Mittwoch, 22. Mai 2013
 
Titelbild 6 / 2006
TRADERS´ Ausgabe 6 / 2006
Alles blau
Wasser ist zu einem begehrten Rohstoff geworden. Auch die Zertifikate-Branche hat das erkannt.
Apolitical Blues
Die mittleren Jahre einer Präsidentschaft sind meist langweilig für den Markt – aber nicht bei zweiten Amtszeiten. Marktstärke inmitten einer Amtsperiode ist üblicherweise der „Erholungseffekt“ gegenüber einem schwachen Vorjahr. Eine niedrige Zustimmungsquote für den Präsidenten ist im Allgemeinen gut für Aktien (aber dieses Mal vielleicht nicht). Die wirtschaftliche Stärke könnte dieses Mal zur Achillesferse werden.
Ausstiege finden
Im ersten Teil dieses Artikels haben wir sinnvolle Stopp-Niveaus und Gewinnziele für ein kurzfristiges Ausbruchsystem im Bund-Future abgeleitet [1]. In unseren Tests zeigte sich der Bund-Future für unser System dabei fast wie im Lehrbuch. Nach heftigen Ausbrüchen drehten sich Trends innerhalb eines Handelstages kaum, sondern der Markt behielt im Allgemeinen seine Richtung bis zur Schlussglocke bei. In diesem Umfeld waren Gewinnziele wirkungslos, während Stopps über 350 Euro gut zur Risikokontrolle geeignet waren und sogar den Nettogewinn des Systems erhöhten. Die allgemeine Regel, dass für Ausstiege eine Kombination aus Stopp und Gewinnziel sinnvoll ist, galt deshalb beim Bund-Future für unsere Einstiegslogik nicht. Aber ist das der Normalfall? Werden andere Märkte sich nach starken Ausbrüchen ebenso verhalten? In diesem zweiten Teil des Artikels überprüfen wir unsere Erkenntnisse an weiteren, liquiden Terminmärkten. Wir untersuchen Ausstiege am Euro/US-Dollar, DAX, Euro-Stoxx, S&P und Nasdaq. Um sinnvolle Ausstiegsniveaus zu bestimmen, bedienen wir uns wieder der MAE/MFE-Methode von John Sweeney, welche die Verteilung aller Trades innerhalb einer Handelslogik detailliert zeigt [3]. Wir werden dieses Mal aber nicht wieder genauer auf diese Methode eingehen, sondern uns auf die Präsentation der gewonnen Ergebnisse konzentrieren.
Contracts for Difference:
Dieses ist der erste Teil einer dreiteiligen TRADERS´-Serie, die sich mit dem Phänomen des CFD-Handels beschäftigt. Wir wollen darüber sprechen, was CFDs sind, wie sie entstanden und welche Vorteile sie vor anderen Handelsformen besitzen.
Das Gartley-Muster
Im vorigen Monat haben wir uns grundsätzliche Kanalkonzepte angesehen und anhand der Wolfe-Waves genannten Formation etwas über fortgeschrittene Kanalanalyse gelernt. Kanalanalyse und fortgeschrittene Muster wie Wolfe-Waves sind dadurch besonders effektiv, dass die Konzepte auf den reinen Kursaktivitäten basieren und nicht auf Indikatoren wie Gleitenden Durchschnitten oder Oszillatoren. Sie können auch in jedem beliebigen Zeitrahmen und in jedem Markt eingesetzt werden. Diesen Monat setzen wir das Preiskanalthema fort, indem wir ein weiteres wirkungsvolles Kursmuster betrachten, das Gartley genannt wird.
Die Geheimnisse des Anlageerfolgs
Wollen Sie ein geheimes Anlagegeheimnis wissen? Wir verraten Ihnen, wie Sie den Ausbruch einer Aktie kaufen, wie Sie die Richtung des Trends und wie Sie das höchste Hoch der letzten 20 Tage einer Aktie bestimmen.
Margin - nicht immer muss Kredit schlecht sein
Die Informationstechnologie ist ein gutes Beispiel für eine immer schneller fortschreitende Globalisierung. Um am weltweiten Wertpapierhandel teilnehmen zu können, benötigt man heutzutage nicht mehr notwendigerweise ein Konto in seinem Heimatland. Ob das Handelskonto bei der eigenen Bank um die Ecke liegt oder bei einer Bank auf der anderen Seite der Welt, macht bei der flächendeckenden Anbindung an Breitbandinternetdienste keinen Unterschied mehr. Computer und Internettechnologie sind so schnell geworden, dass die eigenen Orders innerhalb von Sekundenbruchteilen weltweit ausgeführt werden können. Immer mehr Trader eröffnen daher ihre Konten auch in Übersee. Da die amerikanischen Börsen weltweit die liquidesten Börsen sind, macht es auch Sinn, bei einem amerikanischen Broker sein eigenes Handelskonto zu eröffnen. Es muss ja nicht immer das einzige Handelskonto sein, das man hat. Aber vielfach gibt es Probleme, die manchmal doch sehr unterschiedlichen Abrechnungen korrekt zu lesen. Insbesondere die Regelungen, die die Kreditvergabe des Brokers an den Kunden regeln (Margin), sorgen immer wieder für Verwirrung beim Kunden. Hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen ist die Aufgabe dieses Artikels.
MetaStock:
Die amerikanische Börsensoftware MetaStock gehört seit über einem Jahrzehnt zu den am häufigsten verkauften Börsenprogrammen weltweit. Während dieser Zeit wurden für MetaStock sehr viele Erweiterungen entwickelt und es gibt eine große Zahl an Informationsquellen, in denen MetaStock-Anwender Hilfestellungen und Ratschläge für die „tägliche“ Arbeit, die Programmierung und die Entwicklung in MetaStock erhalten können. Da diese Produkte und Informationen nicht immer leicht zu finden sind, hat TRADERS´ für Sie in diesem Artikel die interessantesten Internetseiten und Produkte für MetaStock zusammengestellt.
Money Management:
Die Anwendung eines ordentlichen Money Managements ist ein wichtiger Bestandteil des Trading-Erfolgs.
System Aided Discretion:
Die Unterstützung von Handelsentscheidungen durch eine bewährte analytische Methode bietet einem Trader das notwendige zusätzliche Vertrauen für erfolgreichen Handel. Die korrekte Planung von Ausstiegen und Stopp-Losses ist wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Strategie. Der vorliegende Artikel befasst sich mit einer Methode zur Bestimmung „vernünftiger“ Schätzungen für Ausstiegs- und Stopp-Loss-Niveaus, die mit jeder Einstiegstechnik kombiniert werden können.
Trade The News
Die taktische Lagebesprechung ist erfolgt, die Umkehrpunkte sind notiert, kritische Unterstützungs- und Widerstandspunkte markiert. Das Parkett füllt sich erwartungsvoll. Einer der Jungs reißt einen Witz, aber das löst die Spannung nicht. Bennarke spricht zum ersten Mal in seiner neuen Rolle als Federal Reserve Chief, und die Händler werden jedes Wort auf die Goldwaage legen. Die letzten Sekunden bis zur Eröffnung laufen ab, und die ersten Bids und Angebote leuchten auf. Half bid, half-eighty, half bid, half-eighty! Eine Glocke schlägt an, eine Sirene heult auf. Die Hölle bricht los, als Dutzende und Dutzende Trader anfangen, ihre Kauf- und Verkaufsangebote mit größter Lautstärke auszurufen. Das Geschäft im S&P-Futures-Pit an der Chicago Mercantile Exchange läuft an, und ich sitze in der ersten Reihe!
TRADERS´ Interview - Larry Pesavento - Der Millionen-Dollar-Daytrader
Es ist ein kalter Montagnachmittag in New York, wo TRADERS´ Magazine an der World Trader’s Expo teilnimmt. Ich warte darauf, dass das Gedränge um meinen Interviewpartner nachlässt. Das wird eine lange Warterei. Larry Pesavento hat live gehandelt und die Zuhörer dabei mit Daytrading- und Swingtrading-Techniken fasziniert. Er hat innerhalb einer Stunde 2000 Dollar Gewinn gemacht, und nun lassen die Zuschauer ihn nicht gehen. Wer immer gesagt hat, Daytrading sei etwas für pickelige Teenager und Heranwachsende, lag schief. Larry Pesavento ist deutlich über sechzig, sieht aber viel jünger aus und hat blitzende Augen. Er handelt seit vierzig Jahren auf dem Parkett und außerhalb. Zur Zeit handelt er für Institutionen, wohlhabende Privatleute und für sich selbst. Er lebt im warmen Klima von Tucson, Arizona.
Trendfolgestrategien auf der Basis kurzfristiger Kursmuster
Die meisten Trader verstehen, dass das Anhäufen von Vermögen Zeit und Mühe kostet. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass Marktteilnehmer über Nacht wohlhabend werden. Wichtiger ist aber, dass Trader sich bewusst sind, dass Erfolg von der richtigen Kombination von Risiko und Belohnung abhängt – praktisch also von dem pro Trade eingesetzten Kapital verglichen mit dem aus diesem Trade zu erwartenden Ertrag. Bei der Verringerung des Risikos pro Trade reduziert sich der Gewinn, auch Profitabilität genannt. Wird das Risiko erhöht, kann die Profitabilität zwar steigen, aber gleichzeitig ist die Kapital-Performance Schwankungen ausgesetzt, die von der Kursvolatilität herrühren. Das richtige Gleichgewicht zwischen Risiko und Ertrag für einen bestimmten Markt und ein Handelssystem zu finden, macht die Hälfte des Erfolgs aus. Die andere Hälfte ist das disziplinierte Vorgehen bei der Umsetzung des Handelsplans.
Vermögensverwaltende GmbH & Co. KG
Kürzlich hatten wir den wegweisenden rechtskräftigen Beschluss des hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 14.02.2006, Az. 6 TG 1447/ 05 zur Vermögensverwaltung ohne BaFin-Lizenz in TRADERS´ kommentiert. Die hohe Resonanz auf diesen Beitrag lässt es angezeigt erscheinen, einige der immer wieder gestellten Fragen zu beantworten.

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