Devisenhandel ohne System: Teil 4
Teil 4 der Serie „Devisenhandel mit System“ beschäftigt sich dieses Mal mit dem
Nachthandel. Für den kurzfristig orientierten Händler zählt dieser vielleicht zu
den interessanteren handelbaren Axiomen. Für den in Europa ansässigen Spekulanten
umfasst der Betrachtungszeitraum die Handelszeiten von 21.30 Uhr
(MEZ), 30 Minuten nach Handelschluss, bis 14.00 Uhr (MEZ), kurz vor Eröffnung
der US-amerikanischen Devisenterminbörsen.
Margin-Handel
Auch wer keine Futures handelt, wird den Begriff schon öfter gehört haben. Der Handel
über ein Margin-Konto gehört zu den grundlegenden Prinzipien des Terminhandels. Aber
was steckt eigentlich genau hinter dem Begriff Margin?
Ohne Derivate läuft nichts
Ohne Derivate wäre auf den Finanzmärkten nicht viel los. Wer ohne
Hebelwirkung profitabel handeln möchte, benötigt dafür ein sehr großes
Grundkapital. Hedgefonds arbeiten primär mit Terminmarktprodukten und
anderen Derivaten. Wie wichtig ist eigentlich der Einsatz von Derivaten
für die Arbeit von Hedgefonds?
Optimierte Optionsstrategien und der Weg zu ihnen
Ziel dieses Artikel ist es, dem aktiven Trader Anregungen für die
Einbeziehung von optimierten Optionsstrategien in seine Anlageentscheidungen
zu geben. Im ersten Teil soll eine ökonomische
Einordnung entsprechender Handelsansätze in eine allgemeine
Anlagestrategie geliefert werden. Dies geschieht über den Umweg
einiger theoretischer Einordnungen, die als Grundlage den
„Weg zu ihnen“ ebnen sollen. Im Anschluss werden verschiedene
Aspekte von Optionsstrategien mit Stillhalterkomponente diskutiert.
Abschließend wird dann eine Optionsstrategie aus dem realen
Handel vorgestellt und erläutert.
Orderbuchgrundlagen
In den frühen Tagen des Kurzfristhandels Mitte der neunziger Jahre war
mit dem Level II, also dem Orderbuch einer Börse, sehr viel Geld zu verdienen. Hohe Spreads
zwischen Angebot und Nachfrage und die geringe Verbreitung der geeigneten Softwareprodukte
ermöglichten dem Nutzer erfolgreiche Strategien. Mit der Umstellung der amerikanischen Börsen
auf die Dezimaldarstellung wurden aber auch hier die Möglichkeiten eingeschränkt.
Öl in aller Munde
Seit dem jüngsten Preisanstieg ist Erdöl
wieder ins Rampenlicht gerückt. Die Benzinpreise
steigen und Autofahrer schimpfen.
TRADERS´ zeigt, wie und mit welchen Derivaten
man am besten vom Kursverhalten des
Rohstoffes profitieren kann.
So finden Sie den richtigen Kapitaleinsatz für Handelssysteme in Future Märkten
Das Herzstück jeder Handelsstrategie ist ein gut durchdachtes Money und Risiko Management.
Besonders wichtig ist dies bei Strategien, die mit Hebel arbeiten, also jede Form von Derivaten
wie Futures, Optionen, CFDs usw. Man unterscheidet zwischen Money Management, das zum
Ziel hat, das eingesetzte Kapital so weit wie möglich zu schützen und Risiko Management, das
zum Ziel hat, das Risiko des einzelnen Trades zu händeln. Um diese Risiken zu kontrollieren,
muss man sie kennen und in der Lage sein, sie in möglichst vielen ihrer Facetten zu beschreiben.
Nur so ist es möglich, sich bewusst zu machen, worauf man sich einlässt, wenn man ein
sorgfältig getestetes Handelssystem im Markt mit echtem Geld erfolgreich handeln will.
TRADERS´ Interview - Paul Rotter - König der Eurex
Paul Rotter hat geschafft, wovon 99,9 Prozent
der Marktteilnehmer träumen. Er gehört zu den
besten Tradern der Welt und ist einer der so genannten
„Big Player“ an der Eurex. Seine Gegenspieler
nennen ihn ehrfurchtsvoll „Mr. Big“. Mit
Tagesumsätzen, die im Durchschnitt bei 150.000
Roundturns, an Spitzentagen sogar bei 250.000
Roundturns in den Zins-Future (Bund, Bobl,
Schatz) pro Tag liegen, nimmt Rotter einen prominenten
Platz in der virtuellen „Hall of Fame“ der
Eurex ein und verweist selbst die großen USMega-
Stars wie Tom Baldwin (Bonds) oder Lewis
Borsellino (S&P 500-Pit) auf ihre Plätze.
Um sich die Dimensionen Rotters außergewöhnlicher
Leistung zu verdeutlichen, braucht man
nur den Wert der von ihm gehandelten Futures-
Kontrakte (je 100.000 Euro) als Bemessungsgrundlage
heranziehen. Demnach „bewegt“ Rotter
in den Rentenmärkten bis zu 50 Milliarden Euro
pro Tag (= 500.000 Halfturns * 100.000 Euro ).
Das sind Beträge, die viele Großbanken im Futures-
Bereich nicht in einem ganzen Jahr handeln.
Wenn sich die Märkte nur um ein paar Ticks verändern,
kann sein Trading-Konto bei seinen größten
Positionen schnell mal eben im Wert eines
komfortablen Einfamilienhauses mit „nettem“
Grundstück steigen oder fallen.
Diese Stellung musste sich Paul Rotter hart erarbeiten.
Eine schmerzliche, aber lehrreiche Pleite
zu Beginn seiner Karriere, intensive Beobachtung
der Märkte, unzählige Research-Stunden vor
dem PC und der Wunsch nach ständiger Verbesserung
gingen dem Erfolg voraus. Mittlerweile bedient
Rotter das Keyboard seines Trading-Rechners
so schnell, dass seine Aktionen mit dem bloßen
Auge kaum nachzuvollziehen sind.
Trading mit der Heikin-ashi Methode
Es ist der Traum eines jeden Händlers: am Boden kaufen und am Top verkaufen. Der
Trend ist dabei das Schlüsselelement. Dessen Richtung und Stärke ist ausschlaggebend
für die Performance eines Portfolios. Heikin-Ashi ist eine japanische Technik, mit der sich
Fragen wie: Befindet sich der Markt in einem Trend? In welche Richtung und mit welcher
Intensität läuft der Trend? Und: Wie findet man die richtigen Ein- und Ausstiege? beantworten
lassen.
Tunnelblick
Ein Tag, an dem nichts passiert, ist ein
guter Tag. Zumindest gilt das für den
Inhaber eines Korridor-Scheines. Die
Deutsche Bank hat ein Produkt entworfen,
mit dem der Anleger Geld verdient,
wenn im DAX wieder Mal Flaute ist.
Wealth - Lab Developer 3.0
Seit kurzem ist die neuste Version von Wealth-Lab im Handel
erhältlich. Vor allem die Benutzerfreundlichkeit und Kompatibilität
wurden verbessert. TRADERS´ hat sie getestet.