Mittwoch, 22. Mai 2013
 
Titelbild 6 / 2004
TRADERS´ Ausgabe 6 / 2004
Der Handel von Pivot-Punkten
Futures-Händler kennen sie längst – die so genannten Pivot-Punkte. Ursprünglich fanden sie Anwendung an den Commodity-Märkten, mittlerweile erobern sie sich aber mehr und mehr ihren festen Platz bei den Financial Futures. Pivot Punkte basieren auf einem Preiszonenansatz, der von Dr. Bruce Gould entwickelt und im Laufe zunehmend verfeinert wurde. Während die Preiszonen ursprünglich auf die Kursverläufe der letzten zwei bis drei Jahre berechnet wurden, basiert das praktische Konzept der Pivot-Punkte auf der Errechnung von Preiszonen im Tageschart auf der Grundlage der Vortageskurse. Ziel ist es hierbei, Kursniveaus zu definieren, die intraday als potenzielle Widerstandsbereiche genutzt werden können, sowie Kursniveaus als Unterstützungsbereiche zu bestimmen.
Devisenhandel ohne SystemTeil 3
Im dritten Teil unserer Artikelserie über den Devisenhandel mit einfachen Mitteln wollen wir Ihnen mit unserem Exkurs einen kleinen Überblick über den Handel mit Futureskontrakten in Kombination mit Devisenkassapositionen verschaffen. Wie bereits in den vorangegangenen Teilen (siehe Ausgaben Traders´ April und Mai 2004) zu dieser Serie erläutert, soll im Rahmen der vorgestellten Handelsmethode das gegensätzliche Handeln von verschiedenen Betrachtungszeiträumen (das längerfristige zum jeweils nächst kurzfristigeren Axiom) vermittelt werden.
Die Kunst der Chartdarstellung
„Der Chart sagt alles!“, „Alle Informationen stecken im Chart!“ – solche Sätze hört man nicht selten aus dem Mund erfahrener Händler. Die Technische Analyse baut auf der Prämisse, das allein aus der graphischen Darstellung des vergangenen Kursverhaltens Informationen für die zukünftige Entwicklung stecken. Aber schon hier gehen die Meinungen auseinander. Während die einen auf eine möglichst exakte Darstellung des Preisverhaltens schwören, bevorzugen andere eben gerade das Gegenteil: unnötiges Rauschen („Noise“) sollte im Chart so weit wie möglich reduziert werden. In diesem Artikel werden ein paar der gängigsten Formen der Chartdarstellung vorgestellt.
Dynamic Charting Ansatz Teil 2
Die Digitalisierung der Börsenwelt führt dazu, dass dynamische Marktphasen immer schneller, trendlose dagegen immer langwieriger verlaufen können. Um ein überdurchschnittliches Ergebnis zu erzielen, müssen die internationalen Investoren in diesem Umfeld bei einer sich abzeichnenden Chance sofort zugreifen. Wer als Anleger oder Trader in dynamischen Phasen zu langsam agiert, wird die profitablen Trades verpassen. Wer in lethargischen Phasen des Marktes zu oft agiert, wird sich meist in Verlust-Positionen wiederfinden.
Euronext.liffe
Geschrei, Hektik, wild gestikulierende Händler in geschmacklosen Jacketts – auch heute noch wird dieses für Außenstehende schwer nachvollziehbare Treiben mit dem Begriff Börse assoziiert. Doch vielleicht nähern sich die Zeiten des Parketthandels langsam ihrem Ende. Elektronische Plattformen sind billiger und schneller. Immer mehr Handelsplätze müssen sich anpassen. Ausnahmsweise fällt den USA in diesem Bereich einmal nicht die Vorreiterrolle zu.
Intermarket Analyse-Blick in die Zukunft
Die Single Market Analyse bezeichnet die Analyse einer einzigen Anlageform und eines Marktes in einem Land. Die Intermarket- Analyse beschäftigt sich mit vier Anlageklassen in verschiedenen Märkten rund um die Welt. Dieser Artikel handelt davon, wo sich die Märkte momentan befinden und in welche Sektoren sich der weltweite Geldfluss in Zukunft bewegen wird.
Keep it simle - try a line chart
Oft stellen sich Trader selbst ein Bein, indem sie ihre Charts unnötig verkomplizieren. Um sich beim Traden sicherer zu fühlen, werden dann Indikatoren und andere technische Werkzeuge überstrapaziert. Dieser Verkomplizierung ist meist das Resultat einer fehlenden Akzeptanz des Risikos. Da der Händler sich mit seinem Risiko nicht wohl fühlt, versucht er alles mögliche, um seine Nervosität zu reduzieren.
Leerverkauf versus Optionsstrategien
Zwischen 2000 und 2002 brachen die Märkte ein. Massive Verluste führten zu größerem Interesse an Baisse-Strategien. Gewöhnlich fallen Aktien wesentlich stärker und schneller als sie steigen. Dieser Umstand kommt einem zugute, wenn man auf der Short-Seite positioniert ist. Die bekannteste Art und Weise von einer fallenden Aktie zu profitieren, ist der Leerverkauf. Eine billigere und einfachere Alternative ist der Kauf von Put-Optionen, sofern man diese Strategie korrekt anwendet.
Lineare Regression und K-Ratio
Eine in der Ökonometrie weit verbreitete Anwendung ist die Methode der linearen Regression. Diese wird in aller Regel dazu verwendet, um anhand historischer Daten eine Prognose für die Zukunft zu erstellen. Wir werden im vorliegenden Beitrag zeigen, wie die Methode der linearen Regression zur Bewertung von Handelssystemen eingesetzt werden kann.
MetaStock 9.0 Professional
Vor wenigen Wochen stellte die Firma Equis die neue MetaStock Version 9 vor und spricht von dem besten MetaStock, das es je gab. Inwieweit der Hersteller mit seiner Aussage Recht behalten wird, soll auf den folgenden Seiten untersucht werden.
Neues vom Top Trader Wettbewerb 2004
Der Top Trader Wettbewerb, Europas größter Kontest mit echtem Geld, ist im vollem Gange. Und es gibt einiges zu berichten.
Neuronale Netze im praktischen Einsatz
Manche halten Neuronale Netze für eine Wunderwaffe, für andere sind sie eher Teufelszeug. Aber diese Technik ist längst kein Hirngespinst mehr, sondern hat Einzug in viele Anwendungsbereiche gefunden. Was dahinter steckt und wie Neuronale Netze konkret für das Trading eingesetzt werden können, zeigt der folgende Artikel.
Pairtrading leicht gemacht
Prognosen an den Finanzmärkten sind so eine Sache. Selbst anerkannte Experten und Gurus täuschen sich nicht selten. Während kurzfristig orientierte Daytrader im intraday Bereich den Marktverlauf oft gut einschätzen können, sind Kursprognosen im mittel- und langfristigen Bereich schon ungleich schwerer. Wie wäre es, wenn man über andere Strategien verfügt, mit denen man unabhängig von der Richtung der Märkte dauerhaft Gewinne erwirtschaften kann?
Portfolio-Risiko und Money Management
In den letzten Ausgaben wurden eine Reihe von Ansätzen für das Portfolio Management, so etwa der auf der Modern Portfolio Theory von Markowitz basierend, dargestellt. Dieser Artikel beschäftigt sich nun mit dem nächsten logischen Baustein. Nämlich der Frage, in welcher Weise Regeln, Mechanismen und Strategien aufzustellen sind, die den Aufbau und die Kontrolle von – durch Handelssysteme gesteuerten – Future Portfolios entsprechend den Erkenntnissen des Portfolio-, Risiko- und Money Managements ermöglichen.
Systementwicklunung Modular
Da die Entwicklung vollautomatischer Handelssysteme immer beliebter und durch die Fülle der Funktionen innerhalb einer modernen Handelsplattform auch immer einfacher wird, zeige ich in zwei Artikeln einen modularen Ansatz zu eben dieser Entwicklung. Hat man erst einmal einen Fundus an immer wieder nutzbaren Logikroutinen, dann gestaltet sich die schnelle Umsetzung einzelner Ideen in handelbare Ansätze einfacher. Dieser Artikel beschäftigt sich zunächst mit den Grundlagen und den Vorüberlegungen zur Entwicklung eines Handelssystems, im nächsten Heft geht es dann weiter mit den einzelnen Modulen zur vollständigen Implementierung eines solchen Systems.
TRADERS´ Interview - Remo Mariani - Vom Gemüsehändler zum Daytrader
Genauso erfolgreich wie er früher im Obst- und Gemüsegeschäft tätig war, handelt er heute auf den Finanzmärkten. Remo Mariani wurde bekannt, nachdem er 2001 den zweiten Platz beim Top Trader Wettbewerb erlangte. Dabei gewann er in nur drei Monaten 49,81 Prozent. Seine Philosophie, sowohl was das Trading als auch das Leben im allgemeinen betrifft, ist stets dieselbe: das Risiko so gering wie möglich halten. Seine Kapitalkurve ist der Beweis dafür, dass er mit dieser Devise richtig liegt. Remo Mariani ist heute, im Alter von 44 Jahren, einer der wenigen Händler Europas, die ihre Trades offenlegen und in Seminaren in realtime und mit echtem Geld ihren Ansatz vermitteln. Er ist der Meinung, dass man – egal ob an den Märkten oder im alltäglichen Leben – erst etwas geben muss, bevor sich der Erfolg einstellt. Wer sich in diesem Interview neue Erkenntnisse über die Märkte erhofft, wird enttäuscht werden: Remo Mariani meint, dass eigentlich schon alles, was man wissen muss, in der Fachliteratur ausreichend beschrieben worden ist. Mehr zu diesem Thema ist aus ihm nicht herauszukriegen. Dafür betont er aber die Wichtigkeit von Money Management und dem richtigen Umgang mit Risiko. Nur wer seine Verluste begrenzen kann, wird es schaffen, dauerhaft in diesem harten Geschäft zu überleben. Remo Marianis Meinung zu der angemessenen Größe des Startkapitals fällt nicht weniger desillusionierend aus: unter 100.000 Euro brauche man seiner Meinung nach erst gar nicht anfangen. Wer sich von solchen lapidaren Statements nicht entmutigen lässt, wird in diesem Interview allerdings einer der interessantesten und ernsthaftesten Persönlichkeiten der Branche kennenlernen. Remo Marianis Ansatz ist ein durch und durch unternehmerischer. Wer glaubt, an der Börse leicht und schnell Geld verdienen zu können, wird vom Markt eines Besseren belehrt werden, denn: Trading ist ein Geschäft.
Trading Vorteile mit Futures-Spreads Teil 2
In der letzten Ausgabe von Traders´ haben wir aufgezeigt, welche Vorteile der Handel von Spreads im Vergleich zu direkten Investements birgt. Auch mit vielen Vorurteilen, beispielsweise wegen der erhöhten Kosten, konnten wir aufräumen. In dieser Ausgabe nun zeigen wir, wie man die lukrativsten Spreads findet und sie in profitable Trades umwandelt.
TRADINGGAME 2004
Vom 01.03. bis 30.04.2004 richtete www.TerminTrader.de den ersten Wettbewerb mit realtime Kursen der Deutschen Terminbörse EUREX aus, bei dem es Gesamtpreise im Wert von über 10.000 Euro zu ertraden galt.
Volatilitäts-Zertifikate
Noch vor zwei Jahren waren Kurssprünge im DAX von vier oder fünf Prozent keine Seltenheit. Panikartig warfen institutionelle und private Händler ihre Positionen auf den Markt. In der Folge purzelten die Preise scheinbar ohne Halt. Seit dem „offiziellen“ Beginn des Irakkrieges kehrte auf einmal wieder Ruhe ein. Sachte und gemächlich stiegen die Kurse wieder. Heute betragen die Tagesschwankungen nur noch selten mehr als zwei Prozent. Mit Volatilitäts-Zertifikaten lässt sich nun auf einen Anstieg der Tagesschwankungen spekulieren.

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