Montag, 20. Mai 2013
 
Titelbild 1 / 2005
TRADERS´ Ausgabe 1 / 2005
ChartPattern – CPFinder
Ohne Frage ist die technische Analyse in den letzten Jahren dank moderner Computertechnologien und Börsensoftware revolutioniert worden: Für die Berechnung komplexer Indikatoren benötigt der technisch orientierte Anleger nun kein umfangreiches Mathematikstudium mehr, der Backtest von Handelsstrategien zählt ebenso wie die Portfolio-Analyse und die komplexen statistischen Analyseverfahren zum (Standard-) Funktionsumfang moderner Börsensoftware.
Der Vorhersageindikator
Gleitende Durchschnitte und ihre Überkreuzungen bzw. das Überkreuzen von Indikatoren sind beim Trading und bei der Technischen Analyse weit verbreitet. Kürzere Durchschnitte über längeren Durchschnitten oder Schlusskursen über diesen, zeigen einen Aufwärtstrend an. Ein Indikator unter seinem Gleitenden Durchschnitt ist ein Zeichen für einen Abwärtstrend. Es wäre nützlich für Trader, eine Technik zu entwickeln, mit der man den Schlusskurs voraussagen könnte, der ein Überkreuzen der Durchschnitte wie oben beschrieben generiert. Dieser Artikel stellt eine solche, auf Gleitenden Durchschnitten basierende “Vorwegnahmetechnik” vor, die den zukünftigen Schlusskurs ermittelt, mit dem ein zukünftiger Trendwechsel möglich wird.
Die „Hit and Run“ Methode – Momentumstrategien!
In diesem Beitrag erhalten Sie einen ersten Einblick in die Hit and Run-Methode des US-Traders Jeff Cooper. Diese bezeichnet eine Kurzzeitstrategie, welche für Daytrader und Trader, deren Trading- Horizont nur wenige Tage beträgt, entwickelt wurde.
Drawdown Analyse
Jede professionelle Investition oder Spekulation erfordert im Vorfeld eine eingehende Untersuchung des möglichen Verlustpotenzials. Dieses Risiko kann aufgrund von Daten aus der Vergangenheit zumindest geschätzt werden. Nur wer das Risiko seines Investments kennt, ist in der Lage, eine optimale Verzinsung seines eingesetzten Kapitals zu erzielen. Mit der Drawdown-Analyse steht hierbei ein einfaches und sehr effektives Verfahren zur Verfügung, mit dessen Hilfe diese Aufgabe erfüllt werden kann.
FOREX
Keine Frage – der Devisenhandel ist der größte Marktplatz der Welt – 24 Stunden geöffnet und das bei einem durchschnittlichen Tagesvolumen von über 3,1 Billionen Euro. Dagegen sehen Aktien- und Terminmärkte alt aus. Und die Popularität des Forex-Handels wächst rapide. Nicht umsonst reizt viele Händler das schnelle Geschäft mit den Währungen dieser Welt. Mit hohen Hebeln und ausgefeilten Handelsplattformen locken Broker auch immer mehr und mehr private Händler auf diesen Markt. Traders´ Paradise? Wir haben verschiedene Aspekte dieses Marktes beleuchtet und einen Gesamtüberblick über die wichtigsten Themen zusammengetragen.
FTSE- und DAX-Future
Eine bekannte Handelsregel empfiehlt Tradern, „große Gewinne und kleine Verluste mitzunehmen“. Im Prinzip klingt dies wie eine erstklassige Empfehlung. Es zeigt sich aber, dass solch eine Regel eine gefühlsmäßige Herangehensweise ans Trading darstellt. Mit anderen Worten, Regeln wie die obige drücken mehr den Wunsch nach dem Ergebnis der Handelsaktivität aus, als was nötig ist, um das Ergebnis unter gegebenen Marktbedingungen zu erzielen.
Mythen und Märchen
Knockout-Produkte gehören mittlerweile zum Standardrepertoire aktiver Händler. Mit keinem anderen Derivat lässt sich so unkompliziert und mit so geringem Kapitaleinsatz von fallenden und steigenden Märkten profitieren. So transparent die Produkte auch sind – wie so oft steckt der Teufel im Detail. Zudem tragen die Produkte bei nahezu jedem Emittenten einen anderen Namen. Wir informierten uns bei allen Emittenten über ihr Angebot und tragen zur Knockout-Verständigung bei.
Neues von zwei alten Bekannten
Gegen Ende der siebziger Jahre – als das Computerzeitalter noch in den Kinderschuhen steckte – wurden die ersten technischen Indikatoren entwickelt. Aufgrund der enormen Entwicklung auf diesem Gebiet in den letzten 25 Jahren und der Vielfalt an Neuerungen im Bereich der Technischen Analyse werden sie oftmals schon als „Oldies“ oder gar als „Dinosaurier“ bezeichnet. Ihrer Popularität hat dies jedoch keinen Abbruch getan. Es gibt kaum eine technische Analyse, in der sie nicht zur Anwendung kommen.
Starrer Dinosaurier oder innovative Börse der Zukunft?
Mit dem Markteintritt der Eurex US in diesem Jahr erwarteten viele Kenner der Branche einen grundlegenden Wandel der amerikanischen Börsenlandschaft durch einen verschärften Wettbewerb. Die amerikanischen Riesen CBoT und CME hätten sich zu lange auf den veralterten Parketthandel konzentriert und sich Innovationen nicht gestellt. Einen Nachteil, den die Eurex US ausnutzen wollte. Der prognostizierte Wandel ist aber bis dato ausgeblieben. Die amerikanischen Dinosaurier erweisen sich als wandlungsfähiger, als so mancher erwartet hatte. Bereits 1987 begann die CME, die größte Terminbörsen der Welt, mit dem elektronischen Handel. 1992 wurde die elek-tronische Handelsplattform Globex ins Leben gerufen. Allerdings stellte sich bei der CME nie die Frage „Entweder – oder?“. Seit Jahren laufen Parketthandel und elektronischer Handel parallel. Die Börse unterstützt ihre Händler bei der schrittweisen Umstellung. Denn die Umsätze der Globex wachsen und wachsen und auch das Parkett der CME kann sich dem Wandel nicht entziehen. 65 Prozent des Gesamtumsatzes entfällt bereits heute auf die elektronische Globex. Wir sprachen mit Craig Donohue, CEO einer der ältesten Terminbörsen der Welt, über den Wandel der Börsenlandschaft, den Markteintritt der Eurex US und den Wettbewerb unter den Börsen.
TRADERS´ Interview - Nazila Jafari - Die Waffen der Frau
Nazila Jafari wurde im Iran geboren und hat Teile ihrer Kindheit und Jugend in den USA und in England verbracht. Schon im zarten Alter von nur acht Jahren kam sie über ihren Großvater zum ersten Mal mit den Märkten in Kontakt. Heute lebt sie in Kaiserslautern und ist hauptberuflich Traderin und Trading-Coach. Bekannt wurde Jafari vor allem deshalb, weil sie sich im Internet über Jahre hinweg eine wahre Fangemeinde aufgebaut hat. Ihr Handelsansatz ist für gestandene Männer als unkonventionell zu bezeichnen. Systematische Elemente findet man zwar, doch von dem, was man als einen automtischen Handelsansatz bezeichnen würde, ist sie doch weit entfernt. So sagt sie auch selbst, dass zwar nicht der Ansatz selbst systematisch sei, jedoch schon eine Systematik dabei helfe, die Regeln zu beachten. Bauchgefühl spielt eine große Rolle, für Jafari ist es das, was Frauen von Männern unterscheidet. Am wichtigsten ist es für sie, einen Plan zu haben und mit diesem stets gut vorbereitet in den Tag zu gehen. Zu dem Plan gehört nicht nur zu wissen, wann man kaufen, verkaufen, Verluste begrenzen und Gewinne laufen lässt, sondern auch, wann man den Feierabend vielleicht besser schon vor dem Handelsende begeht, oder man nach dem Feierabend stattdessen noch in den USA weitertradet. Jafari attestiert sich selbst eine Trefferquote von 85 Prozent. Eine unglaubliche Zahl, die sie auch darauf zurückführt, dass sie eben nicht handelt oder es unterbricht, wenn der Tag nicht gut beginnt. Jafari legt besonderen Augenmerk auf die Tatsache, dass der Beruf des Traders sich gerade gut für Frauen eignen würde. Sie geht mit Worten wie Bauchgefühl oder Intuition (was hat das schon mit richtigem Trading zu tun) ganz anders um, als das gestandene und mit Disziplin, Disziplin, Disziplin ausgestatte Männern tun würden. Ebenfalls außergewöhnlich, sie möchte ihr Wissen mit anderen teilen, arbeitet deshalb auch als Coach und träumt davon, eines Tages eine Coaching-Plattform oder ein Trading-Zentrum zu eröffnen. Wer möchte, kann ja schon einmal auf ihrer Webseite vorbei schauen: www.m4ft.com
Trading the Zones
Umfangreiche statistische Untersuchungen von J.T. Jackson an Pivotzonen haben für eine Vielzahl amerikanischer Märkte gezeigt, dass sich aus dem Tagesgeschehen eines Marktes bestimmte Aufenthaltswahrscheinlichkeiten sowie Unterstützungs- und Widerstandsbereiche für den Folgetag ableiten lassen. Diese Statistiken sind hilfreich, um die Qualität von Handelssignalen und damit die Trefferquote zu erhöhen und geben darüber hinaus mit der Zeit einen besseren Überblick darüber, wo sich der Markt gerade aufhält und erleichtern die Einschätzung der Stärke eines Marktes. Im folgenden Beitrag wird die Anwendung dieses Konzepts auf den DAX-Future vorgestellt. Die Grundlage dafür bilden täglich aufgezeichnete End-of-Day-Daten über den Zeitraum von 1998 bis 2003.
Was bringt 2005?
2004 war nicht gerade ein Börsenjahr, das Händlern im Gedächtnis bleiben wird. Der DAX pendelte gemächlich in einer Spanne zwischen 3600 und 4100 Punkten. Mit einer solchen Performance lassen sich durch den Crash zur Jahrtausendwende vergraulte Kunden kaum an die Märkte zurück locken. 2002 und 2003 waren es massive Abwärtsbewegungen, aus denen gewiefte Händler Profite schlagen konnten. Mit dieser Entwicklung einher ging der Siegeszug der Knockout-Produkte. 2004 aber war das Jahr der Langeweile. Und das bekamen auch die Broker zu spüren...
Webseiten, die Sie besuchen sollten
www.fxmarkets.de - Hintergründe; www.aktienboard.com - Forex-Forum; www.fxstreet.com – die Welt der Devisen; www.adblue.de – täglich Pivot-Points und mehr

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