Mittwoch, 22. Mai 2013
 
Titelbild 5 / 2004
TRADERS´ Ausgabe 5 / 2004
Âlles über www.hedgefondsweb.de
Hedgefonds sind das Thema dieses Jahres. Wer im März die Invest 2004 in Stuttgart besucht hat, konnte sich mit eigenen Augen überzeugen – ein Viertel der Halle war ganz allein diesem Thema gewidmet. Vor drei Jahren noch überwiegend verteufelt, überzeugten nach und nach herausragende Performances trotz massiver Kursverluste der Leitindizes die Anlegergemeinde. Ein omnipräsentes Marketing bestimmter Vertreter tut sein Übriges. Eine Seite, die sich exklusiv mit dem Thema Hedgefonds beschäftigt, nennt sich www.hedgefondsweb.de.
Back to the Futures
„Teufelszeug!“, „Riskante Spekulationsobjekte!“, „Spielcasino!“ – dies sind so in etwa die Assoziationen von vielen Menschen, wenn das Thema Futureshandel angesprochen wird. Wir wollen in diesem Grundlagenbeitrag über Futures diese Art der Finanzprodukte entmystifizieren und auf das zurückführen, was sie letztendlich sind: Objekte zur Durchführung von finanziellen Transaktionen.
Black Candle Breakout
Die Voraussetzungen für das System Black Candle Breakout können im Grunde in einem Satz zusammengefasst werden: Es soll möglichst einfach sein. Der Vorteil von solchen Systemen liegt dabei auf der Hand. Einerseits treten simple Kursmuster häufig auf und bieten so eine Vielzahl von Handelsgelegenheiten. Darüber hinaus ist die Gefahr einer Überoptimierung bei unkomplizierten Ansätzen geringer, da eine übersichtliche Anzahl von Parametern jedes unfreiwillige Überanpassen an historische Daten von sich aus erschwert. Und schließlich bietet ein Handelssystem, das sich quasi auf die Grundnote beschränkt, die besten Möglichkeiten zum Einbauen von Filtern und Einstiegs- bzw. Stoppvariablen.
CFDs – Contracts for Difference
Contract for Difference – so nennt sich ein relativ junges Derivat, das sich gut zur Aktienspekulation mit Hebel eignet. Viele bescheinigen den Kontrakten ein großes Potenzial. CFDs sind ein einfaches Differenzgeschäft. Über CFDs können Aktientitel auf Margin gehandelt werden. Nur ein Bruchteil der tatsächlichen Positionsgröße muss als Kaution hinterlegt werden. Neben diesem, theoretisch bis zu 100-fachen Hebel liegt der eigentliche Vorteil der CFDs jedoch darin, dass man auch eine Leerverkaufsposition eingehen kann. Ohne eine beschränkte Kontraktlaufzeit in Kauf nehmen zu müssen, kann so in direkter Kopplung an die Aktie von fallenden wie von steigenden Kursen partizipiert werden. Sowohl auf der Short- als auch auf der Long-Seite bieten CFDs also dem erfahrenden Trader exzellente Möglichkeiten.
Der rechtzeitige Ausstieg macht´s!
Im Gegensatz zu gängigen Stopp and Reverse- Trendfolgesystemen, bei denen die Positionen bei jedem Signal einfach geschlossen und eine neue in die Gegenrichtung eingegangen wird, gibt es bei Systemen mit einzelnen oder verschiedenen Stoppvarianten auch durchaus Phasen, in denen man nicht im Markt positioniert ist. Für beide Arten von Systemen gibt es schlüssige Argumente. Während die Befürworter der einfachen Umkehrung der Position damit argumentieren, auf diese Weise immer im Markt investiert zu sein und damit keinen großen Trend verpassen zu können, haben diejenigen, die auch neutrale Positionen in ihrem Tradingansatz kennen, die Idee, Verluste in auftretenden Seitwärtsphasen zu vermeiden. Das Problem ist, dass sich die Entwickler von Umkehrsystemen zwangsläufig nur auf den Einstieg und den Aufbau einer Position konzentrieren, jedoch nicht auf den Ausstieg. Denn der Ausstieg und das Glattstellen von Positionen ist die wichtigere Komponente jedes Tradingansatzes, da ein verpasster Ausstieg reale Verluste bedeutet, während ein verpasster Einstieg lediglich das Verpassen potenzieller Gewinne darstellt.
Devisenhandel ohne SystemTeil 2
Am Tief zu kaufen und am Hoch zu verkaufen – das ist der Traum jedes Händlers. Ralph McQuaye erklärt am Beispiel des Devisenhandels, wie man möglichst nah an dieses Ziel herankommt. Systemhandel ist nicht jedermanns Sache. Der professionelle Devisenhändler zeigt, wie man mit relativ simplen Methoden den Forex-Handel auch ohne ein Handelssystem erlernen kann. Dabei geht er dieses Mal näher auf die Themen Trendumkehr, Ausbruch und Handel an Widerständen ein.
Die nächsteGeneration der Handelsplattformen
Der elektronische Handel hat sich in kurzer Zeit rasant entwickelt. Unabhängige Softwareschmieden reagieren schnell auf die Bedürfnisse der Kunden und verbessern kontinuierlich ihre Systeme. Daneben entstehen komplett neue Handelsplattformen. TRADERS´ wagt einen Blick in die Zukunft und stellt „TradeMark“ vor, ein Vertreter der neuen Generation aus dem Hause Patsystems.
Dynamic Charting Ansatz
Das grenzüberschreitende Angebot günstiger elektronischer Handelsplattformen und der starke Wettbewerb unter den Brokern haben dem Kunden schon heute völlig neue Dimension des Tradings eröffnet. Mit der zunehmenden Internationalisierung und Computerisierung der Börsen werden in Zukunft noch ganz andere Möglichkeiten des Marktzutritts und der modernen Technischen Analyse geschaffen.
Handelssystemportfolios schaffen mehr
Handelssysteme sind eine interessante Alternative zu den klassischen diskretionären Handelsansätzen, doch sind auch sie keine Garanten für kontinuierlichen Erfolg an der Börse. Ihre Stärken liegen in ihrer Testbarkeit auf Risiko und Profitabilität, in der Kontinuität der Nutzung aller Marktchancen im Sinne des zu Grunde liegenden Regelwerkes und der Reduzierung emotionaler Schnellschüsse. Doch Schwankungen der Ertragskurven sehen wir zwangsläufig auch hier.
Steuervergehen werden kaum verfolgt
Es war schon interessant, was Finanzbeamte vor dem Bundesverfassungsgericht aussagten. Das Gericht erklärte jüngst die Spekulationssteuer in den Jahren 1997 und 1998 für verfassungswidrig. Doch schon vorher in der mündlichen Verhandlung stellte sich heraus, dass Börsianer, die es mit der Steuer nicht so genau nehmen, kaum mit Konsequenzen rechnen müssen.
Sweet Points
Der Handel von Futures folgt eigenen Gesetzmäßigkeiten und findet in der Regel in einem professionellen Umfeld statt. Regelwerke für Risiko und Money Management Systeme lassen sich dabei nicht beliebig zwischen Aktien- und Futuresmärkten austauschen. Was für den einen Markt gilt, kann nicht unbedingt im anderen Markt angewendet werden und umgekehrt. Der Futureshandel birgt Risiken, die durch den Hebel sehr viel stärker wirken, als das bei Aktien oder anderen, vergleichbaren Wertpapieren der Fall ist. Vorhandene Risiko Management Regeln müssen daher angepasst werden.
Top Trader Wettbewerb 2003
In nur sieben Tagen 13,63 Prozent mit Aktien. Das ist der aktuelle Beststand des sechstenTopTrader Wettbewerbs. Anmeldeformulare für die kostenlose Teilnahme am Finale der Eurex können unter der Adresse www.toptradercup.com heruntergeladen werden. Nur die ersten hundert Einsendungen an die Adresse info@toptradercup.com können teilnehmen.
TRADERS´ Interview
Erste Gewinne mit Aktien machte Bo Yoder während er als Skilehrer arbeitete. Heute ist er professioneller Händler und Geschäftsführer der GST Capital Group. Er ist davon überzeugt, dass private Händler erfolgreich sein können, wenn sie nur genügend Zeit aufwenden, um sich mit der Materie ernsthaft auseinanderzusetzen. Besonders wichtig ist ihm dabei der Umgang mit dem Risiko. Yoder nennt sich selbst einen Chart-Reader. Im Kurs selbst liegt die Wahrheit. Von komplizierten Indikatoren hält er ziemlich wenig. Neben dem Chart selbst und dem Volumen finden bei ihm lediglich Gleitende Durchschnitte Anwendung. Obwohl ihm in erster Linie Kursbewegungen als Signale für den Einstieg dienen, betont er auch die Wichtigkeit traditioneller Techniken zur Formationserkennung. Erfahrene Händler beispielsweise nutzen das Verhalten der Masse bei bekannten Chartformationen zu ihrem Vorteil. Denn Muster im Chart ziehen Händler an wie Honig die Fliegen. Auch die Bestätigung eines Signals in verschiedenen Zeitrahmen ist ein wichtiges Element seiner Strategie. Überhaupt ist Yoder fasziniert vom menschlichen Verhalten. Er verdient seinen Lebensunterhalt, indem er sich überlegt, wie sich die Masse der Anleger bei bestimmten Reaktionen des Marktes verhalten könnte. Yoder ist auch Verfasser zahlreicher Artikel über die Märkte und Handelsstrategien und Autor des kürzlich erschienenen Buches Mastering Futures Trading (McGraw-Hill 2004).
Trading Vorteile mit Futures-Spreads
Eines der bestgehütetsten Geheimisse in der Trading-Industrie sind Futures-Spreads mit reduzierter Margin. Man wird kaum eine andere Trading-Methode finden, die mehr Sicherheit bietet und einen größeren Ertrag auf die eingesetzte Margin liefert, als der Griff zu diesen Spreads. Und es ist ein Weg, der wenig Zeitaufwand benötigt.
Unschärfe im Einsatz von Handelssystemen
Mechanische Handelssysteme haben als Alternative zum manuellen Handeln im semiprofessionellen wie auch im professionellen und institutionellen Bereich kontinuierlichen Zuwachs. So erklärte Peter Mathis, Vorstand des zweitgrößten deutschen Investmenthauses Deka im Manager Magazin vom 28.11.2003: „Vereinfacht gesagt entscheiden Programme, welche die zurzeit attraktivsten Wertpapiere sind. Somit werden Emotionen durch mathematisch-logische Prozesse ersetzt.“
Vectis-Zertifikate - Das Beste aus zwei Welten?
Vectis-Zertifikate sind die neueste Innovation aus dem Hause HSBC Trinkaus und Burkhardt. Sie sind eine Kombination zweier Klassiker. Rolling Discount-Zertifikate und Turbo-Optionsscheine verbinden sich zu einem Produkt, das vor allem in moderaten Aufwärtsphasen sein volles Potenzial entfaltet.
Wetten auf den nächsten Sommer
Erst kam die Jahrhundertflut und ein Jahr darauf der Jahrhundertsommer. Das Wetter spielt verrückt, noch verrückter als die Börse. So mancher, der sich kontemplativ den Hitzwallungen des letzten Jahres hingab, beschlich angesichts der mörderischen Temperaturen doch ein Hauch von schlechtem Gewissen: Sich in Deutschland so wohl fühlen wie im Urlaub? Das kann und darf nicht möglich sein! Einmal abgesehen von kleineren Nebeneffekten wie übermäßiger Transpiration und sinkender Arbeitsmotivation, genoss aber die überwiegende Mehrheit der Deutschen die subtropischen Temperaturen. Eisverkäufer machten das Geschäft ihres Lebens und man wunderte sich, woher auf einmal all die schönen Frauen kamen.

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