzeugen, um objektive Einstiegspunkte für eine Trading-Strategie zu finden. Frühindikator (führender Indikator) bedeutet, dass man über die wahrscheinliche Richtung entscheiden kann, bevor sie feststeht. Im Gegensatz dazu steht der Spätindikator (nachlaufender Indikator), der Bewegungen erst anzeigt, nachdem sie begonnen haben. Weil Fibonacci ein Frühindikator ist, sieht man den Einstiegspunkt und platziert seine Order, bevor der Markt das gewünschte Niveau erreicht hat.
Intraday-Handel in Verbindung mit mehreren Zeiteinheiten
Wer kennt nicht die alte Frage, ob ein Trend sich fortsetzt oder dreht? Gerade für Intraday-Trader ergeben sich bei gut gewähltem Timing immer wieder gute Handelsgelegenheiten. Doch das ist leichter gesagt als getan denn ein Allgemeinrezept dafür, wo man Positionen eingeht und wo man dann die Gewinne realisiert, gibt es nicht. Ein Stopp soll die Verluste begrenzen, aber selbst auf Zeiteinheiten von 15 Minuten wird es schmerzhaft, wenn die Candlesticks sehr groß sind und durch die hohe Volatilität, die derzeit an den Märkten herrscht, die Stopps Positionen zufälligerweise auflösen. Gewinnpositionen werden so unter ungünstigen Umständen mit Verlust ausgestoppt. Um derartigen Situationen zu begegnen, empfiehlt sich der Handel auf einer kleineren Zeiteinheit. Darum muss jeder Trader einen genauen Plan haben, wo er seine Orders platziert, wann Positionen geschlossen werden und wo der Stopp Sinn macht. Ein Stopp soll zum einen das Risiko begrenzen und es dem Trader zum anderen ermöglichen, die größtmögliche Bewegung mitzunehmen. Daher sind Money Management und Risiko Management die wichtigsten Punkte, um erfolgreich und nachhaltig zu traden!
Safer Trading mit Stopp-Orders
Nach Eröffnung einer Position gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder entwickelt sich der Kurs in die erwartete Richtung (= Gewinn) oder aber dieser entgegen (= Verlust). Ist Letzteres der Fall, sollte man gut abgesichert sein, um nicht sein gesamtes Kapital zu verlieren. So genannte Stopp-Orders bieten einen solchen Schutz. Sie sind vorher festgesetzte Kursmarken, bei deren Erreichen eine bestehende Position je nach Gewinn beziehungsweise Verlust beendet wird. Sobald der Stoppkurs erzielt worden ist, wird die Position ohne Rücksichtnahme auf den derzeitigen Stand oder die gegenwärtigen Regeln geschlossen. Im Folgenden sollen die wichtigsten Stopp- Orders vorgestellt werden, die für ein erfolgreiches und vor allem dauerhaftes Trading unverzichtbar sind.
Silberstreifen
Gold und Silber haben eine komplizierte Beziehung. Steigt das eine, steigt auch das andere. Sie haben eine hohe positive Korrelation. Meistens jedenfalls. Aber immer, wenn die Aktienmärkte besonders nervös sind, übernimmt Gold die Führung. Gold entwickelt sich dann aufgrund seiner Eigenschaft als krisensichere Anlage regelmäßig besser als Silber. Genau dieser Prozess spielt sich momentan in den Märkten ab und könnte lukrative Möglichkeiten für Trader bieten.
TRADERS´ Interview - Oliver Velez - „Um zu gewinnen, musst Du verlieren!“
Oliver Velez ist ein wahrer Trading Tycoon. Seit stolzen 22 Jahren sammelt er Erfahrungen an den Märkten, seit 16 Jahren widmet er sich der Ausbildung anderer Trader. Obwohl er außerdem mit zahlreichen Publikationen, mehreren eigenen Firmen und über 90 000 unterrichteten Individuen jedes Maß gesprengt hat, ist er noch lange nicht am Ende. Nachdem er binnen 18 Monaten 1400 Trader für sein Trading-Programm rekrutiert und ausgebildet hat, arbeitet er daran, dieses Konzept in ungeahntem Maße in die ganze Welt auszudehnen. Jeder seiner Trader bekommt das notwendige Kapital komplett zur Verfügung gestellt, durchläuft eine ganzheitliche Ausbildung und wird während des eigenen Handels professionell betreut. Das ist eine beachtliche Steigerung für jemanden, der mit 18 Jahren beschließt, aus bloßem Interesse an der Materie einen Investment Club zu gründen. Von dort aus arbeitete sich Velez über das Hedgefonds Management durch die ganze Industrie und etablierte dabei seinen Namen als Marke. Trotz alledem steckt hinter dem Geschäftsmann Oliver Velez vor allem ein begnadeter Trader. Im TRADERS´ Interview gewährte er Felix Albus Einsichten in seine Biografie, Trading-Erfahrung und Zukunftsvisionen.
www.marketwatch.com – Eine aktuelle Rundumübersicht
Die globale Finanzmarktkrise hat die Märkte weltweit fest im Griff. Vor allem in den USA sind zahlreiche Finanzinstitute, darunter auch große wie die Lehman Brothers und die US-Sparkasse Washington Mutual, zusammengebrochen. Und auch die Börsen bleiben von Verlusten nicht verschont. Anleger tun sich in den derzeit hoch volatilen Märkten schwer und sind mehr denn je auf zuverlässige und aktuelle Nachrichten und Zahlen zum gegenwärtigen Stand angewiesen. Eine Quelle dafür ist der Wirtschaftsdienst MarketWatch, eine Tochtergesellschaft von Dow Jones & Company. Wie der Name schon sagt, bietet er einen aktuellen und umfangreichen Überblick über Business News, Finanznachrichten, Wirtschaftsdaten sowie Aktiennotierungen und –analysen an. Darüber hinaus können Mitglieder ein eigenes Portfolio einrichten, auf einer virtuellen Aktienmarktplattform gegen Mitspieler antreten und sich in der riesigen Community mit anderen austauschen. Ob www.marketwatch.com wirklich alles ganz genau im Auge behält, haben wir für Sie getestet.
Zehn goldene Regeln gegen eine persönliche Finanzkrise
Wenn der Bankberater eine Anlage „sicher“ nennt, dann wissen wir jetzt, dass es drei Möglichkeiten gibt: Entweder es ist die Wahrheit, ein Irrtum oder eine Lüge. Im letzten Fall ist es außerdem Betrug. Aber was würden Sie machen, wenn Sie vor der Wahl stünden: Mitspielen oder Job verlieren? Wer die Verantwortung für seine Finanzen nicht aus der Hand gibt, ist entschieden im Vorteil. Vertrauen ist nicht mehr angebracht, Kontrolle überlebensnotwendig. Der nächste Crash kommt bestimmt. Mit zehn goldenen Regeln lässt sich die Finanzkrise auf dem eigenen Konto vermeiden. Im Zeitalter von PC und Internet hat jeder Chancen und Möglichkeiten, die früher undenkbar waren.
„Leerverkäufe unterstützen die Märkte“!
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 19.09.08 vorübergehend ein Verbot für Leerverkäufe von Aktien (= Transaktionen, die zu einer Short-Position führen) für Unternehmen der Finanzbranche verhängt. Die BaFin begründete diesen Schritt mit den jüngsten Entwicklungen an den weltweiten Kapitalmärkten. In der derzeit schwierigen Marktsituation könnte das Short-Selling Finanzunternehmen in den Ruin treiben. „Dieser Gefahr muss man konsequent entgegentreten“, darin sind sich die Wertpapieraufseher der wichtigsten Märkte einig. Die sino AG möchte jedoch ihren Kunden grundsätzlich weiterhin Leerverkäufe ermöglichen. Das Unternehmen war der erste Broker in Deutschland, der Leerverkäufe für Privatpersonen möglich machte. Aus diesem Grund haben wir mit Ingo Hillen von der sino AG über dieses Problem gesprochen.
„Raw Profit“-Methode und Portfoliosimulation – Teil 3
In den ersten beiden Teilen dieser Serie über die Entwicklung professioneller Swing-Trading-Strategien wurden für die Kauf- wie für die Leerverkaufsseite Einstiegskritierien hergeleitet, die mit Halteperioden zwischen einem und neun Tagen gegenüber dem ebenfalls berechneten Vergleichsindex zu einem deutlichen statistischen Vorteil führen. Die Untersuchungen erfolgten dabei im „Raw Profit Mode“, also ohne Berücksichtigung von Ausstiegstechniken und der Problematik von sich überlappenden Positionen sowie unter der Annahme, dass jedes generierte Signal auch tatsächlich zu einem Einstieg führt. Für die nachhaltige Analyse von Ausstiegstechniken ist es unabdingbar, von der „Raw Profit“-Methode auf das Testen unter realen Depotbedingungen, dem so genannten Portfoliosimulationsmodus, zu wechseln. In dem folgenden Beitrag werden vor diesem Hintergrund zunächst die Vor- und Nachteile der „Raw Profit“-Methode ausführlich erörtert und im nächsten Schritt dann die ersten Ergebnisse im Portfoliosimulationsmodus vorgestellt, die außergewöhnlich gut ausfallen.

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