Montag, 20. Mai 2013
 
Titelbild 9 / 2005
TRADERS´ Ausgabe 9 / 2005
Das Gartley-Setup
Der folgende Artikel ist eine Einladung zur Untersuchung eines weniger bekannten Musters, das für viele Handelssituationen einen wichtigen Hebel bietet. Es ist immer empfehlenswert, einen Trade bei einer starken Bestätigung einzugehen oder zu verlassen, aber frühzeitige Hinweise sind sehr hilfreich. Das Gartley-Setup/Muster, auch als „Gartley 222“ bekannt, bietet einen solchen frühen Hinweis auf eine Umkehr. Das Thema ist in den bekannteren Büchern über Technische Analyse nicht zu finden, aber der Ansatz wird von Händlern in allen Zeitrahmen und Märkten verwendet. Es steht mit Fibonacci- Retracements und auf gewisse Weise mit Elliott-Wellen in Verbindung. Anfangs erscheint es komplex, aber nach einigem Augentraining oder beim Einsatz von Mustererkennungs-Software wird das Gartley-Setup zu einem lohnenden Werkzeug.
Der Einsatz von Optionen für das Traden von Ausbrüchen
Beim Traden von Aktien oder Optionen suchen Trader nach Vorteilen; etwas das ihnen die Aussicht auf einen großen Ertrag ohne unnötiges Risiko bietet. Da dies so ist, wollen wir einige Möglichkeiten untersuchen, wie man an Aktien verdienen kann, die sich in einer Konsolidierungsphase befinden und von denen wir meinen, dass sie kurz vor dem Ausbruch stehen könnten. Wir wollen dafür jedoch keine Aktien nehmen, weil sie einen hohen Kapitaleinsatz verlangen, sondern uns auf Aktienoptionen konzentrieren.
Die Kosten des Tradens
Vor Jahren habe ich mein erstes Online-Trading-Konto bei einem bekannten Broker-Unternehmen eröffnet. Ich war neu im Trading und war durch eine seiner vielen Anzeigen aufmerksam geworden. Weil das Unternehmen so prominent in den Medien vertreten war, dachte ich, ich könnte es ja mit denen so gut wie mit irgend jemand anders versuchen. Ich entschied mich zu einem Versuch.
Herausforderung: Intraday-Trading
Trading ist eine faszinierende Tätigkeit. Immer mehr Menschen wenden sich diesem Thema zu, um zusätzliche Einnahmen zu generieren oder gar ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen. Und immer mehr Marktteilnehmer konzentrieren sich auf immer kürzere Zeitfenster, innerhalb derer sie aktiv werden. Das Ziel ist der profitable Tageshandel, bei dem zwischen Kauf und Verkauf nur wenige Minuten bis Stunden liegen und die Ergebnisse umgehend aufgezeigt werden. Aber, keine andere Art des Tradings wirft so viele Fragen auf, wie diese Handelsdisziplin.
Ist Trading wie Poker?
Ist Trading wie Poker? Seltsame Frage, möchte man denken, aber es gibt durchaus einige Ähnlichkeiten, und den Vergleich einmal anzustellen, kann dabei helfen, die eigene Trading Strategie zu verbessern. Adam Hartley untersucht die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den beiden und findet, dass man seine Trading-Performance verbessern kann, wenn man etwas vom Poker lernt.
Italienischer Top Trader-Cup breitet sich in Europa aus
Der zum siebten Mal ausgetragene jährliche Top Trader-Wettkampf ist beendet, er hat dieses Mal in vier europäischen Ländern stattgefunden, und mehr als 150 Trader haben teilgenommen (www.toptradercup.com). Bei der Schlussrunde am 9. Juni in Deutschland, die anlässlich der Futures Expo (deutsche Trading-Ausstellung) ablief, haben über 120 Zuschauer den Finalisten aus Deutschland, Österreich und Italien beim Kampf um den internationalen Top Trader- Titel zugesehen. Dieses Jahr haben sich insgesamt sechs Broker an dem Ereignis beteiligt: Directa (Italien), AdBlue, NYBT, Directa (Deutschland), DayTrade Austria, Ecn Broker (Österreich), Activ Trades.com (Schweiz).
Point und Figure-Charts
Manche Trader schwören auf Point und Figure-Charts, aber viele betrachten diese Methode noch als eine exotische Kreation aus der Vergangenheit. In der Tat hat die Technik populärere Zeiten gesehen, und dafür gibt es gute Gründe. Erstens sind sie für Handnotierung geeignet, weil sie viel weniger Daten auf dem Papier benötigen als der übliche Balken-Chart. Und Point und Figure-Charts sind in der Lage, ein gutes Bild der Kursentwicklung eines Wertes zu liefern, wofür sie sich mit den Schlusspreisen aus der Tageszeitung begnügen, was eine Notwendigkeit war, bevor PCs und Internet sich durchgesetzt haben.
Pyg-Trader
Auf der Grundlage eines klassischen griechischen Mythos geschrieben, ist Bernard Shaw’s Spiel „Pygmalion“ aus der Zeit der Jahrhundertwende (aus dem das populäre Musical „My Fair Lady“ wurde) eine Behandlung der uralten Frage „Natur oder Erziehung“.
Traden ohne Risiko – geht das wirklich?
Am Anfang einer Tradingkarriere spielt das Risiko keine große Bedeutung. Interessiert und motiviert beschäftigen sich die meisten Trader häufig mit dem Thema „Technische Analyse“ oder „mechanische“ Handelssysteme und messen dem Risiko keine große Bedeutung zu. Das ändert sich allerdings mit den ersten Verlusten. Es dann setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass jeder Trade doch mit einem gewissen Risiko verbunden sein muss, sonst könnte kein Geld verloren werden. Aber das Risiko ist ein abstrakter Begriff, das mit technischen Indikatoren kaum in den Griff zu bekommen ist.
TRADERS´ Interview - Jürgen Nauert - Gesichter des Tradings
In aller Regel sind die Interviewpartner von TRADERS´gestandene Profis in diesem Geschäft, gestählt durch jahrelange Erfahrungen in den Höhen und Tiefen der Märkte, durch nichts mehr zu überraschen und von den Problemen der Anfänger ungefähr so weit entfernt, wie ein Formel 1-Star von einem Fahrschüler. In diesem Interview ist das anders. Jürgen Nauert ist uns deshalb aufgefallen, weil er bei einem Forex-Trading-Wettbewerb des Brokers Neuimex zunächst in der Vorausscheidung binnen Monatsfrist rund 50 Prozent zulegen konnte, dann aber in der Endtausscheidung sein Kapital praktisch vervierzehnfachte – ebenfalls innerhalb eines Monats! Glück, werden die meisten jetzt sagen! Na klar war auch Glück dabei, aber selbst wenn man den Glücksfaktor herrausrechnet, bleibt die Leistung bemerkenswert. Dabei ist Jürgen Nauert kein Profi in diesem Geschäft, sondern er hat zuvor – wie viele andere auch – mal ein bischen gewonnen und dann wieder ein wenig verloren. Uns hat besonders interessiert, wie er seinen Erfolg sieht, welche Lehren er aus dem Wettbewerb gezogen hat und natürlich, ob ihm die gewonnenen Erfahrungen letztlich auch geholfen haben, in seinem richtigen Trading Geld zu verdienen.
TRADERS´ Interview - Willem Van der Vorm - Zeit und die Kunst des Tradens
Willem Van der Vorm hat etwas getan, was nur sehr wenige erfolgreiche Parkett-Trader geschafft haben. Er hat seinen Erfolg vom Parkett in die Welt des elektronischen Bildschirm-Tradings übertragen. Willem dominierte das FTSE-Futures-Parkett an der LIFFE in London in den 1990ern lange Zeit. Er liebte die raue, sich überschlagende Welt der Präsenzmärkte und wurde dabei selber zur Legende. Als elektronische Börsen dem Parkett das Geschäft langsam wegnahmen, entschloss sich Van der Vorm zum Bildschirm zu wechseln, er stellte fest, dass er Trading völlig neu lernen musste. Er ist heute Chef-Trader beim Broker Swiss Direkt und betreut er zwei Investment-Konten betreut, die dem Risikoprofil verschiedener Investoren angepasst sind. Das Konto des Unternehmens mit dem höchsten Risiko für aggressive Investoren schloss 2004 mit einem kolossalen Gewinn von 481 Prozent ab. Dieses Jahr hat das Konto bis Juli bereits mehr als 85 Prozent zugelegt. Willem Van der Vorm wurde 1964 in Holland geboren, zog mit 13 Jahren nach Nord-Wales um und ging dort in ein Internat. Später zog er mit dem Vorsatz, erfolgreicher Trader zu werden, nach London. Er ging zur London School of Foreign Trade und bekam seine erste Anstellung als Assistent eines Händlers an der Londoner Börse bei New Japan Securities. 1987 verließ er die Bank und wurde selbstständiger Händler. Sein erster Arbeitstag als Local (Parketthändler auf eigene Rechnung) war der Tag nach dem Crash am Aktienmarkt 1987.
Trading-Systementwicklung in sechs Schritten
Michael Harris erklärt die sechs Schritte die nötig sind, um ein erfolgreiches Handelssystem zu entwickeln.
Visual Chart 4
Visual Chart Group entwickelt und vermarktet Chart-Anwendungen seit 1998 von ihrem Sitz in Almeria, Spanien, aus. Das Unternehmen konzentrierte sich anfangs auf den spanischen Markt und dominierte ihn binnen kurzer Zeit. In den vergangenen Jahren hat es sich international ausgedehnt und verfügt nun über einen Kundenstamm in ganz Europa und Nordamerika. Im Juli wurde die neueste Version der Plattform, Visual Chart 4, freigegeben, und TRADERS´ hat sich das Produkt und das Unternehmen dahinter näher angesehen.

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