Am Anfang der Tradingkarriere
Der Handel mit Wertpapieren sieht am Anfang sehr leicht aus. Das Paradoxe daran ist, er ist es
in der Regel auch, wenn man die Spielregeln kennt, sich mit Risiko und Volatilitäten auseinandersetzt
und vor allen Dingen die eigenen Schwachstellen aufdeckt. Denn es dauert für angehende
Trader in den meisten Fällen sehr lange, in die Gewinnzone zu gelangen. Die größte
Schwierigkeit dabei ist es, sich nicht selbst im Weg zu stehen. Denn ein fast unüberwindbares
Hindernis für einen angehenden Trader ist oftmals die eigene Disziplin. Welche Dinge werden
geplant und welche Dinge werden völlig übersehen?
Automatisierter Handel
Die Märkte von heute stellen hohe Anforderungen an jeden, der beim
Trading Gewinne machen will. Im Vergleich dazu boten die Märkte von
vor 20 Jahren eine Fülle von Trading-Gelegenheiten, manchmal beim
Handel mit nur einem Produkt oder sogar nur einer Aktie. Warum haben
sich die Dinge so sehr verändert? Einfach weil es mehr Marktteilnehmer
gibt, die sich einer im dauernden Wandel befindlichen Technologie bedienen,
was zu reiferen Märkten führt, in denen Gelegenheiten nicht so
offensichtlich sind, sondern ausgegraben und mit äußerster Präzision und
Effizienz gehandelt werden müssen.
Der Dollar-Index
Neue Trader im Forex-Handel versuchen sich meist zuerst an den volatilsten Währungen wie dem Britischen
Pfund gegen den US-Dollar oder dem Dollar gegen den Yen. Dabei handelt man Signale, die dann oftmals
gegen den Trend laufen, und man wundert sich, wieso man gerade am Tief short gegangen ist und umgekehrt.
Im Kurzfristtrading zählt einzig und allein die Charttechnik. Trendbrüche ziehen meist weitere Verluste
nach sich, da unterhalb dieser Linien bereits vorher platzierte Aufträge sitzen, sei es zur Verlustbegrenzung
oder auch zum Neuaufbau in die entsprechende Richtung. Woher aber soll man wissen, was passieren wird?
Ein Ding der Unmöglichkeit, eigentlich. Man müsste dazu alle wichtigen Währungspaare gegen den
amerikanischen Dollar ständig im Auge behalten. Werden andere Währungen schwach gegen den Dollar,
dürfte sich auch der Euro ähnlich verhalten. Ausreißer gibt es selten.
Forex-Handel
Forex-Handel gibt es seit langer Zeit und ebenso auch das
Turtle-System. Aber erst letztes Jahr habe ich herausgefunden,
wie man die beiden kombinieren kann. Nach ungefähr
sechs Monaten Arbeit konnte das erste Turtle-Forex-Handbuch
geschrieben und das System freigegeben werden; das
war Anfang 2007. Wir wissen alle, dass Trendfolge ein allgemein
gültiges Trading-Konzept ist und wissen inzwischen
auch alle oder sollten es wissen, dass Währungen zu den
Märkten mit den besten Trends gehören; es ist also ganz natürlich,
dass wir sie zusammenbringen.
NeedtoKnowNews.com
Newsfeeds zu bekommen ist für den Trader von heute eigentlich kein
Problem: Das Internet macht es möglich. Diverse Newsletter oder Webseiten
aller gängigen Wirtschaftszeitungen sind schnell zu finden – alle
berichten, tippen, unken für den fundamental orientierten Börsenhändler.
Aber auch für den Technischen Analysten sind die newsbedingten
Marktbewegungen nicht zu unterschätzen. Nachrichten können
die Märkte entscheidend beeinflussen, nicht umsonst werden die
Veröffentlichungen von Zahlen und Daten immer mit großer Spannung
erwartet. Es gibt eine ganze Menge Statistiken und Indikatoren, die in
regelmäßigen Abständen Auskunft über die Konsumlust, den Investitionsfrust,
das Geschäftsklima oder auch den Hang zum Häusle bauen
geben sollen. Und das zusätzlich zu den allgemeinen Wirtschaftsnachrichten
wie Unternehmenshochzeiten, Zwangsfusionen, Streikmeldungen
oder Quartalsberichten. Eine Seite im Web gibt eine entscheidend
andere Perspektive und folgt dem Tenor: News, die man kennen muss –
übersetzt in der lingua franca der Wirtschaftswelt: Need to Know News.
QuoteTrader
QuoteTrader (QT) ist ein neues, kostenloses und einzigartiges Paket von Quote.com, einer Unternehmenssparte
von eSignal. QT besitzt die Fähigkeit, mehrere Datenanbindungen und Brokerverbindungen gleichzeitig
aufzunehmen, und erlaubt die Ordereingabe und recht fortschrittliche Chartdarstellung in einer
integrierten Desktop-Lösung. QTs Trade-Manager bietet dem Trader eine Plattform mit einzigartigen und
leistungsfähigen Ordereingabefunktionen und Interfaces zu verschiedenen Forex-, Futures-, Options- und
Aktienbrokern gleichzeitig.
Serien in Tradingsystemen
Jedes Trading-System stellt Verluste und ebenso Verlustserien dar, die
maßgebend für den Erfolg eines Trading-Systems bezüglich Risiko und
Beständigkeit sind, ganz zu schweigen von dem psychologischen Aspekt
des Umgangs mit Verlustserien. Man könnte ein Trading-System als eine
Reihe von Versuchen beschreiben mit einer Wahrscheinlichkeit p des
Erfolgs S (success), und einer Wahrscheinlichkeit q (=1-p) des Versagens
F (failure). Auf diese Weise kann es mit einem Münzwurf verglichen
werden, bei dem der Ausgang Kopf oder Zahl ist. Solche Experimente mit
einzelnen voneinander unabhängigen Versuchen werden Bernoulli-
Versuche genannt.
The Power of Volume
Es ist eine Binsenweisheit, dass Wertpapierkurse steigen, solange die
Nachfrage nach ihnen ungebrochen bleibt. Aber wie stellt man fest, ob
die Nachfrage anhält, sich abschwächt oder gerade wieder ansteigt?
Tops und Böden
Angesichts der positiven Entwicklung in vielen Rohstoffmärkten in
den letzten Jahren kann man beobachten, dass immer mehr Trader,
welche vorher ausschließlich an den Aktienmärkten tätig waren,
mittlerweile auch ihr Glück an den Rohstoffmärkten versuchen.
TRADERS´ Interview - Curtis Faith - Die Story der Turtles
Als Curtis Faith gerade 19 Jahre alt war, antwortete er auf eine Anzeige im Wall Street Journal, in der nach Bewerbern für das gesucht wurde, was
zum berühmtesten Trading-Experiment aller Zeiten werden sollte. Die Trading-Legenden Richard Dennis und William Eckhardt wollten herausfinden,
ob sie Nicht-Trader so trainieren könnten, dass aus ihnen große Trader würden. Sie überprüften 1000 Bewerber. Curtis Faith schaffte es auf die kurze
Liste. Nicht nur das, er wurde nachher der erfolgreichste in einer Gruppe von Tradern, die als die Turtles bekannt werden sollten. Im Verlauf des Vierjahreszeitraums
des Turtle-Programms erreichte Curtis Faith erstaunliche Renditen von über 100 Prozent im Jahr und über 30 Millionen Dollar Gesamtgewinn.
Aus Anlass der Veröffentlichung seines neuen Buches in Europa über seine Zeit als Turtle-Trader unterhielten wir uns mit Curtis in seiner
Sommerresidenz im US-Staat New Hampshire.
TRADERS´ Interview - Dave Bahoric - Die Stimme des S&P
Private Trader und riesige institutionelle Handelsräume gleichermaßen
wissen finanzielle Ansagedienste zur Verfolgung von Kursentwicklungen
auf weit entfernten Börsenparketts zu schätzen. Dave
Bahoric und sein Team bei TradeTheNews gehen einen Schritt weiter. Sie
versuchen den Zuhörern ein Gefühl für das echte Geschehen und Drama
auf dem aktivsten Parkett der Welt für Aktien-Futures zu vermitteln: dem
S&P-Pit an der Chicago Mercantile Exchange.
Vorhang auf!
Kulissen gibt es im Sender von TTV schon lange nicht mehr. Das waren seinerzeit die allerfrühesten Anfänge, als man in Würzburg noch in einem
realen Studio gedreht hat. Mittlerweile hat das virtuelle Zeitalter bei TRADERS´ TV Einzug gehalten. Zuvor wurde viel gesägt, geschraubt und
konzeptioniert. Die Studioaufbauten aus Holz sind einem „Greenroom“ gewichen, einem Studio, das über alle technischen Möglichkeiten der Blue-Screen
oder in dem Fall Green-Screen-Technologie verfügt. Jede Sendung hat ein anderes Design. Die Zuschaltungen laufen über High-End-Datenleitungen und
Charts werden virtuell eingeblendet. Über ein Jahr hat die Vorbereitungszeit für Deutschlands innovativen online-Börsensender gedauert, und die Arbeit
hat sich gelohnt. TTV hat rund zehn Sendeformate im Programm, die täglich ab dem frühen Morgen auf der Website www.traders-mag.com zu
sehen sind. Nach einer mehrmonatigen Testphase geht TRADERS´ TV mit einem kompletten optischen Relaunch Mitte September regelmäßig auf
Sendung. Pünktlich zur Internationalen Anlegermesse IAM in Düsseldorf wurde der offizielle Startschuss für TTV gegeben.