Der Handel von Pivot-Punkten
Futures-Händler kennen sie längst – die so genannten
Pivot-Punkte. Ursprünglich fanden sie Anwendung
an den Commodity-Märkten, mittlerweile erobern
sie sich aber mehr und mehr ihren festen Platz bei den
Financial Futures. Pivot Punkte basieren auf einem Preiszonenansatz, der von Dr. Bruce Gould
entwickelt und im Laufe zunehmend verfeinert wurde. Während die Preiszonen ursprünglich auf die
Kursverläufe der letzten zwei bis drei Jahre berechnet wurden, basiert das praktische Konzept der
Pivot-Punkte auf der Errechnung von Preiszonen im Tageschart auf der Grundlage der Vortageskurse.
Ziel ist es hierbei, Kursniveaus zu definieren, die intraday als potenzielle Widerstandsbereiche genutzt
werden können, sowie Kursniveaus als Unterstützungsbereiche zu bestimmen.
Devisenhandel ohne SystemTeil 3
Im dritten Teil unserer Artikelserie über den Devisenhandel mit einfachen Mitteln
wollen wir Ihnen mit unserem Exkurs einen kleinen Überblick über den Handel
mit Futureskontrakten in Kombination mit Devisenkassapositionen verschaffen.
Wie bereits in den vorangegangenen Teilen (siehe Ausgaben Traders´ April und
Mai 2004) zu dieser Serie erläutert, soll im Rahmen der vorgestellten Handelsmethode
das gegensätzliche Handeln von verschiedenen Betrachtungszeiträumen
(das längerfristige zum jeweils nächst kurzfristigeren Axiom) vermittelt werden.
Die Kunst der Chartdarstellung
„Der Chart sagt alles!“, „Alle Informationen stecken im Chart!“ – solche Sätze hört man nicht selten
aus dem Mund erfahrener Händler. Die Technische Analyse baut auf der Prämisse, das allein aus
der graphischen Darstellung des vergangenen Kursverhaltens Informationen für die zukünftige
Entwicklung stecken. Aber schon hier gehen die Meinungen auseinander. Während die einen auf
eine möglichst exakte Darstellung des Preisverhaltens schwören, bevorzugen andere eben gerade
das Gegenteil: unnötiges Rauschen („Noise“) sollte im Chart so weit wie möglich reduziert werden.
In diesem Artikel werden ein paar der gängigsten Formen der Chartdarstellung vorgestellt.
Dynamic Charting Ansatz Teil 2
Die Digitalisierung der Börsenwelt
führt dazu, dass dynamische
Marktphasen immer schneller,
trendlose dagegen immer langwieriger
verlaufen können. Um ein
überdurchschnittliches Ergebnis
zu erzielen, müssen die internationalen
Investoren in diesem Umfeld
bei einer sich abzeichnenden
Chance sofort zugreifen. Wer als
Anleger oder Trader in dynamischen
Phasen zu langsam agiert,
wird die profitablen Trades verpassen.
Wer in lethargischen Phasen
des Marktes zu oft agiert, wird sich
meist in Verlust-Positionen wiederfinden.
Euronext.liffe
Geschrei, Hektik, wild gestikulierende Händler in geschmacklosen Jacketts –
auch heute noch wird dieses für Außenstehende schwer nachvollziehbare Treiben
mit dem Begriff Börse assoziiert. Doch vielleicht nähern sich die Zeiten des
Parketthandels langsam ihrem Ende. Elektronische Plattformen sind billiger und
schneller. Immer mehr Handelsplätze müssen sich anpassen. Ausnahmsweise
fällt den USA in diesem Bereich einmal nicht die Vorreiterrolle zu.
Intermarket Analyse-Blick in die Zukunft
Die Single Market Analyse bezeichnet
die Analyse einer einzigen
Anlageform und eines Marktes
in einem Land. Die Intermarket-
Analyse beschäftigt sich mit
vier Anlageklassen in verschiedenen
Märkten rund um die Welt.
Dieser Artikel handelt davon, wo
sich die Märkte momentan befinden
und in welche Sektoren sich
der weltweite Geldfluss in Zukunft
bewegen wird.
Keep it simle - try a line chart
Oft stellen sich Trader selbst ein Bein, indem sie ihre Charts unnötig verkomplizieren.
Um sich beim Traden sicherer zu fühlen, werden dann Indikatoren und
andere technische Werkzeuge überstrapaziert. Dieser Verkomplizierung ist meist
das Resultat einer fehlenden Akzeptanz des Risikos. Da der Händler sich mit
seinem Risiko nicht wohl fühlt, versucht er alles mögliche, um seine Nervosität
zu reduzieren.
Leerverkauf versus Optionsstrategien
Zwischen 2000 und 2002 brachen die Märkte ein. Massive Verluste führten
zu größerem Interesse an Baisse-Strategien. Gewöhnlich fallen Aktien
wesentlich stärker und schneller als sie steigen. Dieser Umstand
kommt einem zugute, wenn man auf der Short-Seite positioniert ist. Die
bekannteste Art und Weise von einer fallenden Aktie zu profitieren, ist der
Leerverkauf. Eine billigere und einfachere Alternative ist der Kauf von
Put-Optionen, sofern man diese Strategie korrekt anwendet.
Lineare Regression und K-Ratio
Eine in der Ökonometrie weit verbreitete Anwendung ist die Methode der linearen
Regression. Diese wird in aller Regel dazu verwendet, um anhand historischer
Daten eine Prognose für die Zukunft zu erstellen. Wir werden im vorliegenden
Beitrag zeigen, wie die Methode der linearen Regression zur Bewertung von
Handelssystemen eingesetzt werden kann.
MetaStock 9.0 Professional
Vor wenigen Wochen stellte die Firma Equis
die neue MetaStock Version 9 vor und spricht
von dem besten MetaStock, das es je gab.
Inwieweit der Hersteller mit seiner Aussage
Recht behalten wird, soll auf den folgenden
Seiten untersucht werden.
Neuronale Netze im praktischen Einsatz
Manche halten Neuronale Netze
für eine Wunderwaffe, für andere
sind sie eher Teufelszeug. Aber
diese Technik ist längst kein Hirngespinst
mehr, sondern hat Einzug
in viele Anwendungsbereiche
gefunden. Was dahinter steckt
und wie Neuronale Netze konkret
für das Trading eingesetzt werden
können, zeigt der folgende
Artikel.
Pairtrading leicht gemacht
Prognosen an den Finanzmärkten sind so eine Sache. Selbst anerkannte Experten und Gurus
täuschen sich nicht selten. Während kurzfristig orientierte Daytrader im intraday Bereich
den Marktverlauf oft gut einschätzen können, sind Kursprognosen im mittel- und langfristigen
Bereich schon ungleich schwerer. Wie wäre es, wenn man über andere Strategien verfügt, mit
denen man unabhängig von der Richtung der Märkte dauerhaft Gewinne erwirtschaften kann?
Portfolio-Risiko und Money Management
In den letzten Ausgaben wurden eine
Reihe von Ansätzen für das Portfolio
Management, so etwa der auf der
Modern Portfolio Theory von Markowitz
basierend, dargestellt. Dieser Artikel
beschäftigt sich nun mit dem
nächsten logischen Baustein. Nämlich
der Frage, in welcher Weise Regeln,
Mechanismen und Strategien
aufzustellen sind, die den Aufbau und
die Kontrolle von – durch Handelssysteme
gesteuerten – Future Portfolios
entsprechend den Erkenntnissen
des Portfolio-, Risiko- und Money
Managements ermöglichen.
Systementwicklunung Modular
Da die Entwicklung vollautomatischer Handelssysteme immer beliebter und durch
die Fülle der Funktionen innerhalb einer modernen Handelsplattform auch immer
einfacher wird, zeige ich in zwei Artikeln einen modularen Ansatz zu eben dieser
Entwicklung. Hat man erst einmal einen Fundus an immer wieder nutzbaren
Logikroutinen, dann gestaltet sich die schnelle Umsetzung einzelner Ideen in
handelbare Ansätze einfacher. Dieser Artikel beschäftigt sich zunächst mit den
Grundlagen und den Vorüberlegungen zur Entwicklung eines Handelssystems, im
nächsten Heft geht es dann weiter mit den einzelnen Modulen zur vollständigen
Implementierung eines solchen Systems.
TRADERS´ Interview - Remo Mariani - Vom Gemüsehändler zum Daytrader
Genauso erfolgreich wie er früher im Obst- und Gemüsegeschäft
tätig war, handelt er heute auf den Finanzmärkten.
Remo Mariani wurde bekannt, nachdem er 2001 den zweiten
Platz beim Top Trader Wettbewerb erlangte. Dabei gewann er
in nur drei Monaten 49,81 Prozent. Seine Philosophie, sowohl
was das Trading als auch das Leben im allgemeinen betrifft, ist
stets dieselbe: das Risiko so gering wie möglich halten. Seine
Kapitalkurve ist der Beweis dafür, dass er mit dieser Devise richtig
liegt. Remo Mariani ist heute, im Alter von 44 Jahren, einer der
wenigen Händler Europas, die ihre Trades offenlegen und in
Seminaren in realtime und mit echtem Geld ihren Ansatz vermitteln.
Er ist der Meinung, dass man – egal ob an den Märkten oder im alltäglichen Leben – erst
etwas geben muss, bevor sich der Erfolg einstellt.
Wer sich in diesem Interview neue Erkenntnisse über die Märkte erhofft, wird enttäuscht werden:
Remo Mariani meint, dass eigentlich schon alles, was man wissen muss, in der Fachliteratur ausreichend
beschrieben worden ist. Mehr zu diesem Thema ist aus ihm nicht herauszukriegen. Dafür
betont er aber die Wichtigkeit von Money Management und dem richtigen Umgang mit Risiko. Nur
wer seine Verluste begrenzen kann, wird es schaffen, dauerhaft in diesem harten Geschäft zu überleben.
Remo Marianis Meinung zu der angemessenen Größe des Startkapitals fällt nicht weniger
desillusionierend aus: unter 100.000 Euro brauche man seiner Meinung nach erst gar nicht anfangen.
Wer sich von solchen lapidaren Statements nicht entmutigen lässt, wird in diesem Interview
allerdings einer der interessantesten und ernsthaftesten Persönlichkeiten der Branche kennenlernen.
Remo Marianis Ansatz ist ein durch und durch unternehmerischer. Wer glaubt, an der Börse leicht
und schnell Geld verdienen zu können, wird vom Markt eines Besseren belehrt werden, denn: Trading
ist ein Geschäft.
Trading Vorteile mit Futures-Spreads Teil 2
In der letzten Ausgabe von Traders´ haben wir aufgezeigt, welche Vorteile der
Handel von Spreads im Vergleich zu direkten Investements birgt. Auch mit
vielen Vorurteilen, beispielsweise wegen der erhöhten Kosten, konnten wir
aufräumen. In dieser Ausgabe nun zeigen wir, wie man die lukrativsten Spreads
findet und sie in profitable Trades umwandelt.
TRADINGGAME 2004
Vom 01.03. bis 30.04.2004 richtete www.TerminTrader.de
den ersten Wettbewerb mit realtime Kursen der Deutschen
Terminbörse EUREX aus, bei dem es Gesamtpreise im Wert
von über 10.000 Euro zu ertraden galt.
Volatilitäts-Zertifikate
Noch vor zwei Jahren waren Kurssprünge im DAX von vier oder fünf Prozent keine
Seltenheit. Panikartig warfen institutionelle und private Händler ihre Positionen auf
den Markt. In der Folge purzelten die Preise scheinbar ohne Halt. Seit dem „offiziellen“
Beginn des Irakkrieges kehrte auf einmal wieder Ruhe ein. Sachte und gemächlich
stiegen die Kurse wieder. Heute betragen die Tagesschwankungen nur
noch selten mehr als zwei Prozent. Mit Volatilitäts-Zertifikaten lässt sich nun auf
einen Anstieg der Tagesschwankungen spekulieren.