Candlesticks & Oszillatoren
Der Börsenhandel besteht zu 80 Prozent aus Psychologie! Wer hat
diesen Satz nicht schon einmal gehört? Wenn diese Aussage stimmt,
wäre es dann nicht von Vorteil, seine Handelsentscheidungen weniger
von technischen Faktoren wie zum Beispiel Indikatoren auf Basis des
Preises (die ja von Natur aus schon dem tatsächlichen Preis nachlaufen)
oder Fundamentaldaten abhängig zu machen, sondern sich eingehender
mit der momentan vorherrschenden Stimmung zu beschäftigen?
Doch wie kann man die Stimmung der Masse, die sich ja von
Zeit zu Zeit schlagartig ändert, objektiv messen oder sichtbar machen?
Die Free Trade Strategie
Wer möchte nicht gerne sein Risiko verringern? Selbst wenn man damit sein Gewinnpotenzial
einschränkt, könnte so eine Strategie langfristig doch ideal sein. Das behauptet
zumindest Guy Bower.
Die nächste Derivate-Generation
Dem Anleger sind immer weniger Grenzen gesetzt. Die Deutsche Bank und die Société Générale bieten nun auch die Spekulation auf Einzelaktien mit Knock-Out-Produkten ohne Laufzeitbeschränkung an.
Gegen die Strömung ...
An manchen Tagen verzweifeln die Anleger, die Kurse fallen und fallen und am
Ende des Tages ist die Verunsicherung riesig. Nicht selten aber ist ein solch heftiger
Preisverfall der Auslöser für eine ebenso heftige Gegenreaktion am folgenden Tag.
Mit schnellen Gewinnen, die gegen den Strom erzielt werden, beschäftigt sich Uwe
Wagner in dieser Ausgabe von TRADERS´.
Lernen Sie aus Ihren Verlusten beim Trading
Wie integriert man Verluste in eine erfolgreiche Handelsstrategie? William
Akerman deckt die Fallen auf, die aus einer emotionalen Verbundenheit entstehen
und erklärt die Wichtigkeit der Integration logischer und psychologischer
Variablen, die aus einer negativen Erfahrung eine positive machen können.
Looking Deep Within
Manchmal täuscht die Richtung großen Indizes, wie bsps. des Dow Jones Industrial
Average, des S&P 500 und des Nasdaq Composite über die tatsächliche Stimmung und
Aktivität am Markt hinweg. Um im Wettbewerb immer einen Schritt voraus zu sein, muss
man einen tieferen Blick auf den Markt werfen, und erkunden, was wirklich vor sich geht.
Oliver Velez stellt zwei Tools vor, die sich für diesen Zweck ganz hervorragend eignen.
MACD-Zertifikate
Der MACD (Moving Average Convergence/Divergence)
ist einer der etabliertesten Indikatoren der Technischen
Analyse überhaupt. Als Trendfolge-Indikator zeigt er
dem Händler einfach und schnell, ob der Trend nach
unten oder oben zeigt. Wäre man in den letzten zehn
Jahren strikt diesem Indikator mit einem adäquaten Money-
Management gefolgt, hätte man tatsächlich ganz ansehnliche Gewinne
erwirtschaften können. Für Händler, die zumindest mit
einem Teil ihres Kapitals dieser Strategie folgen wollen, hat die
HSBC nun ein entsprechendes Zertifikat emittiert: das MACDStrategie
Rolling Discountzertifikat.
Momentum Trading
Eine komplette Handelsstrategie zu entwickeln ist keine einfache Aufgabe. Zunächst muss
eine Idee gefunden und die richtige Software gewählt werden. Dann soll der Ansatz auch
noch in jeder Marktsituation funktionieren. Zwar hat sich das komplette Börsenumfeld in den
letzten Jahren deutlich weiterentwickelt, dennoch gelingt es vielen Tradern trotz der zahlreichen
Hilfsmittel nicht, eine Strategie zu entwerfen, die kontinuierlich Gewinne erwirtschaftet. Woran
liegt das? Der Kurs eines Wertpapiers kann schließlich nur steigen, fallen oder sich seitwärts
bewegen. Was macht es dann aber so schwierig, eine sinnvolle Kursprognose zu treffen?
Termintrader.de - für Trader unter Termindruck
Spezielle Seiten für Futures-Händler sind
im deutschsprachigen Raum eher rar.
Termintrader.de schafft Abhilfe, denn die
Homepage zweier Futures-Trader bietet
alles, was für die Königsdisziplin der Börse
von Interesse sein kann. Von täglichen
Markt-Analysen bis zur Hardware-Ausrüstung.
Wie der Name schon andeutet, richtet
sich Termintrader.de besonders an Futures-
Händler und solche, die es werden
wollen. Die Seite versteht sich als Anlaufstelle
für angehende Trader und soll
besonders auch als Kommunikationsplattform.
Termintrader.de bietet aber auch
einiges an Infomaterial für Fortgeschrittene
und Profis in diesem Metier. Entstanden
ist die Seite durch die Zusammenlegung
der Seiten termintrader.de und
termin-trader.de. Die Köpfe hinter dieser
Seite, Bruno Stenger und Peter Müller, lernten sich 2002 auf der FutureExpo kennen und stellten
fest, dass beide unter fast gleichem Namen das selbe Konzept verfolgten. Das Produkt der Fusion
war dann Termintrader.de.
Ticket to Ride
Zu lernen, wie man erfolgreich handelt, kann ziemlich zeitaufwendig und
vor allem kostspielig sein. Gerade als Neuling weiß man nicht, wie viel Geld
man in Weiterbildung in Form von Büchern, Seminaren und Workshops
investieren sollte. Allerdings muss man nicht zwangsläufig die Fehler anderer
wiederholen. Im Gegenteil – warum sollte man nicht vom Wissen erfahrener
Händler profitieren? In diesem Artikel stellt Matt Blackman ein Werkzeug
für die TradeStation™vor, mit dessen Hilfe man die Kosten des Erfolgs
verringern kann: Roy Kelly´s Floor Traders Tools™.
TRADERS´ Interview - Dan Zanger
$42 Millionen in 23 Monaten – dieser Erfolg machte Dan Zanger zu dem, was er heute
immer noch ist: einer der erfolgreichsten Händler seiner Generation. Allerdings lief nicht
alles so glatt, denn der Bärenmarkt der letzten Jahre bereitete auch diesem professionellen
Trader einiges an Kopfzerbrechen. Im Oktober 2000 verlor er sage und schreibe 32 Prozent
seines Kapitals an einem Tag. Doch ein Händler vom Schlage Dan Zangers wirft nicht einfach
die Flinte ins Korn. Er lernt aus jeder Erfahrung. Niemals aufgeben, das ist es, was ihn
in seinen eigenen Worten von der Masse trennt.
Zangers Handelsstil ist sehr speziell. Als Momentum-Trader mit einem Hang zum Swing
Trading handelt er bevorzugt dieselben Aktien wie große, institutionelle Anleger. Er schwört
auf Chart-Formationen und das Volumen und meidet Indikatoren wie die Pest. Bewegt sich
eine Aktie nicht augenblicklich, verkauft er sie sofort wieder. Bewegt sie sich aber, weiß er,
dass er richtig liegt und die Party im Gange ist. Seine Strategie scheint sich auszuzahlen. An
seinem besten Tag verdiente er $5,2 Millionen. Mit TRADERS´ sprach er über seine Erfolgsgeheimnisse,
seinen beispiellosen Weg und natürlich
auch über die legendären $42 Millionen, die ihn berühmt
machten.
TRADERS´ Interview - Mauro Gialdini
Mauro Gialdini ist der Sieger des Wettbewerbs
Italian Top Trader 2003. Zum fünften
Mal in Folge fand dieser internationale
Wettbewerb mit echtem Geld, dessen
Medienpartner 2004 übrigens TRADERS´
ist, von März bis Juni dieses Jahres statt
und über 140 Trader aus Italien, Deutschland,
Spanien und der Schweiz nahmen
daran teil (www.toptraderdiborsa.it). Mauro
Gialdini, ehemaliger Angestellter eines Brokerhauses, realisierte mit einem Startkapital von
50.0000 Euro einen Gewinn von 19,24 Prozent. Trotz der Ruhe, die er ausstrahlt, zwingt er
doch jeden Tag den Märkten, ausgerüstet mit viel Disziplin mit einem Konto bei Directa – Italiens
führendem Broker – Profite ab und bestreitet damit seinen Lebensunterhalt.
Zertifikate- Award 2003
Auch in 2003 haben DIE WELT und das ZertifikateJournal den Zertifikate-Award verliehen. Wir präsentieren die Sieger.