Montag, 20. Mai 2013
 
Titelbild 9 / 2007
TRADERS´ Ausgabe 9 / 2007
Das TRADERS´ Experiment
Wer handeln kann handelt und wer es nicht kann gibt es Seminare und schreibt Bücher. Das ist einer der viel gehörten Glaubenssätze in unserem Metier. Klar gibt es viele Blender und Glücksritter, aber dazwischen muss es doch auch welche geben, die eine realistische Ausbildung anbieten? TRADERS´ hat einen seiner Redakteure zu einem Seminar geschickt, das auf den ersten Blick hauptsächlich teuer aussieht. Wir aber wollten sehen, ob es wirklich nennenswerte Unterschiede gibt, zu den vielen Wald- und Wiesen-Tradingseminaren.
Ein Maßstab für Ihre Trading-Performance
Was geben Sie zur Antwort, wenn Sie gefragt werden, „Wie läuft Ihr Trading?“, und auf welcher Grundlage / welchen Daten basiert Ihre Antwort dabei? Ihre Antwort mag „in Ordnung“, „gut“, „OK“, „toll“ oder „nicht so gut“ sein, ich wage mal die Vermutung, dass bei den meisten von Ihnen, wie überhaupt bei den meisten Tradern, Ihr G+V der Schlüssel für die Analyse Ihrer Performance ist. Denken Sie bitte einen Moment über die folgende Frage nach: Wenn Sie Ihre G+V nie zu sehen bekommen würden, wie würden Sie wissen, wie gut Sie traden?
Eröffnungslücken
Oft wird über Opening Gaps (Eröffnungslücken) gesprochen. Der Tenor ist zumeist, dass diese Art der Formation von Händlern gemieden werden sollte, da sie unprognostizierbar sei und somit das Risiko des Traders erhöhen würde. Aus dieser Denkweise leitete sich ja auch der klassische Daytrader ab, der alle Positionen am Handelsende schließt, um nicht von einer solchen „Gap-Falle“ am nächsten Tag abgeschossen zu werden. Andere Handelsansätze wiederum gehen davon aus, dass drei von vier Gaps wieder geschlossen werden. Eine Strategie, die sich daraus ableitet, ist der Kauf eines Opening Downside Gaps (Eröffnungslücke nach unten). Aber auch eine Strategie, die sich diesen alten Weisheiten völlig entgegenstellt, kann durchaus profitabel sein.
Godmode-Trader.de Relaunch
Anlegern, die heute auf Godmode-Trader.de surfen, schlägt eine Fülle von Marktinformationen, Chartanalysen und Realtime Tools entgegen, welche jeden Anlegerwunsch befriedigen. Mit einem Relaunch wurde das Finanzportal nun inhaltlich und funktional noch weiter ausgebaut, um den Mehrwert für Börseneinsteiger wie auch für fortgeschrittene Trader und Investoren zu erhöhen. Neben dem bekannt qualitativ hochwertigen redaktionellen Inhalt sorgt eine neue Navigation für mehr Übersichtlichkeit, neue Tools und Webseiten-Funktionen für mehr Möglichkeiten zur selbständigen Marktanalyse und ein neues Design für eine angenehme professionelle Atmosphäre. Gut abgeschmeckt mit der neuartigen AJAX – Technologie verbessert sich zudem der Komfort und die Flexibilität für den User merklich. Wir durchleuchten in diesem Artikel die Services von Godmode-Trader.de nach dem Relaunch Mitte Juli.
Intermarketanalyse
Die Ansätze der klassischen Chartanalyse, wie wir sie heute kennen, gehen ursprünglich bis in die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts zurück. Noch älter aber ist die Darstellung von Kursbewegungen als Candlesticks (Kerzen) – diese Technik wurde bereits vor mehr als 300 Jahren in Japan entwickelt. Anfangs diente sie nicht der Darstellung von Aktienkursen, sondern zur Abbildung der Preisentwicklung von Reis. Anhänger der Technischen Analyse standen bislang mit ihren Methoden oft in Konflikt mit den Aussagen der Fundamentalanalyse, die in der heutigen Form gegenüber den alten Charttechniken als noch relativ jung bezeichnet werden kann. Eine Lösung dieses Konflikts bietet die Intermarketanalyse. Durch Betrachtung verschiedener Märkte und deren Wechselwirkungen zueinander werden sowohl technische als auch fundamentale Aspekte berücksichtigt. Dies ist Grund genug, um den Ansatz einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Investitions-Analyse ohne Grenzen
Die Globalisierung ermöglicht es großen Tradern, weltweit die besten Gelegenheiten wahrzunehmen. Hedge- Fonds gehen anhand volkswirtschaftlicher Daten große Wetten ein und werden von Tradern wie George Soros geleitet. Die umfangreichen Marktforschungskapazitäten, die erforderlich sind, um auf den Weltmärkten mit großen Tradern mitzuhalten, haben Kleinanleger daran gehindert, auf den Märkten jenseits der Grenzen mitzumachen, aber es gibt jetzt ein Produkt, das den Unterschied verringern kann.
Kanalausbrüche
Im ersten Teil dieser Artikelreihe haben wir ein modernes Kanalausbruchsystem vorgestellt, das von der Original-Turtle-Trading-Strategie abgeleitet war. Wir haben seine Einstiegslogik erklärt und seine Robustheit am DAX-Future in verschiedenen Intraday-Zeitrahmen überprüft. Nach dem Fokus auf die Einstiege wollen wir uns in diesem Artikel näher damit befassen, wie man gute Ausstiege findet.
MACD
Im ersten Teil wurde die Performance des MACD-Indikators als Handelssystem auf den DAX getestet. Bei dem Test von 1997 bis Mai 2007 auf Tagesbasis hat das Long/Short-System mit der Nulllinie des MACD als Trigger einen klaren Vorteil gegenüber der Standardvariante des MACD mit dem 9er-Durchschnitt als Trigger gehabt. In diesem zweiten Teil soll nun der MACD im Wochenchart getestet werden. Zudem sollen weitere Anwendungsmöglichkeiten des MACD untersucht werden.
Mit Zins und Zinseszins
Geld zu verleihen und dafür Zinsen zu verlangen, ist wohl der älteste Zweig und damit der Ursprung des Bankengewerbes. Schon im Mittel-alter gab es ein ausgeprägtes Kreditwesen. Der Orden der Tempelritter hatte neben seiner religiösen Mission schon vor fast 1000 Jahren ein funktionierendes internationales Netzwerk in Sachen Geldverleih, obwohl es damals wie heute nicht einfach war, mit ausländischen Währungen sichere Geschäfte zu machen. Die Templer, die letzten Endes aufgrund ihres Reichtums und ihrer Geldgeschäfte den Untergang fanden, hätten sich Zins-Zertifikate sicher auch mit Wohlwollen angesehen – wenn es diese Möglichkeit der Geldanlage damals schon gegeben hätte. Die Zins-Zertifikate der Jetztzeit ermöglichen dem Anleger verschiedenste Möglichkeiten an der Zins-Entwicklung im Euro-Land und auch an Zinsen anderer Währungsräume zu partizipieren. Das bietet auch noch Vorteil, dass man mit Anlage-Zertifikaten auf Zinsen ohne große Umstände eine weitere Asset-Klasse ins Portfolio hineinnimmt und damit allgemein die Erfolgschancen des eigenen Portfolios am Markt erhöht. In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings schnell eine Frage, warum über aller Alpha-Euphorie und regional-globalen Anlage-Konzepten die Zins-Zertifikate nach wie vor ein Schattendasein fristen.
Short Strangle
Der Einsatz von Optionen eröffnet eine Unmenge an Strategien, die mit Aktien allein nicht möglich sind. Zum Beispiel können Aktienhändler nicht von der Seitwärtsbewegung einer Aktie oder eines Index profitieren, aber ein Optionshändler kann profitieren und dafür eine Reihe verschiedener Strategien einsetzen. Eine solche Strategie ist der Short Strangle.
TRADERS´ Interview - Strategy Runner – Anna Becker und Oded Rochman - Softwareentwickler mit Vision
Im Mai dieses Jahres schickte TRADERS’ einen Korrespondenten nach Tel Aviv, um die führenden Köpfe hinter einer Plattform zu interviewen, auf die jetzt viele Trader für die Einrichtung, Verteilung und als Wichtigstes die sichere Ausführung diskretionärer und automatisierter Trading-Strategien zugreifen. Wir interviewten Anna Becker (Mitgründerin und Firmenchefin von Strategy Runner) und Oded Rochman, SR-Marketing- und Verkaufsdirektor. Das Unternehmen hat seinen Sitz in einem der neuen modernen Bürohäuser von Tel Aviv, die Atmosphäre war sachlich. Über die Hälfte der Angestellten sind Programmierer aus Russland, es war ein sehr, sehr technisches Ambiente. Wir erhielten Zugang zum 24h-Kontrollraum. Hunderttausende Futures und Forex-Kontrakte durchlaufen die SR-Server weltweit jeden Monat, und Kurse und Server-Aktivitäten werden von diesem Kontrollzentrum aus eng überwacht. Beim Mittagessen interviewten wir Anna Becker und Oded Rochman über ihr Angebot und ihre Ansichten.

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