Alpha = [béta]?
„Nachts sind alle Katzen grau“ heißt es im Volksmund– das bekannte Sprichwort meint damit, dass man in der Dunkelheit eigentlich
gar nicht erkennen kann, wem man im Finsteren tatsächlich begegnet. Ähnlich verhält es sich mit dem neuen Stern am
Zertifikatemarkt, den Alpha-Produkten. Die schicken sich momentan an, die Alpha-Rolle bei den Derivaten zu übernehmen. Eigentlich
die strahlenden Shooting-Stars, haben sie aber auch eine wenig lichte, kaum transparente Seite. Der Terminus „Alpha“
hat nämlich beinahe so viele Gesichter, wie sprichwörtlich die Nacht. Denn wie so oft verbirgt sich hinter dem eigentlich simplen
Konzept der aus dem Fondsmanagement bekannten Begriffe „Alpha“ und „Beta“ eine Vielzahl grauer Eminenzen, deren Produktstruktur
weitaus komplexer ist als nur die Ermittlung der Outperformance zwischen zwei Basiswerten. Long gegen Short, Index
gegen Aktie, Index gegen Index, Hebelprodukte, Expressfristen, Knockout-Schwellen – die Liste der Alpha-Zusatz-Features scheint
unendlich und nicht selten tritt bei so manchem Zertifikat der Alpha-Mechanismus hinter Garantie-Zahlungen und Beobachtungstermine
zurück. Dieser Artikel soll einen Überblick darüber geben, welche Produkte sich gerade auf dem Markt tummeln, und ein
wenig Licht ins Dunkel um die Alpha-Zertifikate bringen.
Alpha und Beta
Ron McEwan gibt eine Einführung in die Begriffe Alpha und Beta. Der Artikel zeigt außerdem, wie man damit eine effektive Technische Analyse unter Verwendung einer ganz normalen Excel-Anwendung entwickeln kann.
Der Momentum Intermarket-Spread
Die Idee hinter der Modernen Portfolio Theorie (MPT) ist simpel:
wenn man seine Investments aufteilt und dabei die Kursentwicklungen
der Einzelinvestments untereinander unabhängig
sind, so hat man sein Risiko gestreut – und dadurch dezimiert. Erklärtes
Ziel der Portfolio-Diversifikation, ist mithilfe einer durchdachten
Kapitalstreuung das Gesamtrisiko des Depots zu minimieren. Diese
Risikostreuung minimiert die Ertragsvolatilität – sprich, sie glättet die
Performance-Kurve. Im Idealfall geht die Risikokontrolle sogar mit einer
Ertragssteigerung einher. Doch das heutige Marktumfeld mit zunehmend
gleichlaufenden Asset-Klassen erschüttert die Grundannahmen
der Diversifikation. Bei Investoren und Tradern muss ein
Umdenken in der Portfolio-Strategie einsetzen. Die Momentum
Intermarket-Spread-Strategie setzt genau an diesem Punkt an.
Der richtige Stopp: Konto oder Markt?
Dies ist der zweite Teil einer lose zusammenhängenden Reihe, die sich
mit Stopps, Ein- und Ausstieg sowie dem Risiko-Management beschäftigt.
Im ersten Teil dieser als Serie angelegten Betrachtung wurde die Beziehung
zwischen Kurstrend und Stopp thematisiert (siehe „Trend und
Stopp“ in TRADERS´ vom Dez. 2006, S. 58 - 61). Dabei zeigte sich, dass die
viel gepriesenen Stoppmarken nur dann wirklich zum Erfolg führen, wenn
sie auf möglichst starke Kurstrends treffen. Das disziplinierte Setzen von
Der richtige Stopp:
Konto oder Markt?
Stoppmarken für sich genügt nicht, um profitabel zu handeln.
Trends sind also wichtig: für den Erfolg einer Handelssystematik im Ganzen
genauso wie für den Systembaustein der sich „Stopp“ nennt. Angesichts
dessen wurde im Vorgängerartikel die Frage aufgeworfen, woran
sich Stopps orientieren sollten bzw. ob es nicht sinnvoll sein könnte, die
Stoppgröße an den Markttrend anzupassen? Sind nämlich wirklich alle
Verlustbegrenzungsmarken gleich gut?
Ein neues Aussehen für Trade2Win
Die beliebte Trading-Gemeinde Trade2Win erscheint
im neuen Gewand, und die Mitglieder sind
begeistert. Die Webseite tritt ab März mit neuem
Aussehen, neuen Features und verbesserter Technik
und all den bisherigen Favoriten auf, die die Benutzer
kennen und schätzen. Managing Director
Paul Gould und Operations Manager Eamonn
Kelly sind überzeugt, dass die Benutzer weiteren
Mehrwert auf der Site vorfinden werden, die seit
Januar 2001 in Betrieb ist.
IQCharts
Die Kosten unter Kontrolle zu halten ist für einen unabhängigen Trader
ein wesentlicher Bestandteil des Überlebens. Nicht nur die Roundturn-
Kosten sind wichtig, sondern auch die Ausgaben für Kursdatenversorgung,
Internet-Zugang, Plattformen usw. Besonders für denjenigen,
der gerade anfängt, ist die Kostenkontrolle von großer Bedeutung,
um das neue Arbeitsgebiet zum Erfolg zu führen. Trotzdem bleibt aber
die Qualität ein entscheidender Faktor. Man muss auf jeden Fall die
Funktionalität und Genauigkeit haben, die für die ordentliche Ausführung
der Arbeiten erforderlich sind.
Red Candle Reversal
Haben Sie sich eigentlich einmal gefragt, warum die großen Spieler am
Markt wie Hedgefunds und Investmentabteilungen von Banken und Versicherungen
mit Handelssystemen gutes Geld verdienen, der kleine
Privatanwender aber meist mit ähnlichen Handelsansätzen Geld verliert?
Warum gibt es kaum mehr eine Großbank, welche ihr Geld nicht mit systematischem
Trading erfolgreich veranlagt, wohingegen ich noch keinen
kleinen Hobbytrader getroffen habe, der mit Handelssystemen richtig
reich geworden ist? Die Lösung des Rätsels liegt nicht darin, dass die Banken
die besseren Handelsansätze und Systeme hätten, auch nicht darin,
dass die Großspekulanten irgendeine Information früher bekommen als
der kleine Privatanleger. Suchen Sie die Lösung dieses Widerspruchs auch
nicht darin, dass Banken einfach mehr Geld haben und Drawdownphasen
leichter überstehen, die Lösung des Rätsels liegt in den Anforderungen,
die ein Handelssystem an die Disziplin des Händlers stellt. Ich möchte Ihnen
nun die verschiedenen Systemklassen vorstellen und die Gründe aufzeigen,
warum es für Privatanleger so schwer ist, mit Systemen Geld zu
verdienen. Am Ende des Artikels soll ein Handelsansatz stehen, welcher
es auch dem Privatanleger ermöglicht, von den Vorteilen des systematischen
Handels zu profitieren, ohne dass ihm die Psychologie einen Strich
durch die Rechnung macht.
Sportpsychologie gleich Trading-Psychologie
Also, das erste Quartal 2007 liegt bereits hinter uns, und im ersten Viertel
dieses Jahres haben wir am Aktienmarkt schon viel gesehen – einen
menschenfressenden Ausverkauf, eine überzeugende Erholung und die
Rückkehr eines selten gewordenen Marktelements – der Volatilität. Wenn
überhaupt, dann präsentiert der Markt momentan Gelegenheiten, die in
der näheren Vergangenheit fast schmerzhaft gefehlt haben. Hoffen wir,
dass uns diese neue Dynamik eine Zeitlang erhalten bleibt.
Traders Camp
Es gibt so viele verschiedene Werkzeuge im Bereich der Technischen Analyse,
dass es manchmal schwierig ist, sie alle auseinanderzuhalten, besonders
die etwas exotisch klingenden Fibonacci-Zahlen, Gann-Linien und Elliott-
Wellen sind alles Techniken, die eine geheimnisvolle Aura um sich haben.
Pivotpunkte gehören auch dazu, aber das sollten sie eigentlich nicht.
TRADERS´ Interview - Rainer von Niederhäusern - Devisenhandel mit Planetenunterstützung und Widerstand
Seit Rainer von Niederhäusern 20 Jahre alt ist, beschäftigt er sich mit
der Astrologie. Dabei interessierten ihn besonders die historischen Zusammenhänge.
Zusammen mit seinem Jugendfreund Christian Frei erforschte
er die Jahrhunderte anhand von Geschichtsbüchern, Schulwissen
und den Ephemeriden. (Anm. d. Red: Eine Ephemeride ist eine
Tabelle, welche die Positionen eines sich bewegenden astronomischen
Objekts auflistet.) Damals (1980) gab es noch keine Astrologiesoftware.
Sie zeichneten hunderte von Horoskopen von Hand und haben ihre eigenen
astrologischen Nachschlagwerke verfasst.
Von Niederhäusern interessierte beispielsweise, wie sich Wolkenformationen
bei einem Mondzeichenwechsel verändern oder wie plötzlich
eine Wolke aus dem Nichts heraus entsteht. Er war erstaunt darüber,
mit welcher zeitlichen Genauigkeit – minutengenau – das ablief. Dass ist
relativ einfach nachvollziehbar, wenn man einen genauen Blick auf den
Jahreszeitenwechsel wirft. Der genaue Übergang ist eine Sache von nur
einer Minute. Zwischen 29° Fisch und 1° Widder liegen Welten! Achten
Sie beispielsweise auf den Lärmpegel im Straßenverkehr. Oder eine Batterie
von Baumaschinen, die von einem Tag auf den anderen losdröhnt.
Als 20-jähriger arbeitete er ein Jahr lang im Gastgewerbe. Dabei beobachtete
er, dass bei Vollmond einfach niemand nach Hause gehen
wollte. Er kann sich noch gut daran erinnern, wie der Getränkeausschank
an solchen Tagen einige Male um mehr als die Hälfte gegenüber den normalen
Mond-Tagen anschwoll. Ebenfalls in den 80er Jahren verbrachte
er einen Sommer auf einer Alp und hütete 60 Rinder. Jedes Rind trug eine
Glocke. Er kann sich noch gut daran erinnern, dass in diesen Vollmondnächten
an Schlaf nicht zu denken war: „Die Rinder verursachten einen
immensen Lärm und galoppierten über große Strecken hin und zurück,
wie bei einem Pferderennen. Aber mit Glocken“. Dagegen erlebte er an
seinen drei Neumonden auf der Alp genau das Gegenteil: „An diesen Tagen
lagen alle 60 Rinder während Stunden wiederkäuend vor meiner
Hütte, etwas Friedlicheres kann man sich nicht mehr vorstellen“.
Für von Niederhäusern ist es tägliche Realität, dass astrologische Konstellationen
und Planetenzeichenwechsel einen minutengenauen Effekt
auf den Planeten haben. Denken Sie nur an die Büchlein, die es von jeder
größeren Ortschaft an der englischen Küste gibt, in denen man
minutengenaue Angaben über Ebbe und Flut finden kann.
Heute verfassen sein Freund Christian Frei und er einen monatlichen
astrologischen Börsenbrief (www.astrobuck.com) mit Hinweisen über
günstige und weniger günstige astrologische Momente für den Devisen-
Tageshändler.
Wahl zum Broker des Jahres 2007
Sechs spannende Wochen hat es gedauert, bis die Sieger der diesjährigen Brokerwahl feststanden, aber
im März sind wieder die Titel „Broker des Jahres 2007“ vergeben worden. In der Zeit vom 1. Februar bis zum
11. März 2007 haben über 51 000 Trader unter www.brokerwahl.de über ihren Lieblingsbroker abgestimmt.
Die Auszeichnung wird inzwischen in sieben Kategorien vergeben: Online-Broker, Daytrade-Broker, Fonds-
Broker, Forex-Broker, Futures-Broker, CFD-Broker und Zertifikate-Broker des Jahres.