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Ziel vieler Leser dieser Zeitschrift ist es, Kenntnisse über die
Finanzmärkte zu sammeln und anzuwenden, weil sie einen
gewissen Grad an finanzieller Sicherheit und sogar finanzieller
Unabhängigkeit erreichen wollen. Manche Leser wissen
in der Tat, dass es bei intelligenter Herangehensweise
möglich ist, die eigenen Anlagen effektiv zu verwalten. Wer
braucht schon Banken, Institutionen und Wall Street, die es
einem abnehmen? Nicht jeder, das ist sicher.
CCI Indikator Variation beim DAX Future Trading
Im folgenden Beitrag widmen wir uns einer effektiven Methode, die beim
kurzfristigen Positionstrading des DAX Futures auf Sicht von vier bis fünf
Handelstagen profitabel angewendet werden kann. Die Handelssignale
basieren auf dem CCI Indikator. Dabei wird von der typischen prozyklischen
Handhabung des Indikators abgewichen. Das Gesamtkonzept des Indikators
wird unter Hinzuziehung interessanter Zusatzbedingungen als antizyklischer
Kontraindikator quasi „auf den Kopf“ gestellt.
Day-Trading
Im letzten Artikel wies ich darauf hin, dass ich im
aktiven Daytrading eine Kombination aus systematischen
und diskretionären Handelsansätzen
bevorzuge, da ich über reine systematische
Handelsansätze nicht dauerhaft stabile Ertragskurven
erzielen konnte. Immer wieder treten
Marktphasen auf, innerhalb derer Abweichungen
der Volatilität vom „Normalmaß“ auftreten, bzw.
innerhalb derer die zufälligen Schwankungen des
Kurses das Geschehen in einer Form dominieren,
dass regelgebundene mechanische Handelsansätze
in anhaltende Drawdown-Phasen rutschen.
Donchian Channels
In einem früheren Traders Camp-Artikel haben wir uns Ausbrüche (Breakouts)
angesehen; was sie sind und wie man sie handeln kann. Hier befassen
wir uns mit einem klassischen Trading-Weg, mit Ausbrüchen aus einem
Kanal (Channel Breakout) und dem Mann, der für seine Entwicklung
verantwortlich ist. Die Methode wird Donchian Channel genannt.
Gegen den Trend Lohnt die Shortposition?
Nachdem sie sich viel Mühe bei Entwicklung und Tests gegeben haben, stellen Trader früher oder
später fest, dass es leichter ist, hochprofitable Systeme zu entwerfen, die nur auf der Long-Seite handeln.
Die Schwierigkeiten mit dem Entwurf von Systemen für die Short-Seite werden vielfach der
Tatsache zugeschrieben, dass Bullenmärkte überwiegend technisch gehandelt werden, während in
Bärenmärkten weniger technisch vorgegangen wird und dort häufig Entscheidung getroffen werden,
bei denen Angst und Panik eine Rolle gespielt haben.
Instinkte wider gutes Trading – Teil 2
In der Fortsetzung des Beitrages aus TRADERS´ August sollen einige
grundlegende und übergeordnete Verhaltensmuster aufgezeigt werden.
Die Auswirkungen auf unser Trading werden an einem Beispiel
erläutert.
Paarhandel
Der Begriff des Paarhandels bezieht sich auf entgegengesetzte Positionen
in zwei verschiedenen Aktien oder Indizes, d.h. eine Long-Position
(bullisch) in einer Aktie und eine Short-Position (bärisch) in einer anderen
Aktie. Das Ziel ist, mit der relativen Preisbewegung zwischen den
beiden Geld zu verdienen. Die Aktien könnten zwar beide aufwärts gehen,
aber die Aktie, in der Sie long sind, geht schneller und weiter aufwärts
als diejenige, in der Sie short sind. Oder beide Aktien könnten abwärts
gehen, aber die Aktie, in der Sie short sind, fällt schneller und tiefer als
die, in der Sie long sind. Die eine Hälfte des Paars kann profitabel sein
während die andere Hälfte verliert, aber das Ziel ist, dass die Gewinne
höher als die Verluste sind. Paar-Trading mag im Prinzip einfach sein, kann
in der Praxis aber eine der am meisten komplizierten Handelsformen
überhaupt sein. Dieser Artikel soll die Grundsätze des Paarhandels erläutern
und Ideen zur Umsetzung der Strategie vermitteln.
Straddles und Strangles halten Händler flexibel
Die in letzter Zeit fehlende Volatilität am Aktienmarkt macht viele Händler verrückt. Gleich nach dem Auftreten
eines Signals verlangsamt sich der Markt auf Schneckentempo oder kehrt in eine Trading Range zurück. In dieser
Umgebung sind Gewinne meist klein und Verluste häufig. Es gibt aber eine Händlergruppe, die von der abnehmenden
Dynamik der Märkte hübsch profitieren konnte. Wer Optionen schreibt und Prämie für den Verkauf von
Optionen einnimmt, dem ist es in den letzten paar Jahren gut gegangen. Der Fall der Volatilität aus luftigen
Höhen hat das Halten von short Optionen attraktiv gemacht. Aber sogar die Schreiber von Optionen beginnen
die Auswirkungen der extrem niedrigen Volatilität zu spüren, weil die Prämien austrocknen und das Risiko-/
Gewinnverhältnis beim Halten von short Optionen immer unattraktiver machen. Bedeutet das, dass bald wieder
der Tag für Händler in long Optionen kommt? In der Tat ist die Volatilität gerade etwas zurückgekommen, was
sowohl short wie long Optionsstrategien wieder interessant macht. Dieser Artikel untersucht Strategien, die sich
Wechsel in der Marktvolatilität unabhängig von der Marktrichtung zu Nutze machen.
TRADERS´ Interview - Monika Müller - Erfinderin, Macherin, Wegbereiterin
Im Interview haben wir diesmal keinen Trader, sondern eine Frau, die Tradern hilft sich
selbst zu verbessern. Das Thema lautet Mental-Coaching. Spätestens seit Jürgen Klinsmann
der deutschen Nationalelf auf diese Weise auf die Spünge hilft, hat dieser Berufszweig in
Deutschland enorm an Popularität gewonnen. Es sind aber nicht nur Sportler oder Spitzenmanager,
die mit Hilfe eines Coaches gute Leistungen in Spitzenleistungen umwandeln
wollen, auch beim Trading kann ein Coach wichtige Hilfestellung leisten. Monika Müller hat
sich auf diese Hilfestellung spezialisiert und was heraus kam, ist sicherlich ein Interview der
anderen Art. Um einen Nutzen daraus zu ziehen muss man einen Blick auf sich selbst werfen,
dann aber öffnet es die Tür zu höchst interessanten Einsichten.
Vier Wege zum Versagen
Es liegt ein Notfall vor, ist ein Doktor im Haus? „Ja“, wird gerufen, und eine
beruhigende Gestalt erscheint und erteilt fachkundigen Rat in diesem
krisenhaften Augenblick. Wir sind sofort beruhigt und entspannt, weil wir
wissen, dass der Arzt fünf Jahre an der Universität studiert und weitere fünf
Jahre direkt unter den Augen eines Facharztes sklavisch gearbeitet hat.
Von Tradern für Trader: Trading Blox
Die Entwicklung von Handelssystemen ist mit moderner Börsensoftware
scheinbar sehr einfach geworden: Mit wenigen Mausklicks können verschiedene
Handelssignale mit der Unterstützung von Assistenten zu einem
Handelssystem kombiniert werden, ein Test eines derart konstruierten
Systems über ein komplettes Portfolio ist oftmals nur noch eine Sache
von wenigen Minuten. Erweist sich ein System während eines Testverfahrens
als nicht profitabel (genug), kann versucht werden, die Systemperformance
durch den Einsatz von Optimierungsvariablen zu verbessern.
Eine Ernüchterung der „Systementwickler“ erfolgt dann sehr oft,
wenn die Handelssysteme in der Praxis mit realem Geld gehandelt werden
und sich die während der Testphase ermittelte hypothetische Performance
als Trugschluss erweist.
Wie gut ist Ihr System?
Wie gut ist ein Handelssystem? Wie können Sie die Performance
von zwei unterschiedlichen Systemen vergleichen und
zu einer Entscheidung darüber kommen, welches von beiden
Sie vorzugsweise handeln würden? Adam Hartley untersucht
die verschiedenen Wege zur Beurteilung der Vorzüge eines
Handelssystems.