Montag, 20. Mai 2013
 
Titelbild 11 / 2005
TRADERS´ Ausgabe 11 / 2005
AAII.com
Ziel vieler Leser dieser Zeitschrift ist es, Kenntnisse über die Finanzmärkte zu sammeln und anzuwenden, weil sie einen gewissen Grad an finanzieller Sicherheit und sogar finanzieller Unabhängigkeit erreichen wollen. Manche Leser wissen in der Tat, dass es bei intelligenter Herangehensweise möglich ist, die eigenen Anlagen effektiv zu verwalten. Wer braucht schon Banken, Institutionen und Wall Street, die es einem abnehmen? Nicht jeder, das ist sicher.
CCI Indikator Variation beim DAX Future Trading
Im folgenden Beitrag widmen wir uns einer effektiven Methode, die beim kurzfristigen Positionstrading des DAX Futures auf Sicht von vier bis fünf Handelstagen profitabel angewendet werden kann. Die Handelssignale basieren auf dem CCI Indikator. Dabei wird von der typischen prozyklischen Handhabung des Indikators abgewichen. Das Gesamtkonzept des Indikators wird unter Hinzuziehung interessanter Zusatzbedingungen als antizyklischer Kontraindikator quasi „auf den Kopf“ gestellt.
Day-Trading
Im letzten Artikel wies ich darauf hin, dass ich im aktiven Daytrading eine Kombination aus systematischen und diskretionären Handelsansätzen bevorzuge, da ich über reine systematische Handelsansätze nicht dauerhaft stabile Ertragskurven erzielen konnte. Immer wieder treten Marktphasen auf, innerhalb derer Abweichungen der Volatilität vom „Normalmaß“ auftreten, bzw. innerhalb derer die zufälligen Schwankungen des Kurses das Geschehen in einer Form dominieren, dass regelgebundene mechanische Handelsansätze in anhaltende Drawdown-Phasen rutschen.
Donchian Channels
In einem früheren Traders Camp-Artikel haben wir uns Ausbrüche (Breakouts) angesehen; was sie sind und wie man sie handeln kann. Hier befassen wir uns mit einem klassischen Trading-Weg, mit Ausbrüchen aus einem Kanal (Channel Breakout) und dem Mann, der für seine Entwicklung verantwortlich ist. Die Methode wird Donchian Channel genannt.
Gegen den Trend Lohnt die Shortposition?
Nachdem sie sich viel Mühe bei Entwicklung und Tests gegeben haben, stellen Trader früher oder später fest, dass es leichter ist, hochprofitable Systeme zu entwerfen, die nur auf der Long-Seite handeln. Die Schwierigkeiten mit dem Entwurf von Systemen für die Short-Seite werden vielfach der Tatsache zugeschrieben, dass Bullenmärkte überwiegend technisch gehandelt werden, während in Bärenmärkten weniger technisch vorgegangen wird und dort häufig Entscheidung getroffen werden, bei denen Angst und Panik eine Rolle gespielt haben.
Instinkte wider gutes Trading – Teil 2
In der Fortsetzung des Beitrages aus TRADERS´ August sollen einige grundlegende und übergeordnete Verhaltensmuster aufgezeigt werden. Die Auswirkungen auf unser Trading werden an einem Beispiel erläutert.
Paarhandel
Der Begriff des Paarhandels bezieht sich auf entgegengesetzte Positionen in zwei verschiedenen Aktien oder Indizes, d.h. eine Long-Position (bullisch) in einer Aktie und eine Short-Position (bärisch) in einer anderen Aktie. Das Ziel ist, mit der relativen Preisbewegung zwischen den beiden Geld zu verdienen. Die Aktien könnten zwar beide aufwärts gehen, aber die Aktie, in der Sie long sind, geht schneller und weiter aufwärts als diejenige, in der Sie short sind. Oder beide Aktien könnten abwärts gehen, aber die Aktie, in der Sie short sind, fällt schneller und tiefer als die, in der Sie long sind. Die eine Hälfte des Paars kann profitabel sein während die andere Hälfte verliert, aber das Ziel ist, dass die Gewinne höher als die Verluste sind. Paar-Trading mag im Prinzip einfach sein, kann in der Praxis aber eine der am meisten komplizierten Handelsformen überhaupt sein. Dieser Artikel soll die Grundsätze des Paarhandels erläutern und Ideen zur Umsetzung der Strategie vermitteln.
Straddles und Strangles halten Händler flexibel
Die in letzter Zeit fehlende Volatilität am Aktienmarkt macht viele Händler verrückt. Gleich nach dem Auftreten eines Signals verlangsamt sich der Markt auf Schneckentempo oder kehrt in eine Trading Range zurück. In dieser Umgebung sind Gewinne meist klein und Verluste häufig. Es gibt aber eine Händlergruppe, die von der abnehmenden Dynamik der Märkte hübsch profitieren konnte. Wer Optionen schreibt und Prämie für den Verkauf von Optionen einnimmt, dem ist es in den letzten paar Jahren gut gegangen. Der Fall der Volatilität aus luftigen Höhen hat das Halten von short Optionen attraktiv gemacht. Aber sogar die Schreiber von Optionen beginnen die Auswirkungen der extrem niedrigen Volatilität zu spüren, weil die Prämien austrocknen und das Risiko-/ Gewinnverhältnis beim Halten von short Optionen immer unattraktiver machen. Bedeutet das, dass bald wieder der Tag für Händler in long Optionen kommt? In der Tat ist die Volatilität gerade etwas zurückgekommen, was sowohl short wie long Optionsstrategien wieder interessant macht. Dieser Artikel untersucht Strategien, die sich Wechsel in der Marktvolatilität unabhängig von der Marktrichtung zu Nutze machen.
TRADERS´ Interview - Monika Müller - Erfinderin, Macherin, Wegbereiterin
Im Interview haben wir diesmal keinen Trader, sondern eine Frau, die Tradern hilft sich selbst zu verbessern. Das Thema lautet Mental-Coaching. Spätestens seit Jürgen Klinsmann der deutschen Nationalelf auf diese Weise auf die Spünge hilft, hat dieser Berufszweig in Deutschland enorm an Popularität gewonnen. Es sind aber nicht nur Sportler oder Spitzenmanager, die mit Hilfe eines Coaches gute Leistungen in Spitzenleistungen umwandeln wollen, auch beim Trading kann ein Coach wichtige Hilfestellung leisten. Monika Müller hat sich auf diese Hilfestellung spezialisiert und was heraus kam, ist sicherlich ein Interview der anderen Art. Um einen Nutzen daraus zu ziehen muss man einen Blick auf sich selbst werfen, dann aber öffnet es die Tür zu höchst interessanten Einsichten.
Vier Wege zum Versagen
Es liegt ein Notfall vor, ist ein Doktor im Haus? „Ja“, wird gerufen, und eine beruhigende Gestalt erscheint und erteilt fachkundigen Rat in diesem krisenhaften Augenblick. Wir sind sofort beruhigt und entspannt, weil wir wissen, dass der Arzt fünf Jahre an der Universität studiert und weitere fünf Jahre direkt unter den Augen eines Facharztes sklavisch gearbeitet hat.
Von Tradern für Trader: Trading Blox
Die Entwicklung von Handelssystemen ist mit moderner Börsensoftware scheinbar sehr einfach geworden: Mit wenigen Mausklicks können verschiedene Handelssignale mit der Unterstützung von Assistenten zu einem Handelssystem kombiniert werden, ein Test eines derart konstruierten Systems über ein komplettes Portfolio ist oftmals nur noch eine Sache von wenigen Minuten. Erweist sich ein System während eines Testverfahrens als nicht profitabel (genug), kann versucht werden, die Systemperformance durch den Einsatz von Optimierungsvariablen zu verbessern. Eine Ernüchterung der „Systementwickler“ erfolgt dann sehr oft, wenn die Handelssysteme in der Praxis mit realem Geld gehandelt werden und sich die während der Testphase ermittelte hypothetische Performance als Trugschluss erweist.
Wie gut ist Ihr System?
Wie gut ist ein Handelssystem? Wie können Sie die Performance von zwei unterschiedlichen Systemen vergleichen und zu einer Entscheidung darüber kommen, welches von beiden Sie vorzugsweise handeln würden? Adam Hartley untersucht die verschiedenen Wege zur Beurteilung der Vorzüge eines Handelssystems.

Kontakt

TRADERS´ media GmbH
Barbarastraße 31
97074 Würzburg

Tel.: +49 931 452 26-0
Fax.: +49 931 452 26-13


programmierung und realisation © 2013 ms-software.de