Das TRADERS´ Experiment
Wer handeln kann handelt und wer es nicht kann gibt es Seminare und
schreibt Bücher. Das ist einer der viel gehörten Glaubenssätze in unserem
Metier. Klar gibt es viele Blender und Glücksritter, aber dazwischen
muss es doch auch welche geben, die eine realistische Ausbildung anbieten?
TRADERS´ hat einen seiner Redakteure zu einem Seminar geschickt,
das auf den ersten Blick hauptsächlich teuer aussieht. Wir aber
wollten sehen, ob es wirklich nennenswerte Unterschiede gibt, zu den
vielen Wald- und Wiesen-Tradingseminaren.
Ein Maßstab für Ihre Trading-Performance
Was geben Sie zur Antwort, wenn Sie gefragt werden, „Wie läuft
Ihr Trading?“, und auf welcher Grundlage / welchen Daten
basiert Ihre Antwort dabei? Ihre Antwort mag „in Ordnung“,
„gut“, „OK“, „toll“ oder „nicht so gut“ sein, ich wage mal die Vermutung,
dass bei den meisten von Ihnen, wie überhaupt bei
den meisten Tradern, Ihr G+V der Schlüssel für die Analyse
Ihrer Performance ist. Denken Sie bitte einen Moment über die
folgende Frage nach: Wenn Sie Ihre G+V nie zu sehen bekommen
würden, wie würden Sie wissen, wie gut Sie traden?
Eröffnungslücken
Oft wird über Opening Gaps (Eröffnungslücken) gesprochen.
Der Tenor ist zumeist, dass diese Art der Formation von Händlern
gemieden werden sollte, da sie unprognostizierbar sei und
somit das Risiko des Traders erhöhen würde. Aus dieser Denkweise
leitete sich ja auch der klassische Daytrader ab, der alle
Positionen am Handelsende schließt, um nicht von einer solchen
„Gap-Falle“ am nächsten Tag abgeschossen zu werden. Andere
Handelsansätze wiederum gehen davon aus, dass drei von
vier Gaps wieder geschlossen werden. Eine Strategie, die sich
daraus ableitet, ist der Kauf eines Opening Downside Gaps (Eröffnungslücke
nach unten). Aber auch eine Strategie, die sich
diesen alten Weisheiten völlig entgegenstellt, kann durchaus
profitabel sein.
Godmode-Trader.de Relaunch
Anlegern, die heute auf Godmode-Trader.de surfen, schlägt eine Fülle von Marktinformationen, Chartanalysen
und Realtime Tools entgegen, welche jeden Anlegerwunsch befriedigen. Mit einem Relaunch wurde das Finanzportal
nun inhaltlich und funktional noch weiter ausgebaut, um den Mehrwert für Börseneinsteiger wie auch für
fortgeschrittene Trader und Investoren zu erhöhen.
Neben dem bekannt qualitativ hochwertigen redaktionellen Inhalt sorgt eine neue Navigation für mehr Übersichtlichkeit,
neue Tools und Webseiten-Funktionen für mehr Möglichkeiten zur selbständigen Marktanalyse und ein
neues Design für eine angenehme professionelle Atmosphäre. Gut abgeschmeckt mit der neuartigen AJAX – Technologie
verbessert sich zudem der Komfort und die Flexibilität für den User merklich. Wir durchleuchten in diesem
Artikel die Services von Godmode-Trader.de nach dem Relaunch Mitte Juli.
Intermarketanalyse
Die Ansätze der klassischen Chartanalyse, wie wir sie heute kennen,
gehen ursprünglich bis in die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts zurück.
Noch älter aber ist die Darstellung von Kursbewegungen als Candlesticks
(Kerzen) – diese Technik wurde bereits vor mehr als 300 Jahren in Japan
entwickelt. Anfangs diente sie nicht der Darstellung von Aktienkursen,
sondern zur Abbildung der Preisentwicklung von Reis. Anhänger der
Technischen Analyse standen bislang mit ihren Methoden oft in Konflikt
mit den Aussagen der Fundamentalanalyse, die in der heutigen Form
gegenüber den alten Charttechniken als noch relativ jung bezeichnet
werden kann. Eine Lösung dieses Konflikts bietet die Intermarketanalyse.
Durch Betrachtung verschiedener Märkte und deren Wechselwirkungen
zueinander werden sowohl technische als auch fundamentale Aspekte
berücksichtigt. Dies ist Grund genug, um den Ansatz einmal genauer
unter die Lupe zu nehmen.
Investitions-Analyse ohne Grenzen
Die Globalisierung ermöglicht es großen Tradern, weltweit die besten Gelegenheiten wahrzunehmen. Hedge-
Fonds gehen anhand volkswirtschaftlicher Daten große Wetten ein und werden von Tradern wie George Soros
geleitet. Die umfangreichen Marktforschungskapazitäten, die erforderlich sind, um auf den Weltmärkten mit
großen Tradern mitzuhalten, haben Kleinanleger daran gehindert, auf den Märkten jenseits der Grenzen mitzumachen,
aber es gibt jetzt ein Produkt, das den Unterschied verringern kann.
Kanalausbrüche
Im ersten Teil dieser Artikelreihe haben wir ein modernes Kanalausbruchsystem vorgestellt, das von der
Original-Turtle-Trading-Strategie abgeleitet war. Wir haben seine Einstiegslogik erklärt und seine
Robustheit am DAX-Future in verschiedenen Intraday-Zeitrahmen überprüft. Nach dem Fokus auf die
Einstiege wollen wir uns in diesem Artikel näher damit befassen, wie man gute Ausstiege findet.
MACD
Im ersten Teil wurde die Performance des MACD-Indikators als Handelssystem
auf den DAX getestet. Bei dem Test von 1997 bis Mai 2007 auf
Tagesbasis hat das Long/Short-System mit der Nulllinie des MACD als Trigger
einen klaren Vorteil gegenüber der Standardvariante des MACD mit
dem 9er-Durchschnitt als Trigger gehabt. In diesem zweiten Teil soll nun
der MACD im Wochenchart getestet werden. Zudem sollen weitere Anwendungsmöglichkeiten
des MACD untersucht werden.
Mit Zins und Zinseszins
Geld zu verleihen und dafür Zinsen zu verlangen, ist wohl der älteste Zweig
und damit der Ursprung des Bankengewerbes. Schon im Mittel-alter gab es
ein ausgeprägtes Kreditwesen. Der Orden der Tempelritter hatte neben
seiner religiösen Mission schon vor fast 1000 Jahren ein funktionierendes
internationales Netzwerk in Sachen Geldverleih, obwohl es damals wie
heute nicht einfach war, mit ausländischen Währungen sichere Geschäfte
zu machen. Die Templer, die letzten Endes aufgrund ihres Reichtums und
ihrer Geldgeschäfte den Untergang fanden, hätten sich Zins-Zertifikate
sicher auch mit Wohlwollen angesehen – wenn es diese Möglichkeit der Geldanlage damals schon gegeben hätte. Die Zins-Zertifikate der Jetztzeit
ermöglichen dem Anleger verschiedenste Möglichkeiten an der Zins-Entwicklung
im Euro-Land und auch an Zinsen anderer Währungsräume zu partizipieren.
Das bietet auch noch Vorteil, dass man mit Anlage-Zertifikaten auf
Zinsen ohne große Umstände eine weitere Asset-Klasse ins Portfolio hineinnimmt
und damit allgemein die Erfolgschancen des eigenen Portfolios am
Markt erhöht. In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings schnell eine
Frage, warum über aller Alpha-Euphorie und regional-globalen Anlage-Konzepten
die Zins-Zertifikate nach wie vor ein Schattendasein fristen.
Short Strangle
Der Einsatz von Optionen eröffnet eine Unmenge an Strategien, die mit
Aktien allein nicht möglich sind. Zum Beispiel können Aktienhändler nicht
von der Seitwärtsbewegung einer Aktie oder eines Index profitieren, aber
ein Optionshändler kann profitieren und dafür eine Reihe verschiedener
Strategien einsetzen. Eine solche Strategie ist der Short Strangle.
TRADERS´ Interview - Strategy Runner – Anna Becker und Oded Rochman - Softwareentwickler mit Vision
Im Mai dieses Jahres schickte TRADERS’ einen Korrespondenten nach Tel Aviv, um die führenden Köpfe hinter einer Plattform zu interviewen, auf
die jetzt viele Trader für die Einrichtung, Verteilung und als Wichtigstes die sichere Ausführung diskretionärer und automatisierter Trading-Strategien
zugreifen.
Wir interviewten Anna Becker (Mitgründerin und Firmenchefin von Strategy Runner) und Oded Rochman, SR-Marketing- und Verkaufsdirektor.
Das Unternehmen hat seinen Sitz in einem der neuen modernen Bürohäuser von Tel Aviv, die Atmosphäre war sachlich. Über die Hälfte der Angestellten
sind Programmierer aus Russland, es war ein sehr, sehr technisches Ambiente.
Wir erhielten Zugang zum 24h-Kontrollraum. Hunderttausende Futures und Forex-Kontrakte durchlaufen die SR-Server weltweit jeden Monat,
und Kurse und Server-Aktivitäten werden von diesem Kontrollzentrum aus eng überwacht.
Beim Mittagessen interviewten wir Anna Becker und Oded Rochman über ihr Angebot und ihre Ansichten.