Alles blau
Wasser ist zu einem begehrten
Rohstoff geworden. Auch
die Zertifikate-Branche hat
das erkannt.
Apolitical Blues
Die mittleren Jahre einer Präsidentschaft sind meist langweilig
für den Markt – aber nicht bei zweiten Amtszeiten. Marktstärke
inmitten einer Amtsperiode ist üblicherweise der
„Erholungseffekt“ gegenüber einem schwachen Vorjahr. Eine
niedrige Zustimmungsquote für den Präsidenten ist im Allgemeinen
gut für Aktien (aber dieses Mal vielleicht nicht). Die
wirtschaftliche Stärke könnte dieses Mal zur Achillesferse
werden.
Ausstiege finden
Im ersten Teil dieses Artikels haben wir sinnvolle Stopp-Niveaus und
Gewinnziele für ein kurzfristiges Ausbruchsystem im Bund-Future abgeleitet
[1]. In unseren Tests zeigte sich der Bund-Future für unser System
dabei fast wie im Lehrbuch. Nach heftigen Ausbrüchen drehten sich
Trends innerhalb eines Handelstages kaum, sondern der Markt behielt
im Allgemeinen seine Richtung bis zur Schlussglocke bei. In diesem Umfeld
waren Gewinnziele wirkungslos, während Stopps über 350 Euro gut
zur Risikokontrolle geeignet waren und sogar den Nettogewinn des Systems
erhöhten. Die allgemeine Regel, dass für Ausstiege eine Kombination
aus Stopp und Gewinnziel sinnvoll ist, galt deshalb beim Bund-Future
für unsere Einstiegslogik nicht. Aber ist das der Normalfall? Werden andere
Märkte sich nach starken Ausbrüchen ebenso verhalten? In diesem
zweiten Teil des Artikels überprüfen wir unsere Erkenntnisse an weiteren,
liquiden Terminmärkten. Wir untersuchen Ausstiege am Euro/US-Dollar,
DAX, Euro-Stoxx, S&P und Nasdaq. Um sinnvolle Ausstiegsniveaus zu
bestimmen, bedienen wir uns wieder der MAE/MFE-Methode von John
Sweeney, welche die Verteilung aller Trades innerhalb einer Handelslogik
detailliert zeigt [3]. Wir werden dieses Mal aber nicht wieder genauer auf
diese Methode eingehen, sondern uns auf die Präsentation der gewonnen
Ergebnisse konzentrieren.
Contracts for Difference:
Dieses ist der erste Teil einer dreiteiligen TRADERS´-Serie, die sich mit dem
Phänomen des CFD-Handels beschäftigt. Wir wollen darüber sprechen,
was CFDs sind, wie sie entstanden und welche Vorteile sie vor anderen
Handelsformen besitzen.
Das Gartley-Muster
Im vorigen Monat haben wir uns grundsätzliche Kanalkonzepte angesehen
und anhand der Wolfe-Waves genannten Formation etwas über fortgeschrittene
Kanalanalyse gelernt. Kanalanalyse und fortgeschrittene
Muster wie Wolfe-Waves sind dadurch besonders effektiv, dass die Konzepte
auf den reinen Kursaktivitäten basieren und nicht auf Indikatoren
wie Gleitenden Durchschnitten oder Oszillatoren. Sie können auch in jedem
beliebigen Zeitrahmen und in jedem Markt eingesetzt werden. Diesen
Monat setzen wir das Preiskanalthema fort, indem wir ein weiteres
wirkungsvolles Kursmuster betrachten, das Gartley genannt wird.
Die Geheimnisse des Anlageerfolgs
Wollen Sie ein geheimes Anlagegeheimnis wissen? Wir verraten Ihnen, wie Sie den Ausbruch einer Aktie kaufen, wie Sie die Richtung des Trends und wie Sie das höchste Hoch der letzten 20 Tage einer Aktie bestimmen.
Margin - nicht immer muss Kredit schlecht sein
Die Informationstechnologie ist ein gutes Beispiel für eine
immer schneller fortschreitende Globalisierung. Um am weltweiten
Wertpapierhandel teilnehmen zu können, benötigt
man heutzutage nicht mehr notwendigerweise ein Konto in
seinem Heimatland. Ob das Handelskonto bei der eigenen
Bank um die Ecke liegt oder bei einer Bank auf der anderen
Seite der Welt, macht bei der flächendeckenden Anbindung
an Breitbandinternetdienste keinen Unterschied mehr. Computer
und Internettechnologie sind so schnell geworden, dass
die eigenen Orders innerhalb von Sekundenbruchteilen weltweit
ausgeführt werden können. Immer mehr Trader eröffnen
daher ihre Konten auch in Übersee. Da die amerikanischen
Börsen weltweit die liquidesten Börsen sind, macht es auch
Sinn, bei einem amerikanischen Broker sein eigenes Handelskonto
zu eröffnen. Es muss ja nicht immer das einzige Handelskonto
sein, das man hat. Aber vielfach gibt es Probleme, die
manchmal doch sehr unterschiedlichen Abrechnungen korrekt
zu lesen. Insbesondere die Regelungen, die die Kreditvergabe
des Brokers an den Kunden regeln (Margin), sorgen
immer wieder für Verwirrung beim Kunden. Hier ein wenig
Licht ins Dunkel zu bringen ist die Aufgabe dieses Artikels.
MetaStock:
Die amerikanische Börsensoftware MetaStock gehört seit
über einem Jahrzehnt zu den am häufigsten verkauften
Börsenprogrammen weltweit. Während dieser Zeit wurden
für MetaStock sehr viele Erweiterungen entwickelt
und es gibt eine große Zahl an Informationsquellen, in
denen MetaStock-Anwender Hilfestellungen und Ratschläge
für die „tägliche“ Arbeit, die Programmierung und
die Entwicklung in MetaStock erhalten können. Da diese
Produkte und Informationen nicht immer leicht zu finden
sind, hat TRADERS´ für Sie in diesem Artikel die interessantesten
Internetseiten und Produkte für MetaStock zusammengestellt.
Money Management:
Die Anwendung eines ordentlichen Money Managements ist ein
wichtiger Bestandteil des Trading-Erfolgs.
System Aided Discretion:
Die Unterstützung von Handelsentscheidungen durch eine bewährte analytische Methode
bietet einem Trader das notwendige zusätzliche Vertrauen für erfolgreichen Handel.
Die korrekte Planung von Ausstiegen und Stopp-Losses ist wesentlicher Bestandteil einer
erfolgreichen Strategie. Der vorliegende Artikel befasst sich mit einer Methode zur Bestimmung
„vernünftiger“ Schätzungen für Ausstiegs- und Stopp-Loss-Niveaus, die mit jeder
Einstiegstechnik kombiniert werden können.
Trade The News
Die taktische Lagebesprechung ist erfolgt, die Umkehrpunkte sind
notiert, kritische Unterstützungs- und Widerstandspunkte markiert.
Das Parkett füllt sich erwartungsvoll. Einer der Jungs reißt einen Witz,
aber das löst die Spannung nicht. Bennarke spricht zum ersten Mal
in seiner neuen Rolle als Federal Reserve Chief, und die Händler werden
jedes Wort auf die Goldwaage legen. Die letzten Sekunden bis
zur Eröffnung laufen ab, und die ersten Bids und Angebote leuchten
auf. Half bid, half-eighty, half bid, half-eighty! Eine Glocke schlägt an,
eine Sirene heult auf. Die Hölle bricht los, als Dutzende und Dutzende
Trader anfangen, ihre Kauf- und Verkaufsangebote mit größter Lautstärke
auszurufen. Das Geschäft im S&P-Futures-Pit an der Chicago
Mercantile Exchange läuft an, und ich sitze in der ersten Reihe!
TRADERS´ Interview - Larry Pesavento - Der Millionen-Dollar-Daytrader
Es ist ein kalter Montagnachmittag in New York, wo TRADERS´ Magazine an der World Trader’s Expo teilnimmt. Ich
warte darauf, dass das Gedränge um meinen Interviewpartner nachlässt. Das wird eine lange Warterei. Larry Pesavento
hat live gehandelt und die Zuhörer dabei mit Daytrading- und Swingtrading-Techniken fasziniert. Er hat innerhalb einer
Stunde 2000 Dollar Gewinn gemacht, und nun lassen die Zuschauer ihn nicht gehen. Wer immer gesagt hat, Daytrading
sei etwas für pickelige Teenager und Heranwachsende, lag schief. Larry Pesavento ist deutlich über sechzig, sieht aber viel
jünger aus und hat blitzende Augen. Er handelt seit vierzig Jahren auf dem Parkett und außerhalb. Zur Zeit handelt er für
Institutionen, wohlhabende Privatleute und für sich selbst. Er lebt im warmen Klima von Tucson, Arizona.
Trendfolgestrategien auf der Basis kurzfristiger Kursmuster
Die meisten Trader verstehen, dass das Anhäufen von Vermögen Zeit und Mühe kostet. Es ist ziemlich
unwahrscheinlich, dass Marktteilnehmer über Nacht wohlhabend werden. Wichtiger ist aber, dass Trader
sich bewusst sind, dass Erfolg von der richtigen Kombination von Risiko und Belohnung abhängt – praktisch
also von dem pro Trade eingesetzten Kapital verglichen mit dem aus diesem Trade zu erwartenden
Ertrag. Bei der Verringerung des Risikos pro Trade reduziert sich der Gewinn, auch Profitabilität genannt.
Wird das Risiko erhöht, kann die Profitabilität zwar steigen, aber gleichzeitig ist die Kapital-Performance
Schwankungen ausgesetzt, die von der Kursvolatilität herrühren. Das richtige Gleichgewicht zwischen
Risiko und Ertrag für einen bestimmten Markt und ein Handelssystem zu finden, macht die Hälfte des
Erfolgs aus. Die andere Hälfte ist das disziplinierte Vorgehen bei der Umsetzung des Handelsplans.
Vermögensverwaltende GmbH & Co. KG
Kürzlich hatten wir den wegweisenden rechtskräftigen Beschluss des
hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 14.02.2006, Az. 6 TG 1447/
05 zur Vermögensverwaltung ohne BaFin-Lizenz in TRADERS´ kommentiert.
Die hohe Resonanz auf diesen Beitrag lässt es angezeigt erscheinen,
einige der immer wieder gestellten Fragen zu beantworten.